(openPR) Verwundert über die heftigen Reaktionen auf die Eröffnung des „Johanniter-Zentrums für medizinische Versorgung im Leinetal“ in Alfeld äußert sich Arist Hartjes, Geschäftsführer des Johanniter-Krankenhauses in Gronau. Die stärkere Vernetzung mit dem ambulanten Sektor habe er mehrfach öffentlich angekündigt, so dass die Gründung eines MVZ die Umsetzung dieser Zielvorstellung darstellt.
Hartjes machte klar, dass es für das Johanniter-Krankenhaus darum gehe, „im Interesse der Patienten und einer guten regionalen Gesundheitsversorgung neue Konzepte zu entwickeln und sich nachhaltig als Anbieter von Gesundheitsdienstleistungen in der Region zu etablieren.“ Hierzu könnte in Zukunft beispielsweise auch die Geriatrie zählen. Dies werde derzeit ebenso geprüft, wie die Entwicklung und der Ausbau weiterer Tätigkeitsfelder. Das Johanniter Krankenhaus Gronau werde sich zukünftig als starker und innovativer Gesundheitsanbieter präsentieren.
Ganz klar war von Anfang an, dass sich das Johanniter-Krankenhaus Gronau stärker mit dem ambulanten Sektor vernetzen wird. „Ich habe bereits im Januar dieses öffentlich angekündigt und wir haben dafür durchweg positive Reaktionen bekommen,“ so Hartjes. „Wir freuen uns deshalb, dass wir mit dem Internisten Dr. med. Jörg Ramme und Werner Semmler, Facharzt für Nervenheilkunde und Psychotherapie, die bisher in Alfeld Einzelpraxen betrieben haben, hierfür sehr gute Partner gefunden haben.“ Derzeit werde das Zentrum in den bestehenden Praxen der beiden Ärzte betrieben, es ziehe aber zum 1. Juli in neue Räume in der Brunnenstraße 12 um.
Hartjes wies auch darauf hin, dass das vor wenigen Wochen gegründete Zentrum selbstverständlich mit allen Ärzten und Krankenhäusern zusammenarbeite, auch wenn das Johanniter-Krankenhaus in Gronau der Betreiber sei. „Die freie Arztwahl ist in unserem Land eine wichtige Errungenschaft für Patienten und Versicherte und es ist uns sehr wichtig, dass dies erhalten bleibt“.
Medizinische Versorgungszentren wie das neue „Johanniter-Zentrum für medizinische Versorgung im Leinetal“, fordere und fördere seit langem auch die Politik durch neue gesetzliche Rahmenbedingungen, um die ambulante mit der stationären Medizin besser zu vernetzen. Dadurch sollen Reibungsverluste verhindert, unnötige Kosten vermieden und eine hochwertige Medizin gesichert werden.
Um so erstaunlicher sei es für ihn, so Hartjes, dass sich für die Daseinsvorsorge verantwortliche Kommunalpolitiker in Alfeld so heftig gegen das Johanniter-Zentrum zur Wehr setzten. Eigentlich müssten diese sich freuen, dass dieses ambulante Facharztangebot in den wichtigen Bereichen Innere Medizin, Nervenheilkunde und Psychotherapie auf Dauer in der Stadt gesichert sei. In anderen Regionen komme es immer häufiger vor, dass Facharztsitze übernommen und dann in andere Städte verlagert werden, so Hartjes, dies sei hier explizit nicht geplant.









