28.04.2009 - 17:11 - Handel, Wirtschaft, Finanzen, Banken & Versicherungen
Christdemokraten - Energiewende nur gegen das Gefahrstrom-Quartett möglich
Pressemitteilung von: BUNDESVERBAND CHRISTLICHE DEMOKRATEN GEGEN ATOMKRAFT (CDAK), CDU/CSU - Mitglieder für die Überwindung der Kernenergie
Nur persönlicher Sofortausstieg aus der Atommüll-Produktion wirkt
Mainz / Berlin, 28. April 2009 - Die Tatsache, daß 23 Jahre nach dem Super-GAU von Tschernobyl in unserem, an sich demokratischen Gemeinwesen, Bundesrepublik Deutschland radioaktiv strahlende Atomkraftwerke immer noch am Netz sind, zeigt, daß eine saubere Energiewende nicht mit, sondern nur gegen das Atomstrom-Quartett der großen Energiekonzerne E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW durchführbar ist.
Die im Bundesverband Christliche Demokraten gegen Atomkraft (CDAK/Mainz) organisierten atomkritischen CDU/CSU-Mitglieder verlangen, daß sich die 4 großen Energiekonzerne, unter strikter Anwendung des Verursacherprinzips, an der Sanierung des radioaktiv verseuchten Endlagers Asse finanziell beteiligen. Wer durch Atomstrom Milliardengewinne macht, der muß auch voll für die Kosten beim Atommüll aufkommen und dürfe diese nicht in Schmarotzermanier auf den Steuerzahler abschieben.
Jeder Mensch ist fehlbar, auch deutsche und nicht nur russische Atomtechniker. Die atomare Katastrophe von Tschernobyl fußt auf einer „Technik, die keine Fehler erlaubt“. Sie ist Symbol für Größenwahn und eine verfehlte Energiepolitik, deren Gefahrenpotential unerträglich hoch ist. In rücksichtsloser Sowjetmanier wurden (und werden) die Folgen des Super-GAUs von Tschernobyl vertuscht, verharmlost, bagatellisiert, verdrängt. Dabei ist der Atomunfall von Tschernobyl weiter hochaktuell: Immer noch leiden viele Millionen Menschen unter den Folgen der Katastrophe. Nach offiziellen Angaben sind mindestens 15.000 Aufräum-Arbeiter gestorben. Kritische Fachleute schätzen jedoch, daß die Zahl der Verstorbenen weitaus höher liegt. Tschernobyl 1986 hat klar gezeigt, daß der Betrieb von Atomkraftwerken mit Risiken von ungeheurem Ausmaß einhergeht, wie dem Risiko eines Kernschmelzunfalls, eines GAUs. Doch bereits der störungsfreie Normalbetrieb von Atomkraftwerken bringt beträchtliche Gefahren. So sondern Atommülltransporte, Atommüll-Zwischenlager und Atomkraftwerke ständig radioaktive Partikel und Strahlung ab, die Krebs verursachen und das Erbgut schädigen können. Mit jedem Tag des fortlaufenden Betriebs wächst die Menge an radioaktiv kontaminiertem Atommüll, für den es bisher weltweit noch kein einziges geeignetes Endlager gibt. Ein solches muß den hochgiftigen Atommüll für mehrere hunderttausend Jahre sicher von der Umwelt abschotten und verwahren. Eine weitere ernsthafte Bedrohung besteht in gezielten Terrorattacken auf AKWs.
Atomstrom ist für die Energieversorgung überflüssig
Die Atomenergie ist für den Energiebedarf der Menschheit nahezu bedeutungslos. So deckte Atomstrom im Jahr 2001 nur 2,3 Prozent des weltweiten Energieverbrauchs. Der Beitrag der erneuerbaren Energien zur Weltenergieversorgung liegt heute schon deutlich höher. Die Menschheit kann auf den geringen Beitrag der Atomenergie allemal verzichten. Die Risiken atomarer Unfälle, die Produktion von hochradioaktivem Atommüll und die für dessen Beseitigung aufzuwendenden Kosten stehen in keinem vernünftigen Verhältnis zu dem geringfügigen Gewinn an Energie für eine kurze Zeitspanne. Das heißt: Atomenergie ist gefährlich und überflüssig. Die weitere Nutzung der Atomenergie steht im offenen Gegensatz zur ökumenischen Lernbewegung für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung (konziliarer Prozeß) und läßt sich vor diesem Hintergrund aus christlicher Verantwortung heraus nicht länger rechtfertigen. Untermauert werden unsere Anti-Atomkraft-Argumente auch durch die Ende 2007 veröffentlichte Kinderkrebsstudie (KiKK-Studie) und durch den jüngst öffentlich gewordenen weiteren Kinderleukämiefall in der „Risikoregion Elbmarsch“ beim Atomkraftwerk Krümmel.
