(openPR) Von der inneren Medizin über Nervenheilkunde bis zur Psychotherapie reicht das Behandlungsspektrum des neuen „Johanniter-Zentrums für medizinische Versorgung im Leinetal“, das jetzt in Alfeld zugelassen wurde. In dem Versorgungszentrum arbeiten der Internist Dr. med. Jörg Ramme und Werner Semmler, Facharzt für Nervenheilkunde und Psychotherapie, zusammen, die bisher in Alfeld Einzelpraxen betrieben haben. Das „Johanniter-Zentrum für medizinische Versorgung im Leinetal“ ist das erste medizinische Versorgungszentrum in Alfeld und für Kassen- wie auch Privatpatienten zugelassen.
Körperliche Erkrankungen und Nervenleiden stehen oft in einem engen Zusammenhang und bei vielen Patienten haben Krankheiten eine psychische Ursache. Deshalb ist das neue Zentrum nach Aussagen von Werner Semmler und Dr. med. Jörg Ramme, dem Ärztlichen Leiter, mehr, als eine schlichte Praxisgemeinschaft, bei der sich mehrere Ärzte die Räume und das Vorzimmer teilen. „Die Patienten profitieren davon, dass wir uns im Falle einer unklaren Diagnose umgehend absprechen können und kein zweiter Termin an einem anderen Ort erforderlich ist,“ so die Ärzte Semmler und Dr. med. Ramme, die beide ihre Praxen in Alfeld im Brunnenweg haben und ab 1. Juli neue Praxisräume im Brunnenweg 12 beziehen werden.
Ein weiterer Vorteil für die Patienten ist die enge Kooperation des Zentrums mit dem Johanniter-Krankenhaus Gronau, das auch Träger des medizinischen Versorgungszentrums ist. So kann das Zentrum in schwierigen Fällen umgehend auf weiteres Fachwissen zurückgreifen und den Patienten falls nötig stationär einweisen. Arist Hartjes, Geschäftsführer des Johanniter-Krankenhauses, sieht in dem Zentrum eine zukunftsweisende Verbindung zwischen ambulanter und stationärer Versorgung: „Wir können damit den Patienten in unserer Region auf einem besonders wichtigen Gebiet bereits ambulant höchste medizinische Qualität anbieten“, so der Geschäftsführer.
Medizinische Versorgungszentren wie das neue „Johanniter-Zentrum für medizinische Versorgung im Leinetal“ werden vom Bundesgesundheitsministerium seit einigen Jahren intensiv gefördert, um die ambulante mit der stationären Medizin besser zu vernetzen. Dadurch sollen Reibungsverluste verhindert, unnötige Kosten vermieden und eine hochwertige Medizin gesichert werden. Ende 2008 gab es in Deutschland rund 1.200 Medizinische Versorgungszentren mit mehr als 5.000 dort tätigen Ärzten.









