openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Minimalinvasive Wirbelsäuleninterventionen – schmerzbefreiende und entzündungshemmende Behandlungen

29.04.200911:36 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Starnberg, im April 2009. Bei Statistiken von Krankenversicherungen werden Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems als häufigste Ursache für Krankenstände angegeben. Rückenleiden bringen oft starke Schmerzen mit sich. Alexander Waizenhöfer, Orthopäde, Unfallchirurg, Sportmediziner und Leiter der Anfang 2009 eröffneten Starnberger Praxisniederlassung des Orthopädischen Fachzentrum (OFZ), ist Experte für Wirbelsäulenerkrankungen – insbesondere für schonende Behandlungen, die wochenlange Medikamenteneinnahmen in Tablettenform ersetzen. Dazu gehört das präzise Einspritzen von entzündungs- und schmerzhemmenden Medikamenten an der Wirbelsäule sowie an das Rückenmark und seine Ausläufer. Oder die Radiofrequenztherapie, die bei chronischen Schmerzen der kleinen Wirbelgelenke zum Einsatz kommt. Durch seine Berufserfahrung am Klinikum Rechts der Isar der Technischen Universität München und an der der BG-Unfallklinik in Murnau kann Waizenhöfer unter Verwendung moderner medizintechnischer Geräte viele Schmerzfälle sofort und langfristig wirksam behandeln – auch hochsensible Regionen der Wirbelsäule. Die dafür nötige Ausstattung gehört zum Privatklinikraum der Praxis und findet sich sonst nur in größeren medizinischen Einrichtungen. Angewandt werden die Methoden beispielsweise bei abnutzungsbedingten Schmerzen der Wirbelgelenke. Die Schmerzsymptomatik von Bandscheibenvorfällen oder


-vorwölbungen kann ebenfalls häufig OP-ersetzend behandelt werden.
Bedeutung von Schmerzbehandlungen
Rückenschmerzen schränken den Betroffenen völlig in seiner Bewegungsfreiheit und Lebensqualität ein – sie beeinflussen jedoch nicht nur den gesamten Tagesablauf, sondern belasten auch die Psyche. „Insbesondere sonst sportlich aktive Menschen leiden darunter. Dazu kommt, dass das Umfeld oftmals nur für eine bestimmte Zeit Verständnis zeigt. Der Partner will zum Wandern in die Berge, Kleinkinder möchten getragen werden, der Einkauf erledigt sich nicht von selbst und Arbeitgeber verlangen konstant gleiche Leistung – auch wenn man ab einer gewissen Tageszeit schmerzverzehrt am Schreibtisch sitzt. Betroffene leiden dann noch mehr, da sie die Erwartungen nicht erfüllen können“, berichtet Waizenhöfer aus der Praxis. Weiterhin komme hinzu, dass die letztendliche Dauer von Wirbelsäulenerkrankungen oft ungewiss ist.
Die Einnahme von Schmerzmedikamenten ist eine Art der Therapie. Bei langwierigen Genesungsprozessen mit anfangs hohen Dosen treten jedoch häufig Nebenwirkungen auf: Magenschmerzen, Schwindelgefühl, Übelkeit, permanente Müdigkeit und Kreislaufbeschwerden. Reduziert der Patient die Einnahme, leidet er ständig unter latenten Schmerzen. Dies ist für den Genesungsprozess hinderlich und kann sogar fatale Folgen haben. Dazu klärt der Wirbelsäulenspezialist auf: „Hat der Mensch Schmerzen, versucht er unbewusst eine Haltung einzunehmen, in der die Beschwerden leichter zu ertragen sind. Durch die Fehlhaltung verkrampfen sich die Muskeln – dies kann zusätzliche Schmerzen bedeuten, insbesondere dann, wenn sich das schon über einen längeren Zeitraum zieht.
Zudem kann es durch die Ausbildung eines sogenannten Schmerzgedächtnisses, das bei kontinuierlichen Schmerzen entsteht, zu chronischen Beschwerden kommen. Ziel der modernen Therapie ist es daher zu verhindern, dass sie überhaupt entstehen. Zur Erklärung: Die sensiblen Nervenzellen sind genauso lernfähig wie das Großhirn. Wenn sie immer wieder Schmerzimpulsen ausgesetzt sind, verändern sie ihre Aktivität. Dann reicht schon ein leichter und sensibler Reiz wie eine Berührung, Wärme oder Dehnung aus, um als Schmerz registriert und als unangenehm empfunden zu werden – aus dem akuten ist ein chronischer Schmerz geworden. Das bedeutet, dass der eigentliche Auslöser zwar fehlt, aber die Missempfindung bleibt – aus medizinischer Sicht ist daher das zügige Ausschalten die beste Therapie.
