07.05.2009 - 14:57 - Wissenschaft, Forschung, Bildung
Studienprojekt der FH FFM erhebt Potentialstudie zu „Erneuerbaren Energien“ für die Stadt Rödermark
Pressemitteilung von: Fachhochschule Frankfurt am Main
Der Bürgermeister der Stadt Rödermark Roland Kern mit den Studierenden des Moduls Erneuerbare Energien und deren Betreuer (Prof. Dr. Joachim Lämmel, Prof. Dr. Martina Klärle und Alexander Süßel)
Im Rahmen des fächerübergreifenden „Studium generale“ an der FH FFM ist das Projekt im Modul „Erneuerbare Energien“ im laufenden Sommersemester entstanden. Die Stadt Rödermark dient den Studierenden als Praxisbeispiel. Insgesamt fünf Projektgruppen beschäftigen sich jeweils mit ihrem Aufgabenfeld: Bedarfsanalyse Energie und Istzustand, Windkraft und Biomasse, Sonnenenergie und Geothermie. Eine Gruppe erarbeitet darüber hinaus Geschäftsmodelle für lokale Firmen in Dienstleistung und Handwerk. Marina Breitenbach, die als Studentin der Architektur das Projekt aus studentischer Sicht organisiert, freute sich besonders „über die Synergien dieses Querschnittsthemas“.
Am 22. April 2009 waren die Studierenden zu Gast im Bau- und Umweltausschuss in der Kulturhalle von Rödermark. Dort präsentierte Martina Klärle, Professorin am Fachbereich 1: Architektur ∙ Bauingenieurwesen ∙ Geomatik der FH FFM, dem Magistrat sowie den interessierten Bürgern das Konzept der geplanten Potentialstudie für „Erneuerbare Energien“. Bürgermeister Roland Kern zeigte sich erfreut darüber, dass es zu einer Zusammenarbeit mit der FH FFM kam. Der Antrag der SPD-Fraktion zur Erstellung einer Potentialstudie wurde bereits im November 2008 einstimmig über alle Fraktionen hinweg beschlossen. Neben den vordergründigen Zielen Stärkung des Anteils Erneuerbarer Energien und die damit einhergehende Reduktion des Kohlendioxid-Ausstoßes, soll die Studie auch als Entscheidungshilfe für Investitionsüberlegungen der Stadt und privater Unternehmen dienen. „Wenn wir durch unsere Studie die Bewohner Rödermarks ansprechen können und wenigstens 30 Prozent unserer Ideen umgesetzt werden, haben wir die Welt nicht gerettet, aber ein bisschen besser gemacht“, so die Studierenden der FH FFM.
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