(openPR) Konservierungsstoffe, Verdickungsmittel, Geschmacksverstärker - die Liste an Zuatzstoffen in Lebensmitteln ist lang. Sie sollen die Lebensmittel haltbarer, schmackhafter und farbiger machen. Unter dem Oberbegriff E-Nummern sind in der EU rund 300 Zusatzstoffe zusammengefasst, die auf Lebensmittelverpackungen gekennzeichnet werden müssen. „Bei normaler Verwendung sind Zusatzstoffe in Lebensmitteln für Menschen nicht toxisch, können aber allergische Reaktionen hervorrufen. Aus diesem Grund sollten vor allem Allergiker immer die Zutatenliste bei fertig verpackten Lebensmitteln beachten“, empfiehlt Michael Tesch, beratender Arzt der BKK·VBU.
Zusatzstoffe vermeiden
Alle in einem Lebensmittel enthaltenen Inhaltsstoffe müssen auf verpackten Lebensmitteln in der Reihenfolge der enthaltenen Menge aufgeführt werden. Im Alltag reicht meist schon ein kurzer Blick auf die Zutatenliste, um Zusatzstoff-Fallen zu umgehen. Grundsätzlich gilt: Je weniger Zusätze auf einem Produkt gekennzeichnet sind, desto gesünder ist es. Deshalb sollten besonders Allergiker und Menschen mit bekannten Unverträglichkeiten auf die entsprechende Kennzeichnung der Nahrungsmittel achten.
„Eine Ernährung ganz ohne Zusatzstoffe ist kaum möglich. Jedoch besagt eine Faustregel, auf Produkte mit mehr als fünf E-Nummern zu verzichten", so Michael Tesch. „Wer viele frische Lebensmittel auf seinem Speiseplan stehen hat, kann auf natürliche Weise Zusatzstoffe weitestgehend vermeiden.“
Eine Übersicht über alle Zuatzstoffe in Lebensmitteln kann kostenfrei am 24-h-Servicetelefon der BKK·VBU unter 01802 - 31 31 72* angefordert werden.
* 6 Cent je Anruf/Festnetz - Mobil ggf. abweichend










