(openPR) Nabelschnurblutspende am Perinatalzentrum im Klinikum Amberg jetzt möglich
Bereits seit Jahren ist die Entnahme von Nabelschnurblut im Klinikum Amberg mög-lich, allerdings bis dato nur als individuelle (gerichtete) Einlagerung, nicht für eine öffentliche Blutbank, wie sie jetzt in Erlangen mit dem größten Zentrum zur Aufbe-wahrung und Gewinnung von Stammzellen aus Nabelschnurblut in Bayern existiert.
Eine öffentliche Spende wie auch die private Entnahme von Nabelschnurrestblut sind nicht in jeder Klinik möglich. Mit Hilfe der Firma eticur wird dies nun bundesweit in über 500 Geburtskliniken möglich, auch das Klinikum Amberg ist ein wichtiger Ort der Blutgewinnung für die Aufbewahrung im Zentrum in Erlangen.
Darüber hinaus kooperiert das Klinikum Amberg im Bereich der öffentlichen Spende auch mit dem Norddeutschen Knochenmark- und Stammzellspenderregister „NKR – Initiative Leben spenden Deutschland“ aus Hannover und der Nabelschnurblutbank Vita 34 aus Leipzig. Darüber freut sich Prof. Dr. Anton Scharl, Chefarzt der Frauen-klinik am Klinikum St. Marien ganz besonders: „Wir sind das erste Krankenhaus in der Region, das die Nabelschnurblutspende anbietet. Das ist für die Eltern kosten-frei.“
Von Natur aus erhält jedes Kind zur Geburt ein Geschenk ganz besonderer Art– nämlich junge, vitale Stammzellen, die sich millionenfach im Nabelschnurblut befin-den. Stammzellen sind sowohl für den Aufbau und das Wachstum als auch für die Regeneration verantwortlich. Genau wie unser Körper altern Stammzellen. Je jünger Stammzellen sind, desto größer sind daher ihre Fähigkeiten zur Regeneration menschlicher Zellen. Die Stammzellen im Nabelschnurblut eines Kindes kann man sehr einfach und völlig unbedenklich entnehmen. Das macht Nabelschnurblut zur idealen Stammzellquelle.
Nach der Abnabelung des Kindes verbleibt ein Teil des kindlichen Blutes im Mutter-kuchen und der Nabelschnur. Diese Organe, welche das Kind nach der Geburt nicht mehr benötigt, werden üblicherweise weggeworfen.
Wenn dieses Blut aber direkt nach der Geburt entnommen und tiefgefroren wird, kön-nen diese Stammzellen über einen sehr langen Zeitraum aufbewahrt und für die The-rapie von Krankheiten verwendet werden – entweder für das eigene Kind oder einen fremden Menschen.
„Stammzellen aus der Nabelschnur sollte man auf keinen Fall wegwerfen. Dazu sind sie viel zu wertvoll“, so Prof. Dr. Anton Scharl, Chefarzt der Frauenklinik am Klinikum St. Marien Amberg. „Sie sind ausgesprochen entwicklungsfähig.
Sie lassen sich einfach und ohne Risiko für Mutter und Kind gewinnen und sie kön-nen über viele Jahre sicher aufbewahrt werden und stehen bei Bedarf sofort zur Ver-fügung“, so Prof. Scharl.
Die Klärung der Frage, ob eigene oder fremde Stammzellen für eine Therapie besser geeignet sind, hängt in erster Linie von der Art der Erkrankung ab. Für die regenera-tive Medizin sowie für die Mehrheit der Krebserkrankungen werden körpereigene Stammzellen bevorzugt, da hier keine Abstoßungsreaktionen auftreten.
Für einige Erkrankungen, wie beispielsweise bestimmte Arten der Leukämie, bevor-zugt man dagegen körperfremde Stammzellen, um den Heilungsprozess zu unter-stützen und nimmt dabei mögliche Abstoßungsreaktionen in Kauf.
Derzeit haben werdende Eltern, drei Möglichkeiten:
? Sie lassen das Nabelschnurblut bei einer privaten Nabelschnurblutbank für Ihr Kind aufbewahren.
? Sie spenden das Nabelschnurblut an eine öffentliche Stammzellbank oder
? Sie kombinieren die Eigenvorsorge mit der Spende.
Für weitere Fragen steht Ihnen Herr Prof. Anton Scharl (Tel.: 09621/38-1371, e-mail:







