(openPR) Mit zwei Festakten wurden am 13. März und am 20. März jeweils zwei Qualitätszertifikate durch Ralf Kraemer, Geschäftsführer des Evangelischen Verbands für Altenarbeit im Rheinland, an die Bethesda Seniorenzentren in Wuppertal und Unna verliehen. Im Rahmen einer doppelten Zertifizierung erreichten die Einrichtungen zu Beginn des Jahres gleich zwei Auszeichnungen: nach den Vorgaben des Diakonie Siegels Pflege (Version 2) und nach der international gültigen Norm DIN EN ISO 9001:2000. Die Gütesiegel sind ein Beleg für die Umsetzung aller gesetzlichen Vorgaben. Darüber hinaus zeichnen sie das Pflegekonzept und die besondere Transparenz für den Kunden aus.
„Gerade für die Fortführung der gelebten diakonischen Tradition in den Bethesda Seniorenzentren Wuppertal und Unna ist ein modernes Qualitätsmanagement besonders wichtig. Es bürgt für gleichbleibend hohe Qualität und dafür, dass sich die Pflege ständig den sich ändernden Bedürfnissen der Bewohner anpasst", so Norbert Böhringer, der Theologische Geschäftsführer, in seiner Ansprache. Pflege ist bei Bethesda in ein umfassendes Konzept eingebettet: Es reicht von der Stärkung der Kundenorientierung durch Erstellung eines „Kundenbaums“ über das Planungsinstrument der „Plantafel“ und die Umsetzung des Lebensweltkonzepts nach Karla Kämmer bis hin zur Schaffung einer PC-basierten Pflegedokumentation inklusive pflegerischem Risikomanagement, mit dem monatlich die individuellen Risiken jedes Bewohners ermittelt werden. Die Einrichtungen stellen zudem sämtliche Berichte und Ergebnisse ihres Qualitätsmanagements (externe Qualitätsberichte, Kunden- und Mitarbeiterbefragungen, interne Audits und das Beschwerdemanagement) allen Interessierten ins Internet. Georg Schmidt, Kaufmännischer Geschäftsführer, zog angesichts der Zertifizierungen ein positives Resümee: „Als Unternehmen mit zahlreichen medizinischen und pflegerischen Angeboten begrüßen wir die Qualitätsdiskussion im Gesundheitswesen ausdrücklich. Auf diese Weise sichern wir den hohen Standard und ermöglichen kontinuierliche Verbesserungen für unsere Kunden. Die Zertifizierungen zeigen: Wir sind für den Wettbewerb an den Pflegestandorten Wuppertal und Unna gut gerüstet.“
Gelebtes Qualitätsmanagement – „Highlights“ des Bethesda Pflegekonzepts:
• Die konstruktive Auseinandersetzung mit dem Bethesda-Leitbild, die „als roter Faden“ seit über 10 Jahren fach- und hierarchieübergreifend die gesamte Arbeit durchzieht.
• Die Stärkung der Kundenorientierung durch Erstellung eines Kundenbaums und Leitlinien zum Umgang mit Kunden.
• Die Arbeit mit Plantafeln: Dieses Instrument bietet Orientierung, Struktur und Transparenz für alle an der Pflege Beteiligten, mit dem Ziel eine kontinuierliche, vertrauensvolle Pflegebeziehung zwischen Bewohnern und Pflegenden aufzubauen. Besonders hilfreich sind Plantafeln für die Einarbeitung neuer Mitarbeiter.
• „Menschen brauchen Heimat und Vertrauen“ – Die Umsetzung des Lebensweltkonzepts nach Karla Kämmer. Den Menschen ganzheitlich sehen, seine Biografie, Interessen und Gewohnheiten „aufspüren“ und Leistungen in bewusst unaufdringlicher, diskreter Weise anbieten, ist Grundlage dieses Konzepts.
• Die Erarbeitung und diakonische Umsetzung von Leitlinien zum Thema „Umgang mit Sterben und Tod“: Regelmäßig finden Schulungen für Mitarbeitende und Ehrenamtliche nach dem „Celler Modell“ statt.
• Schaffung einer PC-basierten Pflegedokumentation unter Berücksichtigung eines pflegerischen Risikomanagements: Monatlich werden die relevanten pflegerischen Risiken jedes einzelnen Bewohners erhoben (nach der Risikopotenzialanalyse von Karla Kämmer). Damit kann der Pflegeprozess gezielter gesteuert werden – beispielsweise verringert eine gezielte Prophylaxe mit den Bewohnern Verletzungsgefahren bei Stürzen.











