09.03.2009 - 17:50 - Politik, Recht & Gesellschaft
Der Konvertit Pierre Vogel und der Ruf zum Islam
Pressemitteilung von: Ibis - Institut für interdisziplinäre Beratung und interkulturelle Seminare
Pierre Vogel alias Abu Hamza ist in der Konvertitenszene und bei jugendlichen Muslimen (zumeist mit arabischen Hintergrund) kein Unbekannter. Ein deutscher Ex-Boxer, der Muslim wurde, in Saudi-Arabien studierte und heute gerade unter Jugendlichen für volle Moscheen sorgt. Ein Showmaster des Islam mit Kölner Dialekt und Kaftan. Höhepunkte der Auftritte des ausdauernden Werbers für den Islam sind die „live“ Übertritte von Jugendlichen und jungen Erwachsenen zum Islam.
Nicht zu Unrecht wird Abu Hamza als einer der einflussreichsten Missionare für den Islam in Deutschland eingeschätzt. Seine Videos auf youtube und auf Websites wie www.way-to-allah.com oder www.diewahrereligion.de sind populär, besonders diejenigen mit Konversionen.
Vom Kopftuchthema (Tenor: behalt Deine Tochter zu Hause, wenn der Arbeitgeber kein Kopftuch zulässt, bald kommt sowieso ein guter Muslim und heiratet sie) über die Ablehnung der Evolutionstheorie bis zur Sinnlosigkeit des Tags der offenen Moschee (Tenor: Wer kommt denn dadurch zum Islam?), Vogel begeistert mit seinen vom saudischen Wahabismus geprägten, äußerst konservativen und zum Teil radikalen Ansichten seine jugendlichen und erwachsenen Zuhörer.
„Der P. V. ist gar nicht so schlimm, wenn Du den selber erlebst, ist der echt in Ordnung.“ „Der ist echt überzeugt, mit dem kannst Du reden.“ „Abu Hamza versteht uns und unsere Situation“ Alles O-Töne von jungen Muslimen aus Köln und Umgebung, die regelmäßig zu Veranstaltungen von Pierre Vogel gehen oder ihn sogar privat kennen. An ihnen wird auch deutlich, was Pierre Vogel stark macht: die Begeisterungsfähigkeit, die lockere Redeweise gepaart mit der Haltung „Ich verstehe Euch, ich bin einer von Euch“ und eine feste Doktrin, an die man sich halten kann, auch ohne Verständnis von höherer Theologie.
Umstritten ist die Radikalität Vogels. Die Videos, die im Internet veröffentlicht werden, enthalten beispielsweise keine Gewaltaufrufe oder eine Beschönigung des Terrors. Pierre Vogel erscheint hier über der umliegenden Gesellschaft, seine Haltung, dass allein die (wahabitische) Auslegung des Islams die Wahrheit ist.
Neuerdings wirbt Pierre Vogel auf seiner Website jedoch für den christlich-islamischen Dialog — wobei Kritiker Vogel vorwerfen, dies sei reine Taktik des Wolfs im Schafspelz.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Ĭbĭs – Institut für interdisziplinäre Beratung und interkulturelle Seminare
Patricia Jessen
Leitungsteam
Kaiser-Friedrich-Straße 1
40597 Düsseldorf
Fon +49 (0)211-6982226
Fax +49 (0)211-6982225

www.ibis-institut.de
Ĭbĭs ist ein Institut für interdisziplinäre Beratung und interkulturelle Seminare. Unsere Dienste bieten wir GOs (z.B. Verwaltungen, Ministerien) und NGOs (z.B. freie Träger, Vereine) an.
Im Bereich der interdisziplinären Beratung unterstützen wir Integrationsprozesse und Integrationsprojekte hinsichtlich der Konzeptionierung, der Antragsstellung, der Begleitung in der Umsetzungsphase (z.B. Moderationen, Konferenzen, Umfragen und Evaluationen) oder der Projektabwicklung (Controlling und Dokumentationen).
Interkulturelle Seminare und Vorträge von Ĭbĭs umfassen ein breites Themenspektrum wie interkulturelle Kommunikation, interkulturellen Dialog, Migration und Migranten (z.B. Muslime in Deutschland oder Russlanddeutsche), spezifische Kulturen und Konflikte (z.B. Frau im Islam, Krisenregion Naher Osten).
Nicht zu Unrecht wird Abu Hamza als einer der einflussreichsten Missionare für den Islam in Deutschland eingeschätzt. Seine Videos auf youtube und auf Websites wie www.way-to-allah.com oder www.diewahrereligion.de sind populär, besonders diejenigen mit Konversionen.
Vom Kopftuchthema (Tenor: behalt Deine Tochter zu Hause, wenn der Arbeitgeber kein Kopftuch zulässt, bald kommt sowieso ein guter Muslim und heiratet sie) über die Ablehnung der Evolutionstheorie bis zur Sinnlosigkeit des Tags der offenen Moschee (Tenor: Wer kommt denn dadurch zum Islam?), Vogel begeistert mit seinen vom saudischen Wahabismus geprägten, äußerst konservativen und zum Teil radikalen Ansichten seine jugendlichen und erwachsenen Zuhörer.
„Der P. V. ist gar nicht so schlimm, wenn Du den selber erlebst, ist der echt in Ordnung.“ „Der ist echt überzeugt, mit dem kannst Du reden.“ „Abu Hamza versteht uns und unsere Situation“ Alles O-Töne von jungen Muslimen aus Köln und Umgebung, die regelmäßig zu Veranstaltungen von Pierre Vogel gehen oder ihn sogar privat kennen. An ihnen wird auch deutlich, was Pierre Vogel stark macht: die Begeisterungsfähigkeit, die lockere Redeweise gepaart mit der Haltung „Ich verstehe Euch, ich bin einer von Euch“ und eine feste Doktrin, an die man sich halten kann, auch ohne Verständnis von höherer Theologie.
Umstritten ist die Radikalität Vogels. Die Videos, die im Internet veröffentlicht werden, enthalten beispielsweise keine Gewaltaufrufe oder eine Beschönigung des Terrors. Pierre Vogel erscheint hier über der umliegenden Gesellschaft, seine Haltung, dass allein die (wahabitische) Auslegung des Islams die Wahrheit ist.
Neuerdings wirbt Pierre Vogel auf seiner Website jedoch für den christlich-islamischen Dialog — wobei Kritiker Vogel vorwerfen, dies sei reine Taktik des Wolfs im Schafspelz.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
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