Nur persönlicher Sofortausstieg aus der Atommüll-Produktion wirkt
Die atomkritischen CDU/CSU-Mitglieder möchten den Menschen zeigen, daß mit dem Abschied von Atomkraft und Kohle kein Komfortverzicht verbunden ist, sondern vielmehr ein Gewinn an Lebensqualität. Sie propagieren ein "Persönliches Ausstiegsprogramm für Jedermann" unter dem lustvollen Motto "Abschalten & genießen". Zum Glück gibt es in Deutschland mit EWS Schönau, Naturstrom AG und Greenpeace energy e.G. unter der Elternschaft von engagierten Bürgerinitiativen und Umweltverbänden drei wirklich empfehlenswerte Ökostromanbieter mit bundesweiten Lieferungen, die garantiert nicht mit der Atomwirtschaft verflochten sind.
Das Gedenken am 23. Jahrestag der Katastrophe von Tschernobyl mahnt unerbittlich, daß die Welt frei werden muß von nuklearer Bedrohung! Die bereits in den Startlöchern stehenden sauberen Energiealternativen dürfen nicht länger durch die bisher praktizierte milliardenschwere Privilegierung der Atomwirtschaft diskriminiert werden, sondern müssen dringend und konsequent umgesetzt werden. Atomstrom ist bei volkswirtschaftlicher Gesamtrechnung teurer, als Strom aus erneuerbaren Energien. Nutzung und weiterer Ausbau der Erneuerbaren Energien fördern also nicht nur Frieden und Gerechtigkeit. Sie tragen zur Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen bei, sind Fluchtweg aus dem Treibhaus und bringen täglich neue Arbeitsplätze.
fdR: Ulla Veith, Vorstandssekretariat
BUNDESVERBAND CHRISTLICHE DEMOKRATEN GEGEN
ATOMKRAFT (CDAK), CDU/CSU - Mitglieder für
die Überwindung der Kernenergie
Bundesgeschäftsstelle
Postanschrift: Postfach 421431 D - 55072 Mainz
Unsere E-Mails werden klimafreundlich und atomstromfrei erzeugt
Ökostrombezug: www.ews-schoenau.de
Verbandskommunikation: 01711049920
Internet: www.amberger-bi.de/030605a.htm
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Ulla Veith, Vorstandssekretariat
BUNDESVERBAND CHRISTLICHE DEMOKRATEN GEGEN
ATOMKRAFT (CDAK), CDU/CSU - Mitglieder für
die Überwindung der Kernenergie
Bundesgeschäftsstelle
Postanschrift:
Postfach 421431
D - 55072 Mainz
Verbandskommunikation: 01711049920
Die Christlichen Demokraten gegen Atomkraft (CDAK) wurden nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl gegründet. Sitz der Organisation ist Mainz. Zu ihnen gehören Abgeordnete und ehemalige Minister, Lehrer und Journalisten sowie hauptamtliche Mitarbeiter aus dem Bereich von Gewerkschaft, Politik und Kirche. Ebenso sind Naturwissenschaftler und Landwirte, Rechtsanwälte und Richter, ja sogar Kriminal- und Polizeibeamte vertreten. Sie haben sich unter dem Motto "Unsere Kinder sollen lachen und nicht strahlen" zusammengefunden und sind allesamt in CDU, CSU und deren Vereinigungen organisiert.
Mainz / Berlin, 28. April 2009 - Die Tatsache, daß 23 Jahre nach dem Super-GAU von Tschernobyl in unserem, an sich demokratischen Gemeinwesen, Bundesrepublik Deutschland radioaktiv strahlende Atomkraftwerke immer noch am Netz sind, zeigt, daß eine saubere Energiewende nicht mit, sondern nur gegen das Atomstrom-Quartett der großen Energiekonzerne E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW durchführbar ist.
Die im Bundesverband Christliche Demokraten gegen Atomkraft (CDAK/Mainz) organisierten atomkritischen CDU/CSU-Mitglieder verlangen, daß sich die 4 großen Energiekonzerne, unter strikter Anwendung des Verursacherprinzips, an der Sanierung des radioaktiv verseuchten Endlagers Asse finanziell beteiligen. Wer durch Atomstrom Milliardengewinne macht, der muß auch voll für die Kosten beim Atommüll aufkommen und dürfe diese nicht in Schmarotzermanier auf den Steuerzahler abschieben.