Einspritzungen an die betroffenen Strukturen der Wirbelsäule oder an das Rückenmark bzw. seine Ausläufer, die Spinalnerven, bringen Abhilfe – auf schnelle, einfache und den für Organismus schonende Weise. In der Fachsprache lautet der Sammelbegriff für diese Eingriffe minimalinvasive Wirbelsäuleninterventionen.
Kompetenzen und Ausstattung des OFZ in Starnberg
An sich werden diese Behandlungen in einigen orthopädischen Praxen durchgeführt. Für eine präzise und sichere Einspritzung ist für bestimmte Therapieverfahren ein Durchleuchtungsgerät notwendig. Der Privatklinikraum der kernsanierten, modernen Praxis des OFZ in Starnberg verfügt über dieses und andere für die speziellen Interventionen nötigen Gerätschaften, die sonst nur größeren medizinischen Einrichtungen zur Verfügung stehen. Denn wie auch in der Hauptniederlassung mit Klinik in Weilheim und der Praxis Garmisch-Partenkirchen wird hier in eine hochwertige, medizinische Ausstattung investiert – zum Wohle des Patienten. Auch wird darauf geachtet, neue schonende Methoden zum Einsatz kommen zu lassen. Die Behandlungen können ambulant vorgenommen werden. Zuerst wird die Schmerzherkunft lokalisiert. Hierzu ist trotz aller bildgebenden Verfahren die gründliche körperliche Untersuchung ganz entscheidend. Im zweiten Schritt wird dann das nötige Therapieverfahren gewählt.
Facetteninfiltrationen
Diese Infiltrationen werden bei Schmerzzuständen durchgeführt, die von den sogenannten Facettengelenken – das sind die kleinen Gelenke an der Rückseite der Wirbelsäule – herrühren. Solche Beschwerden treten häufig an diesen Stellen bei Arthrosen auf – nicht selten als Spätfolge einer veränderten Gelenkbelastung, verursacht durch Bandscheibenverschleiß. Eingespritzt werden schmerz- und entzündungshemmende Medikamente.
Im Bereich der Hals- und Brustwirbelsäule werden diese Eingriffe nur unter Durchleuchtungskontrolle durchgeführt – hierbei kann der Orthopäde punktgenau die Zielregion erreichen ohne umliegende Strukturen zu verletzen. Das Risiko von Komplikationen wird durch den Einsatz dieser Technik auf ein Minimum reduziert – zudem spielt die Erfahrung des Arztes eine große Rolle.
Dauerhafte Therapieerfolge
Häufig lassen sich die Beschwerden bereits mit solchen Einspritzungen, ggf. auch mehrfach durchgeführt, gut behandeln – eine Besserung danach beweist, dass die behandelten Gelenke tatsächlich für den Schmerz des Patienten verantwortlich sind. Bei wiederkehrenden Schmerzen, die sich nur zeitweise durch Facetteneinspritzung lindern ließen, empfiehlt sich als langwirksame Therapie die sogenannte Radiofrequenztherapie. Dabei werden rein schmerzleitende Nerven ausgeschaltet. Unter Lokalanästhesie wird – wieder mit Hilfe des speziellen Durchleuchtungsgeräts – eine Sonde an den schmerzleitenden Nerv eingeführt. Durch hochfrequente Wechselströme wird die Spitze auf bis zu 90 Grad Celsius erhitzt. Dadurch wird die Leitfähigkeit des Nervs unterbrochen. Die Wirkung hält ein bis zwei Jahre. Das für die Behandlung nötige Radiofrequenztherapiegerät gehört ebenfalls zum Privatklinikraum der OFZ-Praxis in Starnberg.
