(openPR) Haare wachsen leider nicht auf Bäumen – das bekommen auch die Träger von Echthaar-Perücken und -Haarteilen zu spüren. Denn aufgrund der zunehmenden Knappheit beim Echthaar steigen auch die Preise für Haarersatz aus Echthaar. Deshalb ruft der Bundesverband der Zweithaar-Einzelhändler und zertifizierter Zweithaarpraxen (BVZ) nun dazu auf, Haare zu spenden. Die gespendeten Haare werden an Zweithaar-Hersteller versteigert, die daraus Echthaar-Perücken und anderen Haarersatz fertigen.
Aktion mit doppeltem Nutzen
Die Aktion dient gleich in zweifacher Hinsicht einem guten Zweck. Sie kommt nicht nur den Zweithaarträgern zugute, für deren Perücken das gespendete Haar benutzt wird. Der Erlös aus der Versteigerung des gespendeten Haars geht zudem an die Rexrodt von Fircks Stiftung. Die Stiftung unterstützt an Krebs erkrankte Mütter und ihre Familien, insbesondere kümmert sie sich um die psychische Betreuung der Kinder.
Eigene Haare, „alte Zöpfe“ und Spenden willkommen
Bundesweit beteiligen sich etwa 170 Zweithaarpraxen an der Spendenaktion. „Man muss auch nicht zwingend die eigenen Haare opfern“, erläutert Peter Volk, Vorsitzender des BVZ. Auch wer noch „verborgene Schätze“ zu Hause findet – zum Beispiel einen vor langer Zeit abgeschnittenen und aufbewahrten Zopf – kann die Haare vom 15. März bis zum 15. Juni 2009 bei einem Mitgliedsbetrieb abgeben oder direkt an die Geschäftsstelle des BVZ (BVZ e.V., Am Steinbach 8, 72459 Albstadt) schicken. Beteiligte Betriebe sind unter www.bvz-info.de zu finden.
„Allerdings ist nicht jedes Haar für den Einsatz in Perücken oder Toupets geeignet“, so Peter Volk. „Die Haare müssen mindestens 25-30 Zentimeter lang sein und dürfen nicht chemisch behandelt sein. Gefärbtes oder dauergewelltes Haar kann leider nicht für Zweithaar verwendet werden.“ Wer kein Haar abzugeben hat, kann sich auch mit einem Spendenbeitrag beteiligen – in allen Beteiligten Zweithaarpraxen sind bis Mitte Juni Spendenboxen zugunsten der Rexrodt von Fircks Stiftung aufgestellt.













