06.04.2009 - 17:30 - Kunst & Kultur
Welthits auf Platt, Samstag, 9.Mai 2009 Theater Neuenburg, Urwaldstraße 37, 26340 Zetel-Neuenburg, 20 Uhr
Pressemitteilung von: Jürn Cornelius
Achtung !! Kein plattdeutscher Liederabend !!
Es gibt Menschen, denen muss man nur ein Instrument in die Hand geben, und im Handumdrehen ist ein brauchbares Musikergebnis da. Jürn Cornelius ist so einer, ein Musiker durch und durch.
Er kann auf mehr als 30 Jahre Bühnenerfahrung zurückblicken und gilt als einer der interessantesten plattdeutschen Liedermachern.
Dabei ist sein Programm einfach und schnell erklärt: Englische Songs werden auf Platt übersetzt und live vorgetragen. Was aber alles dahinter steckt, das erfahren die Zuschauer in einem mehrstündigen Soloprogramm.
Mit fünf Gitarren in unterschiedlichen Akkord-, Kapodaster- oder Normalstimmungen, darunter eine exotische neunsaitige Waldzither („die läuft in G-Dur“), legt das Multitalent aus der „Weltstadt Kötermoor“ in der Wesermarsch los. Und er überzeugt, der „Still Jürn“, also der ruhige, nachdenkliche Liebhaber der leisen Töne, wenn er aus „Father and Son“ ein „Vader und Söhn“, aus „Yesterday“ ein „Güstern weer“, aus „Imagine“ ein „Stell di mal vör“ und schließlich aus „Tears in Heaven“ ein mitreißendes „Traanen in’t Hemel“ gestaltet.
Keinem Song nimmt er die Seele oder verfremdet sie. Vielmehr weiß er genau, wo die Grenze des Zumutbaren liegt. Köstlich auch die Umwandlung des Nancy-Sinatra-Hits „These Boots Are Made for Walking“ in die Version mit Slide-Gitarre. Wenn Jürn Cornelius das Opening zu „St. Pepper“ von den „Buddels-Beatles“ mit der Querflöte nachzeichnet, dann verrät sich der gelernte Schauspieler.
Stings Musik erfährt eine effektive Begleitung auf dem „Grummelpott“ (der richtige Name lautet übrigens Spring drum), ein schottisches Lied brauchte genau die drei Akkorde der Concertina, und gegen das real existierende „Grundschulblockflötentrauma“ hilft tatsächlich die Zweifach-Version auf Sopran- und Altflöte.
Dabei ist aber nicht zu vergessen, dass hinter all dem bunten Treiben auf der Bühne ein pingelig genau hörender Musiker steht, der bis ins letzte melodische und akkordische Detail seine Gitarren zu spielen weiß und jeden Rhythmus exakt erfasst.
Jürn Cornelius präsentierte sich als Profi mit Herz, als Musikschaffender, hinter dem sich der Mensch nie verstecken muss.
Schon in den 80er Jahren bewies er als Teil des Duos „Jan & Jürn“, dass es durchaus möglich ist, internationalen Hits und Klassikern ein gänzlich neues
Gesicht zu geben, indem man ihnen plattdeutsche Texte gibt und sie dazu passend instrumentiert, ohne dem Original damit seine Würde zu nehmen.
Ist Jürn Cornelius ein großer plattdeutscher Liedermacher oder eher ein singender Komödiant und musizierender Schauspieler?
Er scheint alle Talente in sich zu vereinen und so gestaltet sich sein Konzert unter dem Motto „ Still Jürn – Welthits auf Platt „ für die Zuschauer nicht zu einem braven Liederabend, sondern zu einer fetzigen und munteren Gesangs-Show mit vielen bekannten Songs auf Platt, die man auf gar keinen Fall verpassen sollte, zumal die Fans des Plattdeutschen wohl kaum Vergleichbares finden dürften.