Alternativtherapie bei Bandscheibenvorfällen
Unterstützt von weiteren Maßnahmen wie Physiotherapie lassen sich heute 80 bis 90% der Bandscheibenvorfälle mit minimalinvasiven Wirbelsäuleninterventionen OP-ersetzend behandeln. Die Schmerzsymptomatik lässt sich durch Einspritzen entzündungshemmender Medikamente um die betroffene Nervenwurzel (periradikulär) oder in das den Rückenmarksschlauch umhüllende Bindegewebe (peridural) meist deutlich verringern. Das Ausführen des Eingriffs mit einer Durchleuchtungskontrolle ermöglicht hierbei die zielgenaue Medikamentenapplikation bei größtmöglicher Behandlungssicherheit. Zur nachhaltigen Behandlung der Symptome müssen in der Regel drei bis vier Infiltrationen im Abstand von ein bis zwei Wochen durchgeführt werden. Im Verlauf kann es durch Schrumpfungs- und Resorptionsprozesse zur Verkleinerung des Bandscheibenvorfalls kommen. Der restliche Prozentsatz muss operiert werden, weil entweder eine Kompression von Nerven mit Ausfallserscheinungen vorliegt oder sich unter konservativer Therapie die Beschwerden nicht rückbilden. Durch seine wirbelsäulenchirurgische Erfahrung kann Waizenhöfer frühzeitig einschätzen, wann eine Operation nötig ist.

Praxisadresse
Orthopädisches Fachzentrum Starnberg
Alexander Waizenhöfer, Maximilianstraße 6, 82319 Starnberg
Telefon 08151-4449888, Telefax 08151-4449876
E-Mail, www.ofz-online.de

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 305630
 194

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Minimalinvasive Wirbelsäuleninterventionen – schmerzbefreiende und entzündungshemmende Behandlungen“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Orthopädisches Fachzentrum Starnberg

OFZ bringt „Leben in Bewegung“ nach Starnberg
OFZ bringt „Leben in Bewegung“ nach Starnberg
Erste regionsübergreifende orthopädische Gemeinschaftspraxis für operative und konservative Therapien durch Spezialisten in Bayern Starnberg, im April 2009. Anfang 2009 übernahm das Orthopädische Fachzentrum (OFZ) mit Hauptsitz in Weilheim und Zweigniederlassung in Garmisch-Partenkirchen die Praxis von Dr. Karl Heizer in Starnberg. Nach mehrwöchigen Sanierungsarbeiten wurde sie am 5. März 2009 modernisiert und mit hochwertiger medizintechnischer Ausstattung für die Patienten wiedereröffnet. Geleitet wird sie von Alexander Waizenhöfer, Orthop…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bundesweite Ärzte-Allianz gründet ENDOCENTER und bietet Beratung aus einer Hand
Bundesweite Ärzte-Allianz gründet ENDOCENTER und bietet Beratung aus einer Hand
… stationäre Rehabilitation nach einer Operation. Die Mediziner gehören dabei zu den weltweit führenden Experten für innovative Behandlungsmethoden wie Knorpeltransplantation, minimalinvasive Operationstechniken, Endoprothetik aller Gelenke so wie Oberflächenersatz nach Mc Minn. Außerdem umfasst das Leistungsspektrum eine lebenslange Beratung und Gesundheitsvorsorge …
Rückenschmerz – schonende Optionen im Alter
Rückenschmerz – schonende Optionen im Alter
Minimalinvasive Therapien senken Risiko für Komplikationen Wenn bei Rückenschmerzen konservative Therapien keine ausreichende Wirkung mehr zeigen, schrecken viele Patienten vor möglichen Alternativen zurück. Denn sie fürchten die Risiken einer Operation, insbesondere bei Begleiterkrankungen im fortgeschrittenen Alter. „Dabei lassen sich inzwischen viele …
Bild: A.S.THETICS Dr. Adam Stanek: Rejuvenation – Behandlungsmethoden zur Hautglättung und Verjüngung!
A.S.THETICS Dr. Adam Stanek: Rejuvenation – Behandlungsmethoden zur Hautglättung und Verjüngung!
