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Steigender Beratungsbedarf - Rückgang der Schwangerschaftsabbrüche

15.05.200916:34 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) P r e s s e m i t t e i l u n g

(15.05.09) Der Bundesverband von DONUM VITAE hat heute die statistische Jahresauswertung für das Jahr 2008 vorgelegt.
Die Anzahl der Frauen, die im Schwangerschaftskonflikt innerhalb der ersten 12 Wochen oder zu einem späteren Zeitpunkt Rat und Hilfe bei donum vitae suchten, ist im Vergleich zum Vorjahr nochmals leicht gestiegen. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 43.462 Frauen bei donum vitae im Erstkontakt beraten. Dies entspricht einer Zunahme von 5,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Um 8,2 Prozent stieg die Inanspruchnahme der Beratung in der allgemeinen Schwangerenberatung (§ 2), auffällig ist gegenüber dem Vorjahr, dass die Beratung nach einem Schwangerschaftsabbruch um 28,15 Prozent stieg, bei weitem die meisten Fälle im Bundesland NRW. Eine deutliche Zunahme verzeichnet auch die Beratung nach medizinischer Indikation, insgesamt um 8,57 Prozent. Der Anteil der Konfliktberatungen ist in absoluten Zahlen leicht gestiegen, während der Anteil am gesamten Beratungsangebot auf 38,38 Prozent zurückging.
donum vitae ist jetzt an 190 Orten bundesweit Anlaufstelle für schwangere Frauen und Familien in Not.

Die Zahl der Teenagerschwangerschaften ist weiterhin rückläufig. Mit dazu beigetragen haben die zahlreichen Präventionsveranstaltungen, mit denen 2008 nahezu 10.000 Personen mehr als 2007 erreicht wurden. Als die vier Hauptgründe für Abtreibungen wurden genannt: 1. wirtschaftliche, finanzielle Gründe, 2. physische und psychische Überforderung der Frau, 3. die Unvereinbarkeit von Kind Beruf/Studium/Ausbildung sowie der gegenwärtig nicht vorhandene Kinderwunsch.

Die Bundesvorsitzende von donum vitae, Rita Waschbüsch, sieht in den weiterhin deutlich steigenden Beratungszahlen eine Bestätigung für die erfolgreiche Arbeit des Vereins: „Erfreulicherweise ist die Anzahl der Schwangerschaftsabbrüche erneut rückläufig. Die Zunahme der in absoluten Zahlen Beratungsfälle im Schwangerschaftskonflikt belegt, dass donum vitae die Frauen auch im Konflikt erreicht und hier zu helfen vermag.

Wir wissen, dass viele Kinder heute leben, weil ihre Mütter im Schwangerschaftskonflikt Rat und Hilfe bei donum vitae bekommen haben.“ Die Vorsitzende bittet darum, den Verein auch weiterhin mit Spenden zu unterstützen, die dringend erforderlich sind, damit die erfolgreiche Arbeit des Vereins fortgeführt werden kann.

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