(openPR) Evangelisches Krankenhaus Gesundbrunnen richtet Konzept seiner ambulanten Versorgung neu aus und begründet zukunftsweisende Kooperation. Neue Wege in der ambulanten Versorgung geht seit Anfang des Jahres das Evangelische Krankenhaus Gesundbrunnen in Hofgeismar: Es hat die Leitung seines Ambulanten Therapiezentrums (ATZ) in Hofgeismar in die Hände zweier Jungunternehmer aus Kassel gelegt. Der Osteopath Andreas Hempel, 33, und sein Partner, der Physiotherapeut Adrian Pajak, 32, sollen das ambulante Therapieangebot des Krankenhauses konzeptionell neu ausrichten und wirtschaftlich betreiben. Die beiden hatten 2007 in Kassel mit drei weiteren Partnern das erste interdisziplinäre Therapiezentrum Hessens bestehend aus den Fachbereichen Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und Osteopathie gegründet. Dieses einzigartige Konzept wird jetzt auch im ATZ realisiert. Im Zuge dieser Personalie entsteht eine Kooperation aus den beiden Therapiezentren in Kassel und Hofgeismar und dem Evangelischen Krankenhaus Gesundbrunnen. Dies ist ein weiterer Schritt in die von der Politik geforderte fachübergreifende ambulante Versorgung von Patienten mit neurologischen oder orthopädischen Erkrankungen.
„Zum einen ist das ATZ ein strategischer Teil in der ganzheitlichen Behandlung von Patienten mit geriatrischen und neurologischen Krankheitsbildern unseres Hauses. Das Zentrum steht aber allen Patienten offen und bietet insbesondere für Menschen aus der Region mit Wirbelsäulen-, Gelenk- und hirnorganischen Erkrankungen wie z.B. Multipler Sklerose, Parkinson oder den Folgen eines Schlaganfalls,
die Möglichkeit wohnortnah Therapie und Beratung zu erfahren“, sagt Agnes Hartmann, Verwaltungsdirektorin des Evangelischen Krankenhauses Gesundbrunnen. Die älteste geriatrische Klinik Deutschlands genießt einen hervorragenden Ruf: Der ärztliche Direktor Professor Dr. Werner Vogel ist Präsident der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie und bekannt für innovative Konzepte in der Altersmedizin. Die Kooperation der drei Gesundheitsdienstleister aus Kassel und Hofgeismar ist ein weiterer Baustein in der zielgerichteten, lückenlosen therapeutischen Versorgung von Patienten in Nordhessen.
Das Therapiezentrum am Goethestern war 2007 von einem Quintett aus einer Logopädin, zwei Physiotherapeuten, einem Ergotherapeuten und einem Osteopathen in Kassel gegründet worden. Das Konzept der Gesundheitsdienstleister ging auf: Allein 2008 wurden über 15000 Behandlungen an die Patienten im Therapiezentrum am Goethestern abgegeben. Die neuen Leiter des ATZ werden weiter wie gewohnt für ihre Patienten in Kassel da sein. Mit der neuen Kooperation betreten sie ebenfalls Neuland: „Dieser Verbund ist zukunftsweisend, um den momentanen Erkenntnissen der Wissenschaft, der gesundheitspolitischen Neuorientierung und den Bedürfnissen der Menschen gerecht zu werden“, sagt der Osteopath Andreas Hempel. Der erste offizielle Auftritt der drei kooperierenden Gesundheitsdienstleiser findet mit Fachvorträgen über integrative Schlaganfallversorgung und Osteopathie sowie einem Gemeinschaftsstand im Rahmen der Kasseler Gesundheitstage statt.










