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Die Esskultur der Zukunft - Bewusster und mit mehr Kultur

27.03.200917:10 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Die Esskultur der Zukunft - Bewusster und mit mehr Kultur

(openPR) Balingen, 07. März 2009 – Viele Jahre schien die Esskultur zunehmend mehr zu verwahrlosen. Immer mehr Menschen schienen Ihr Essen auf der Straße zu verschlingen und bekleckerten sich dabei die Hände und die Kleidung, vielleicht ernteten sie noch Magendrücken.

Doch eine Trendwende ist in Sicht – auch wenn die Zukunft wenig von der Vergangenheit hat. Die regelmäßigen drei Mahlzeiten am Küchentisch sterben laut Aussagen des Zukunftsinstitutes www.zukunftsinstiut.de aus – statt dessen wird in Deutschland mit Stil „gesnackt“, dass heißt immer wieder eine Kleinigkeit gegessen, gerne im Sitzen in einem schönen Ambiente sowohl zu Hause, bei Freunden oder im Café an der Ecke.
Auch das Interesse an den Inhalten und der Zubereitung steigt. Man schaut genau hin, zu welchem Fingerfood man im Feinkostgeschäft greift und wählt mit Bedacht auch an der Frischetheke beim Metzger oder im Supermarkt. Der schnelle Latte macchiato im Coffeshop sollte fettfrei oder mit Sojamilch hergestellt sein und die fix und fertig vorbereitete Mahlzeit aus dem Supermarkt ohne Konservierungsmittel.

Für die Verkäufer im Lebensmittelhandel ist das eine Umstellung: sie müssen nicht nur abwiegen sondern nun auch beraten. Sie sollen wissen, ob das Brot auch tatsächlich keinen Weizen enthält, der Fettgehalt der Wurst unter 5 Prozent liegt und der Rohmilchkäse leicht und cremig schmeckt. Bei dem umfangreichen Marktangebot wird das immer schwieriger. „Unterstützung erhalten die Kunden und Verbraucher durch neue PC-Waagen im Supermarkt. Hier sind jetzt nicht nur Preise hinterlegt, sondern neuerdings auch Nährwertangaben, Hinweise zur Herkunft, Verarbeitstipps und Rezepte. Diese Informationen sind wie ein normaler Bon ganz leicht auszudrucken!“ erklärt Matthias Harsch, Mitglied der Geschäftsleitung des Balinger Technologieherstellers Bizerba, der den Lebensmittelmarkt seit vielen Jahrzehnten kennt.

Die derzeitige Wirtschaftskrise unterstützt diesen Trend zu mehr Bewusstheit. Die Menschen nehmen sich wieder mehr Zeit und kochen zu Hause allein oder mit Freunden.

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