Kartenvorverkauf über www.nordwest-ticket.de oder über die Homepage des Künstlers unter www.still-jürn.de
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Jürn Cornelius
Kötermoorer Straße 28
26936 Stadland
Tel.: 04737 810184
www.still-jürn.de
Management Still Jürn, Anspechpartner Tina Dittmann
Jürn Cassens Cornelius wurde am 12.07.1957 in Hage, im Landkreis Norden, geboren und wuchs in Jemgum, im Rheiderland auf. Seine erste wichtige Begegnung mit der Musik hatte er im Alter von neun Jahren, als sein vier Jahre älterer Bruder abends noch etwas auf der Gitarre vorspielen durfte, und er selber musste ins Bett. Da war klar: Wer am Leben teilnehmen will, muss Gitarre spielen können! Jürn Cornelius übte und übte. Nach ca. fünf Jahren kamen dann die ersten Auftritte im Freundeskreis und noch drei Jahre später gründete er zusammen mit seinem Bruder die „Poly- Skiffle- GmbH“, eine Band mit Teekistenbass, Banjo und Waschbrett als Schlagzeug. Kurze Zeit später entdeckten die beiden Geschwister die plattdeutsche Sprache für ihre Musik, und es entstand das Duo „Jan & Jürn“.
1978 war es dann soweit, die beiden lernten Karl Dall, damals noch bei „Insterburg und Co“, kennen, der so begeistert von ihrer Musik war, dass er spontan die erste LP, „Jan & Jürn, Lieder auf Platt“ mit ihnen produzierte. In den folgenden fünf Jahren entstanden dann noch drei weitere LPs und diverse Sampler und Singles. Im regionalen Rundfunk- und Fernsehprogramm waren „Jan & Jürn“ regelmäßig präsent.
1986 wurde Jürn Cornelius Schauspieler, spielte vier Jahre an der Landesbühne in Wilhelmshaven, komponierte nebenbei Theatermusik und war Sprecher in plattdeutschen Hörspielen bei Radio Bremen. In dieser Zeit begegnete er auch Sammy Molcho und hatte so die Gelegenheit, Körpersprache und Pantomime eingehend zu studieren.
1992 verließ er das Theater und machte sich mit einem Aufnahmestudio selbständig.
Cornelius produzierte jetzt Musik und Hörspiele, von denen Highlights wie das „Warschauer Symphonieorchester“ auf Norderney zu nennen sind, und das Hörspiel „Mukuh Muh und Bingel Bingel“, wofür er 2002 den niedersächsischen Hörfunkpreis für seine Musik und die Gesamtgestaltung erhielt.
Seit 2007 ist Jürn Cornelius wieder als Musiker unterwegs mit seiner neuen Bühnenshow „Still Jürn“.
Es gibt Menschen, denen muss man nur ein Instrument in die Hand geben, und im Handumdrehen ist ein brauchbares Musikergebnis da. Jürn Cornelius ist so einer, ein Musiker durch und durch.
Er kann auf mehr als 30 Jahre Bühnenerfahrung zurückblicken und gilt als einer der interessantesten plattdeutschen Liedermachern.
Dabei ist sein Programm einfach und schnell erklärt: Englische Songs werden auf Platt übersetzt und live vorgetragen. Was aber alles dahinter steckt, das erfahren die Zuschauer in einem mehrstündigen Soloprogramm.
Mit fünf Gitarren in unterschiedlichen Akkord-, Kapodaster- oder Normalstimmungen, darunter eine exotische neunsaitige Waldzither („die läuft in G-Dur“), legt das Multitalent aus der „Weltstadt Kötermoor“ in der Wesermarsch los. Und er überzeugt, der „Still Jürn“, also der ruhige, nachdenkliche Liebhaber der leisen Töne, wenn er aus „Father and Son“ ein „Vader und Söhn“, aus „Yesterday“ ein „Güstern weer“, aus „Imagine“ ein „Stell di mal vör“ und schließlich aus „Tears in Heaven“ ein mitreißendes „Traanen in’t Hemel“ gestaltet.
Keinem Song nimmt er die Seele oder verfremdet sie. Vielmehr weiß er genau, wo die Grenze des Zumutbaren liegt. Köstlich auch die Umwandlung des Nancy-Sinatra-Hits „These Boots Are Made for Walking“ in die Version mit Slide-Gitarre. Wenn Jürn Cornelius das Opening zu „St. Pepper“ von den „Buddels-Beatles“ mit der Querflöte nachzeichnet, dann verrät sich der gelernte Schauspieler.
