05.05.2009 - 17:39 - Politik, Recht & Gesellschaft

Neuerlicher Stellenabbau ist utopisch und äußerst gefährlich

Pressemitteilung von: Gewerkschaft der Polizei (GdP) Mecklenburg-Vorpommern
PR Agentur: Gewerkschaft der Polizei (GdP) Mecklenburg-Vorpommern

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Die neuerlichen Absichten des Finanzministeriums, bei der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommerns 700 plus X Stellen abzubauen, bezeichnete der Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Michael Silkeit, als utopisch und äußerst gefährlich.

Silkeit wörtlich: „Utopisch sind sie schon deshalb, weil das Finanzressort hier versucht, dem sprichwörtlich ‚nackten Mann‘ in die Tasche zu greifen. Schon heute kann die Landespolizei ihre Aufgaben nur noch durch Prioritätensetzung erfüllen, übersetzt: Es bleiben viele Aufgaben auf der Strecke. Gefährlich wird das Ansinnen, wenn das Finanzministerium mit der inneren Sicherheit experimentiert. Offensichtlich gehen tägliche Meldungen der Medien über die Zunahme der Gewalt in der Gesellschaft, insbesondere aber auch gegen Polizisten, an den Sparfüchsen im Finanzministerium spurlos vorbei.“

Auch die Vorstellungen des FIM von der demographischen Entwicklung unseres Landes unterscheiden sich mehr als deutlich von allen anderen Prognosen.

Silkeit dazu weiter: „Wer lediglich im Bildungsbereich Bedarf erkennt, der sagt ‚A‘ und tut so, als ob dort das Alphabet schon aufhört. Wer aber ‚B‘ sagt, der muss erkennen, dass Mecklenburg-Vorpommern nach wie vor einen sehr hohen Anteil an Kinder- und Jugendkriminalität hat. So beträgt der Anteil der unter 30-jährigen am Gesamtaufkommen über 60% und an der Gewaltkriminalität ist dieser sogar noch höher. Lehrer und Polizisten können und dürfen nicht auseinanderdividiert werden.“

Die GdP hat heute den Innenminister aufgefordert, sich kurzfristig in Verhandlungen mit der GdP zu erklären. Danach werden wir ebenfalls das Gespräch mit der Finanzministerin suchen.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

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Sie erreichen Herrn Silkeit telefonisch unter: 0 172 - 8315149

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) steht als Berufsvertretung allen Polizeibeschäftigten (Polizistinnen und Polizisten, Verwaltungsbeamten und Tarifbeschäftigten)zur Mitgliedschaft offen. Sie organisiert bundesweit rund 170.000 Mitglieder. Die GdP vertritt die beruflichen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, ökologischen, sozialen und kulturellen Interessen der Beschäftigten und ehemals Beschäftigten der Polizei. Sie erstrebt insbesondere Verbesserungen der allgemeinen Arbeits- und Lebensbedingungen sowie des Beamten- und Arbeitsrechts an.

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