Hilden, 23.01.2018 (A.S.thetics) — Wenn man von Rejuvenation spricht, muss man zunächst zwischen minimalinvasiven (nicht-chirurgisch) und invasiven (chirurgische) Behandlungsmethoden unterscheiden. Rejuvenation ist ein bewährter Weg, um Falten, Altersflecken, Akne Narben und andere Schönheitsfehler zu reduzieren. Schließlich verläuft bei jedem Menschen …
Nackenschmerzen geht es an den Kragen - Moderne Therapien lösen Verspannungen und lindern Schmerzen
Nackenschmerzen geht es an den Kragen - Moderne Therapien lösen Verspannungen und lindern Schmerzen
… Schneiderhan, Orthopäde aus München und Präsident der Deutschen Wirbelsäulenliga, und ergänzt: „Lindern konservative Maßnahmen die Schmerzen nicht mehr, helfen oft minimalinvasive Therapien, Langzeitschäden und Spätfolgen vorzubeugen.“ Kleine Helfer für Hals und Nacken Bei verspannungsbedingten Schmerzen lindern meist schon kleine Maßnahmen die Beschwerden. …
OFZ bringt „Leben in Bewegung“ nach Starnberg
OFZ bringt „Leben in Bewegung“ nach Starnberg
… öffentlichen Verkehrsmitteln einfach zu erreichen. Neben dem klassischen orthopädischen und sportmedizinischen Behandlungsspektrum bietet er eine Reihe von minimalinvasiven Wirbelsäuleninterventionen an – schonende Behandlungen, die wochenlange Medikamenteneinnahme in Tablettenform ersetzen können. Dazu gehört das präzise Einspritzen von entzündungs- …
Bild: Trends und Technologien in der Ästhetischen Chirurgie 2025
Trends und Technologien in der Ästhetischen Chirurgie 2025
… mehr Patientinnen und Patienten wünschen sich Behandlungen, die ihre individuelle Schönheit unterstreichen, ohne künstlich zu wirken. Besonders gefragt sind minimalinvasive Verfahren und Technologien, die kürzere Erholungszeiten ermöglichen. Ein zentraler Trend in der technologischen Innovation ist die High-Definition-Liposuktion mit VASER -Technologie. …
Bild: VDÄPC-Statistik 2025: Minimalinvasive Eingriffe legen zu – jeder dritte Facharzt lehnt Behandlungswünsche ab
VDÄPC-Statistik 2025: Minimalinvasive Eingriffe legen zu – jeder dritte Facharzt lehnt Behandlungswünsche ab
… zeigt eine deutliche Verschiebung in der ästhetisch-plastischen Chirurgie: Während operative Eingriffe unter den teilnehmenden Fachärztinnen und Fachärzten rückläufig sind, legen minimalinvasive Behandlungen spürbar zu. Das Online-Fachmagazin Der Schönheitschirurg ordnet die neuen Zahlen in einem aktuellen Beitrag für Praxisinhaber, Fachärzte und Marktbeobachter …
Bild: Im Schlaf zu einem neuen Lächeln - Vollnarkosebehandlung in der Zahnarztpraxis
Im Schlaf zu einem neuen Lächeln - Vollnarkosebehandlung in der Zahnarztpraxis
… eine sehr große Belastung. Mancher Patient möchte danach am liebsten wieder jahrelang keine Zahnarztpraxis besuchen. Die moderne Zahnmedizin verfügt jedoch heutzutage über verschiedene minimalinvasive Verfahren mit denen die Patienten sanft behandelt werden können. Gute Konzepte zur Behandlung von Angstpatienten führen sie z.B. langsam mit anfangs weniger …
Bild: Experte für Anti-Aging startet am 1. Oktober in der Praxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie Augsburg
Experte für Anti-Aging startet am 1. Oktober in der Praxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie Augsburg
… Anti-Aging-Behandlungen konzentrieren, darunter modernste Verfahren wie Lasertherapie, PRP (Plättchenreiches Plasma), Exosomen, Biologicals, Botox und Filler. Mit seiner langjährigen Erfahrung und Spezialisierung auf minimalinvasive Eingriffe ist er eine wertvolle Ergänzung für das Team und wird das Behandlungsangebot auf ein neues Level heben. Diese Verstärkung des …
Bild: Natürliche Ästhetik im Fokus: Moderne Behandlungsmethoden bei L-Aesthetic in Gießen
Natürliche Ästhetik im Fokus: Moderne Behandlungsmethoden bei L-Aesthetic in Gießen
Gießen, Deutschland – Der Wunsch nach einem frischen, natürlichen Aussehen ohne operative Eingriffe wächst stetig. Immer mehr Menschen setzen auf minimalinvasive ästhetische Behandlungen, die schnelle Ergebnisse mit kurzen Ausfallzeiten verbinden. Genau hier setzt L-Aesthetic an und bietet moderne Lösungen im Bereich der ästhetischen Medizin.Im Mittelpunkt …
Sie lesen gerade: Minimalinvasive Wirbelsäuleninterventionen – schmerzbefreiende und entzündungshemmende Behandlungen