26.03.2009 - 15:40 - Kunst & Kultur

Der Greifenkrimi kehrt zurück

Pressemitteilung von: Greifenverlag

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Isa Schikorsky eröffnet die neue Greifenkrimi-Reihe mit "Linstows Geheimnis"
Wer kennt ihn nicht, den legendären Greifenkrimi? Die Buchreihe erreichte zu DDR-Zeiten Kultstatus und noch heute werden die zumeist spartanisch aufgemachten Krimis in den Buchantiquariaten heiß gehandelt. Bekannte und beliebte Autoren der in der ehemaligen DDR aufgelegten Krimireihe des Greifenverlages waren u.a. Hans Schneider ("Tatort Centrum", "Ein Toter klagt an", "Obduktion eines Mordfalls"), Kurt Steiniger ("Rausch"), Hubert Gerlach ("Der Joker", "Der Fledderer"), Günter Radtke ("Kriminalistenpunsch"), Curt Letsche ("Das andere Gesicht") und Günter Spranger ("Die Bernsteinbrosche").

Nach der Widergründung des Greifenverlages zu Beginn des Jahres soll nun auch die Krimireihe nach über 20 Jahren wieder aufleben, allerdings unter anderen Vorzeichen. So gibt der gerade veröffentlichte Erstling der Reihe auch die angestrebte Richtung vor: Die West-Autorin Isa Schikorsky siedelt etwa ihren Roman "Linstows Geheimnis" auf der Ost-Insel Rügen an. Dabei macht sie keinen Hehl daraus, dass sie die bewusste Überschreitung einstiger Grenzen vor allem aus einem Grund vornimmt: Sie hat dieses Stück Land und die Mentalität der Menschen auf der Insel lieben und schätzen gelernt.

Um das Einreißen von Tabus geht es auch in den folgenden Greifenkrimis, die im April erscheinen werden: Eine Schweizer Autorin ist einer mysteriösen Mordserie in einem Krankenhaus auf der Spur und ein Kriminalist beschäftigt sich mit dem – noch immer – gesellschaftlich weithin ausgeblendeten Problem des Dopings im Breitensport.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

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Der Greifenverlag wurde 1919 gegründet und verlegt sowohl Belletristik als auch Sachbücher. Nach zwei gescheiterten Privatisierungsversuchen wurde der Verlag im Januar 2009 wiedergegründet. Hauptaugenmerk liegt vor allem auf der Pflege der Literatur von inzwischen in Vergessenheit geratenenen Autoren und dem Aufbau eines neuen Autorenpools.

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