25.03.2009 - 08:15 - Wissenschaft, Forschung, Bildung
Skeptiker 1/2009 erschienen - Kreationismus, Hufelandgesellschaft, Maya-Kalender 2012 und Shaolin-Kung-Fu
Pressemitteilung von: Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschafen (GWUP)e.V.
Skeptiker Heft 1, 2009 ist frisch erschienen im neuen Layout.
Kreationismus in Europa
Der Biologieprofessor Dittmar Graf schlägt Alarm: Während Wissenschaftler in aller Welt das Darwin-Jubiläumsjahr feiern, ist die Evolutionstheorie in weiten Teilen der Bevölkerung noch immer nicht angekommen. Mindestens 20 Prozent der Deutschen lehnen die Evolutionstheorie ab und gehen stattdessen davon aus, dass die heutigen Lebewesen durch Schöpfung entstanden sind.
Sogar bei künftigen Biologielehrern hat Dittmar Graf, Professor für Biologie und ihre Didaktik an der Uni Dortmund, erschreckende Defizite festgestellt: In einer Befragung äußerten acht Prozent der deutschen Biologie-Lehramtsstudenten kreationistische Vorstellungen, in der Türkei waren es sogar mehr als 70 Prozent.
Solche Zahlen sind das Resultat einer unzureichenden Schulausbildung, so Graf. Noch wird Evolutionsbiologie zu spät und zu oberflächlich unterrichtet, die Grundlagen für das Verständnis von Wissenschaft fehlen bei den meisten Schülern. Im aktuellen Heft stellt Dittmar Graf seine Studie vor und plädiert für einen besseren Biologieunterricht.
Warum lassen sich 20 000 Ärzte den Nobelpreis entgehen?
Die Hufelandgesellschaft, ein Dachverband von 20 000 Ärzten, kämpft nach eigener Aussage „für den Pluralismus in der Medizin und für den Erhalt der Therapiefreiheit“, sprich: für Verfahren wir Homöopathie, anthroposophische Medizin und Ähnliches. Physiker schütteln jedoch nur den Kopf über die Erklärungsversuche der Anhänger. Die „Schwingungen“ und „Informationen“, durch welche die Mittel und Verfahren wirken sollen, sind der Naturwissenschaft unbekannt.
Falls die komplementärmedizinischen Verfahren tatsächlich funktionieren, bräuchten wir eine neue Physik, schreibt der Berliner Physik-Professor Martin Lambeck in seinem Beitrag: „Sollte es gelingen, ein wirksames medizinisches Verfahren zu finden, das der Naturwissenschaft widerspricht, wäre der vielstrapazierte Begriff ‚Paradigmenwechsel’ angebracht“, ist Martin Lambeck überzeugt. Und für die Ärzte der Hufeland-Gesellschaft wären 14 Nobelpreise drin.
Weitere Beiträge:
Weltuntergang 2012
Weniger als drei Jahre bleiben uns noch, orakeln die Untergangspropheten und berufen sich auf Prophezeiungen der Maya. Mario Krygier, Kenner der alten Indianerkultur, bleibt dennoch ganz gelassen. In seinem Beitrag zeigt er, dass es dabei um Mythos und Religion geht, von Weltuntergang keine Spur.
Magazin: Shaolin-Kräfte im TV-Test
Wie übernatürlich sind die erstaunlichen Fähigkeiten der asiatischen Kampfmönche? Die Macher der Fernsehsendung „Galileo Mystery“ wollten es herausfinden. Physiker und Skeptiker-Redakteur Dr. Holm Hümmler war als Experte beim Dreh dabei.
Außerdem wie immer viele aktuelle Berichte und Lesetipps sehen Sie:
www.gwup.org/zeitschrift/skeptiker-archiv/861-skeptiker-2...
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP) e.V.
Arheilger Weg 11
64380 Roßdorf
Tel.: +49 6154/695021
Fax: +49 6154/695022
www.gwup.org
Die GWUP ist ein wegen Förderung der Volksbildung als gemeinnützig anerkannter Verein, in dem sich über 860 Wissenschaftler und wissenschaftlich Interessierte für Aufklärung und kritisches Denken, für sorgfältige Untersuchungen parawissenschaftlicher Behauptungen und die Popularisierung von wissenschaftlichen Methoden und Erkenntnissen einsetzen. Die GWUP ist Herausgeberin des Skeptikers.
