(openPR) Das Portal für Nahrungsmittel-Intoleranz (NMI-Portal) hat seinen Internetauftritt nahrungsmittel-intoleranz.com überarbeitet. „Die User können nun schneller und einfacher auf die gesuchten Informationen zugreifen und sich im neuen Forum noch effektiver mit anderen Betroffenen austauschen.“, sagt Mag. Michael Zechmann, Sprecher des NMI-Portals und selbst Betroffener. „Besonders stolz sind wir auf die Lebensmitteldatenbank, die es Betroffenen ermöglicht Lebensmittel gezielt nach problematischen Inhaltsstoffen zu durchsuchen.“
Unterschätze Volkskrankheit
Fast jeder vierte Österreicher leidet an zumindest einer Unverträglichkeit.. Die Häufigsten sind Fruktoseunverträglichkeit und Laktoseintoleranz. Dabei werden bestimmte Zucker in der Nahrung nicht richtig verdaut und verursachen Symptome wie Blähungen, Übelkeit, Schweißausbrüche oder allgemeines Unwohlsein. Bei manchen Unverträglichkeiten können sogar Herzprobleme und Leberschädigungen auftreten und die Zahl der Betroffenen steigt stetig. Das liegt einerseits an einer tatsächlichen Zunahme der Fälle, zu einem großen Teil aber auch daran, dass die Sensibilität gestiegen ist und Ärzte häufiger die Krankheit richtig diagnostizieren. Noch vor wenigen Jahren gab es praktisch keine Informationen zu diesem Thema. 2005 ging das NMI-Portal nach einjähriger Recherche online und hat sich seither zum größten Infoportal im deutschsprachigen Raum entwickelt. „Ich denke, dass durch unsere Arbeit eine Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung und vor allem auch eine Sensibilisierung der Ärzte stattgefunden hat“ freut sich Mag. Zechmann.
Gesund und glücklich leben trotz Unverträglichkeit
Dass zum Beispiel eine Fruktoseunverträglichkeit eine Umstellung der Essens- und damit Lebensgewohnheiten nötig macht ist unvermeidbar, dass Betroffene dennoch ein normales Leben führen können ist allerdings ebenfalls eine Tatsache. Ohne richtige Diagnose leiden Menschen die sich scheinbar „gesund“ ernähren (z.B. viel Obst und Gemüse verzehren) unter ständiger Übelkeit, Durchfall und Bauchkrämpfen. Dies führt in den meisten Fällen zu sozialer Abschottung und neben weiterer Faktoren oft auch zu Depressionen. Eine Umstellung der Ernährung auf fruktosearme Lebensmittel führt innerhalb weniger Tage zu einem Abklingen und schließlich Verschwinden der Beschwerden. Hilfe bei dieser Umstellung, die oft mit Verunsicherung einhergeht, bietet das NMI-Portal. „Wir haben es geschafft wissenschaftlich fundierte Information nutzergerecht aufzubereiten und mit praktischen Tipps, bis hin zu Kochrezepten, zu ergänzen. Wir wollen Betroffene begleiten, von der Diagnose an.“














