18.03.2009 - 17:16 - Politik, Recht & Gesellschaft

Warum verdienen Frauen weniger als Männer?

Pressemitteilung von: women30plus

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women30plus Talk "Warum verdienen Frauen weniger als Männer?"
Das Frauenportal women30plus lud in Kooperation mit Personal Consulting zu einer aktuellen Diskussion über die Einkommensschere zwischen Frauen und Männern.

Geschlechtsspezifische Rollenbilder, Unvereinbarkeit von Familie und Beruf, Berufswahl und mangelnde Transparenz werden als Hauptursachen genannt – aber Frauen können auch einiges dafür tun, um die Situation zu bessern.

Eine aktuelle EU-Studie belegt, dass österreichische Frauen - bezogen auf den Stundenlohn - 25,5 Prozent weniger verdienen als Männer. Österreich gehört damit zu den Schlusslichtern innerhalb der EU, nur Estland mit über 30% Einkommensschere steht noch schlechter da. Auf der anderen Seite existieren Länder wie Malta oder Italien mit 5,2% bzw. 4,4% Einkommensunterschied.

Der Frage nach dem „Warum“ gingen die Teilnehmerinnen beim women30plus Talk am 12. März 2009 nach. „Es spielen viele Faktoren mit, aber 15 Prozent des Einkommensunterschieds erklären sich nur aus dem Umstand des Geschlechts. Nur weil eine Frau eine Frau ist, verdient sie 15 Prozent weniger“, erklärt Ines Stilling, Kabinettsmitarbeiterin von Frauenministerin Heinisch-Hosek. Auch die Berufswahl spielt eine Rolle, so werden „typisch weibliche“ Berufe schlechter entlohnt.

Michaela Muschitz, Vizepräsidentin der „Business and Professional Women Austria“, sieht auch Gründe im Verhalten der Frauen: „Viele Frauen sind bescheiden und machen sich immer klein. Wir haben daher die Aktion „Rote Tasche“ ins Leben gerufen, um Frauen anzuregen, sich mit der Höhe ihres Gehalts auseinander zu setzen und mehr zu verlangen. Wir verdienen es!“

Auch Gerda Brandt, Geschäftsführerin Personal Consulting, rät Frauen, sich vor dem Vorstellungsgespräch genau über das übliche Gehaltsniveau zu erkundigen und ihr Licht nicht unter den Scheffel zu stellen. Man sollte auch mindestens einmal jährlich eine Gehaltsverhandlung führen und sich hier ebenfalls gezielt vorbereiten, empfiehlt Birgit Slotta-Bachmayr, Bereichsleiterin Caritas Socialis.

Das gesamte Gespräch lesen Sie auf www.women30plus.at/community/women30plus-talk-maerz.html

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

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