Stings Musik erfährt eine effektive Begleitung auf dem „Grummelpott“ (der richtige Name lautet übrigens Spring drum), ein schottisches Lied brauchte genau die drei Akkorde der Concertina, und gegen das real existierende „Grundschulblockflötentrauma“ hilft tatsächlich die Zweifach-Version auf Sopran- und Altflöte.
Dabei ist aber nicht zu vergessen, dass hinter all dem bunten Treiben auf der Bühne ein pingelig genau hörender Musiker steht, der bis ins letzte melodische und akkordische Detail seine Gitarren zu spielen weiß und jeden Rhythmus exakt erfasst.
Jürn Cornelius präsentierte sich als Profi mit Herz, als Musikschaffender, hinter dem sich der Mensch nie verstecken muss.
Schon in den 80er Jahren bewies er als Teil des Duos „Jan & Jürn“, dass es durchaus möglich ist, internationalen Hits und Klassikern ein gänzlich neues
Gesicht zu geben, indem man ihnen plattdeutsche Texte gibt und sie dazu passend instrumentiert, ohne dem Original damit seine Würde zu nehmen.
Ist Jürn Cornelius ein großer plattdeutscher Liedermacher oder eher ein singender Komödiant und musizierender Schauspieler?
Er scheint alle Talente in sich zu vereinen und so gestaltet sich sein Konzert unter dem Motto „ Still Jürn – Welthits auf Platt „ für die Zuschauer nicht zu einem braven Liederabend, sondern zu einer fetzigen und munteren Gesangs-Show mit vielen bekannten Songs auf Platt, die man auf gar keinen Fall verpassen sollte, zumal die Fans des Plattdeutschen wohl kaum Vergleichbares finden dürften.
Kartenvorverkauf über www.nordwest-ticket.de oder über die Homepage des Künstlers unter www.still-jürn.de
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Jürn Cornelius
Kötermoorer Straße 28
26936 Stadland
Tel.: 04737 810184
www.still-jürn.de
Management Still Jürn, Anspechpartner Tina Dittmann
Jürn Cassens Cornelius wurde am 12.07.1957 in Hage, im Landkreis Norden, geboren und wuchs in Jemgum, im Rheiderland auf. Seine erste wichtige Begegnung mit der Musik hatte er im Alter von neun Jahren, als sein vier Jahre älterer Bruder abends noch etwas auf der Gitarre vorspielen durfte, und er selber musste ins Bett. Da war klar: Wer am Leben teilnehmen will, muss Gitarre spielen können! Jürn Cornelius übte und übte. Nach ca. fünf Jahren kamen dann die ersten Auftritte im Freundeskreis und noch drei Jahre später gründete er zusammen mit seinem Bruder die „Poly- Skiffle- GmbH“, eine Band mit Teekistenbass, Banjo und Waschbrett als Schlagzeug. Kurze Zeit später entdeckten die beiden Geschwister die plattdeutsche Sprache für ihre Musik, und es entstand das Duo „Jan & Jürn“.
1978 war es dann soweit, die beiden lernten Karl Dall, damals noch bei „Insterburg und Co“, kennen, der so begeistert von ihrer Musik war, dass er spontan die erste LP, „Jan & Jürn, Lieder auf Platt“ mit ihnen produzierte. In den folgenden fünf Jahren entstanden dann noch drei weitere LPs und diverse Sampler und Singles. Im regionalen Rundfunk- und Fernsehprogramm waren „Jan & Jürn“ regelmäßig präsent.
1986 wurde Jürn Cornelius Schauspieler, spielte vier Jahre an der Landesbühne in Wilhelmshaven, komponierte nebenbei Theatermusik und war Sprecher in plattdeutschen Hörspielen bei Radio Bremen. In dieser Zeit begegnete er auch Sammy Molcho und hatte so die Gelegenheit, Körpersprache und Pantomime eingehend zu studieren.
1992 verließ er das Theater und machte sich mit einem Aufnahmestudio selbständig.
Cornelius produzierte jetzt Musik und Hörspiele, von denen Highlights wie das „Warschauer Symphonieorchester“ auf Norderney zu nennen sind, und das Hörspiel „Mukuh Muh und Bingel Bingel“, wofür er 2002 den niedersächsischen Hörfunkpreis für seine Musik und die Gesamtgestaltung erhielt.
Seit 2007 ist Jürn Cornelius wieder als Musiker unterwegs mit seiner neuen Bühnenshow „Still Jürn“.
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