Der Skeptiker - Zeitschrift für Wissenschaft und kritisches Denken
Aus einer interdisziplinären Perspektive hinterfragt der Skeptiker den Wahrheitsgehalt von parawissenschaftlichen Behauptungen kritisch, undogmatisch und mit wissenschaftlichen Methoden, analysiert die psychosozialen Hintergründe paranormaler Überzeugungssysteme und weist auf möglicherweise problematische Konsequenzen von pseudowissenschaftlichen Thesen hin.
Seine Ziele sind die Verbreitung sachlicher, möglichst unvoreingenommener, sorgfältiger und fundierter Untersuchungen, die Förderung kritischen Denkens und die Popularisierung wissenschaftlicher Methoden. Der Skeptiker erscheint viermal im Jahr und liefert Informationen und Argumente von Kennern der Materie, die stets sowohl klar und verständlich, als auch wissenschaftlich fundiert sind. Weiter Infos und kostenlose Probeartikel finden Sie online unter www.skeptiker.de
Kreationismus in Europa
Der Biologieprofessor Dittmar Graf schlägt Alarm: Während Wissenschaftler in aller Welt das Darwin-Jubiläumsjahr feiern, ist die Evolutionstheorie in weiten Teilen der Bevölkerung noch immer nicht angekommen. Mindestens 20 Prozent der Deutschen lehnen die Evolutionstheorie ab und gehen stattdessen davon aus, dass die heutigen Lebewesen durch Schöpfung entstanden sind.
Sogar bei künftigen Biologielehrern hat Dittmar Graf, Professor für Biologie und ihre Didaktik an der Uni Dortmund, erschreckende Defizite festgestellt: In einer Befragung äußerten acht Prozent der deutschen Biologie-Lehramtsstudenten kreationistische Vorstellungen, in der Türkei waren es sogar mehr als 70 Prozent.
Warum lassen sich 20 000 Ärzte den Nobelpreis entgehen?
Die Hufelandgesellschaft, ein Dachverband von 20 000 Ärzten, kämpft nach eigener Aussage „für den Pluralismus in der Medizin und für den Erhalt der Therapiefreiheit“, sprich: für Verfahren wir Homöopathie, anthroposophische Medizin und Ähnliches. Physiker schütteln jedoch nur den Kopf über die Erklärungsversuche der Anhänger. Die „Schwingungen“ und „Informationen“, durch welche die Mittel und Verfahren wirken sollen, sind der Naturwissenschaft unbekannt.
Falls die komplementärmedizinischen Verfahren tatsächlich funktionieren, bräuchten wir eine neue Physik, schreibt der Berliner Physik-Professor Martin Lambeck in seinem Beitrag: „Sollte es gelingen, ein wirksames medizinisches Verfahren zu finden, das der Naturwissenschaft widerspricht, wäre der vielstrapazierte Begriff ‚Paradigmenwechsel’ angebracht“, ist Martin Lambeck überzeugt. Und für die Ärzte der Hufeland-Gesellschaft wären 14 Nobelpreise drin.
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Weltuntergang 2012
Weniger als drei Jahre bleiben uns noch, orakeln die Untergangspropheten und berufen sich auf Prophezeiungen der Maya. Mario Krygier, Kenner der alten Indianerkultur, bleibt dennoch ganz gelassen. In seinem Beitrag zeigt er, dass es dabei um Mythos und Religion geht, von Weltuntergang keine Spur.
Magazin: Shaolin-Kräfte im TV-Test
Wie übernatürlich sind die erstaunlichen Fähigkeiten der asiatischen Kampfmönche? Die Macher der Fernsehsendung „Galileo Mystery“ wollten es herausfinden. Physiker und Skeptiker-Redakteur Dr. Holm Hümmler war als Experte beim Dreh dabei.
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Arheilger Weg 11
64380 Roßdorf
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Der Skeptiker - Zeitschrift für Wissenschaft und kritisches Denken
Aus einer interdisziplinären Perspektive hinterfragt der Skeptiker den Wahrheitsgehalt von parawissenschaftlichen Behauptungen kritisch, undogmatisch und mit wissenschaftlichen Methoden, analysiert die psychosozialen Hintergründe paranormaler Überzeugungssysteme und weist auf möglicherweise problematische Konsequenzen von pseudowissenschaftlichen Thesen hin.
Seine Ziele sind die Verbreitung sachlicher, möglichst unvoreingenommener, sorgfältiger und fundierter Untersuchungen, die Förderung kritischen Denkens und die Popularisierung wissenschaftlicher Methoden. Der Skeptiker erscheint viermal im Jahr und liefert Informationen und Argumente von Kennern der Materie, die stets sowohl klar und verständlich, als auch wissenschaftlich fundiert sind. Weiter Infos und kostenlose Probeartikel finden Sie online unter www.skeptiker.de
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