Jeder Mensch ist fehlbar, auch deutsche und nicht nur russische Atomtechniker. Die atomare Katastrophe von Tschernobyl fußt auf einer „Technik, die keine Fehler erlaubt“. Sie ist Symbol für Größenwahn und eine verfehlte Energiepolitik, deren Gefahrenpotential unerträglich hoch ist. In rücksichtsloser Sowjetmanier wurden (und werden) die Folgen des Super-GAUs von Tschernobyl vertuscht, verharmlost, bagatellisiert, verdrängt. Dabei ist der Atomunfall von Tschernobyl weiter hochaktuell: Immer noch leiden viele Millionen Menschen unter den Folgen der Katastrophe. Nach offiziellen Angaben sind mindestens 15.000 Aufräum-Arbeiter gestorben. Kritische Fachleute schätzen jedoch, daß die Zahl der Verstorbenen weitaus höher liegt. Tschernobyl 1986 hat klar gezeigt, daß der Betrieb von Atomkraftwerken mit Risiken von ungeheurem Ausmaß einhergeht, wie dem Risiko eines Kernschmelzunfalls, eines GAUs. Doch bereits der störungsfreie Normalbetrieb von Atomkraftwerken bringt beträchtliche Gefahren. So sondern Atommülltransporte, Atommüll-Zwischenlager und Atomkraftwerke ständig radioaktive Partikel und Strahlung ab, die Krebs verursachen und das Erbgut schädigen können. Mit jedem Tag des fortlaufenden Betriebs wächst die Menge an radioaktiv kontaminiertem Atommüll, für den es bisher weltweit noch kein einziges geeignetes Endlager gibt. Ein solches muß den hochgiftigen Atommüll für mehrere hunderttausend Jahre sicher von der Umwelt abschotten und verwahren. Eine weitere ernsthafte Bedrohung besteht in gezielten Terrorattacken auf AKWs.
Atomstrom ist für die Energieversorgung überflüssig
Die Atomenergie ist für den Energiebedarf der Menschheit nahezu bedeutungslos. So deckte Atomstrom im Jahr 2001 nur 2,3 Prozent des weltweiten Energieverbrauchs. Der Beitrag der erneuerbaren Energien zur Weltenergieversorgung liegt heute schon deutlich höher. Die Menschheit kann auf den geringen Beitrag der Atomenergie allemal verzichten. Die Risiken atomarer Unfälle, die Produktion von hochradioaktivem Atommüll und die für dessen Beseitigung aufzuwendenden Kosten stehen in keinem vernünftigen Verhältnis zu dem geringfügigen Gewinn an Energie für eine kurze Zeitspanne. Das heißt: Atomenergie ist gefährlich und überflüssig. Die weitere Nutzung der Atomenergie steht im offenen Gegensatz zur ökumenischen Lernbewegung für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung (konziliarer Prozeß) und läßt sich vor diesem Hintergrund aus christlicher Verantwortung heraus nicht länger rechtfertigen. Untermauert werden unsere Anti-Atomkraft-Argumente auch durch die Ende 2007 veröffentlichte Kinderkrebsstudie (KiKK-Studie) und durch den jüngst öffentlich gewordenen weiteren Kinderleukämiefall in der „Risikoregion Elbmarsch“ beim Atomkraftwerk Krümmel.
Nur persönlicher Sofortausstieg aus der Atommüll-Produktion wirkt
Die atomkritischen CDU/CSU-Mitglieder möchten den Menschen zeigen, daß mit dem Abschied von Atomkraft und Kohle kein Komfortverzicht verbunden ist, sondern vielmehr ein Gewinn an Lebensqualität. Sie propagieren ein "Persönliches Ausstiegsprogramm für Jedermann" unter dem lustvollen Motto "Abschalten & genießen". Zum Glück gibt es in Deutschland mit EWS Schönau, Naturstrom AG und Greenpeace energy e.G. unter der Elternschaft von engagierten Bürgerinitiativen und Umweltverbänden drei wirklich empfehlenswerte Ökostromanbieter mit bundesweiten Lieferungen, die garantiert nicht mit der Atomwirtschaft verflochten sind.
Das Gedenken am 23. Jahrestag der Katastrophe von Tschernobyl mahnt unerbittlich, daß die Welt frei werden muß von nuklearer Bedrohung! Die bereits in den Startlöchern stehenden sauberen Energiealternativen dürfen nicht länger durch die bisher praktizierte milliardenschwere Privilegierung der Atomwirtschaft diskriminiert werden, sondern müssen dringend und konsequent umgesetzt werden. Atomstrom ist bei volkswirtschaftlicher Gesamtrechnung teurer, als Strom aus erneuerbaren Energien. Nutzung und weiterer Ausbau der Erneuerbaren Energien fördern also nicht nur Frieden und Gerechtigkeit. Sie tragen zur Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen bei, sind Fluchtweg aus dem Treibhaus und bringen täglich neue Arbeitsplätze.
fdR: Ulla Veith, Vorstandssekretariat
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Postanschrift: Postfach 421431 D - 55072 Mainz
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Verbandskommunikation: 01711049920
Internet: www.amberger-bi.de/030605a.htm
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Die Christlichen Demokraten gegen Atomkraft (CDAK) wurden nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl gegründet. Sitz der Organisation ist Mainz. Zu ihnen gehören Abgeordnete und ehemalige Minister, Lehrer und Journalisten sowie hauptamtliche Mitarbeiter aus dem Bereich von Gewerkschaft, Politik und Kirche. Ebenso sind Naturwissenschaftler und Landwirte, Rechtsanwälte und Richter, ja sogar Kriminal- und Polizeibeamte vertreten. Sie haben sich unter dem Motto "Unsere Kinder sollen lachen und nicht strahlen" zusammengefunden und sind allesamt in CDU, CSU und deren Vereinigungen organisiert.
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