(openPR) 06. März 2009 – Unter dem Titel „Prävention psychischer Störungen – eine Herausforderung für die Zukunft“ findet am Samstag, 21. März 2009, in der Ludwig-Maximilians-Universität München (Eingang Geschwister-Scholl-Platz, 1. Stock) zwischen 10 und 15.30 Uhr eine kostenlose Informationsveranstaltung für Experten und interessierte Bürgerinnen und Bürger statt. Veranstalter ist die Bayerische Landeskammer der Psychologischen Psychotherapeuten und der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten (PTK Bayern).
Psychische Störungen sind sehr häufig und kostenträchtig, ungefähr jeder vierte Erwachsene erkrankt jedes Jahr an einer behandlungsbedürftigen psychischen Störung. Seit 2001 sind psychische Störungen der häufigste Grund für Frühberentungen bei Frauen und Männern in Deutschland. Die PTK Bayern möchte in ihrer Informationsveranstaltung auf die Möglichkeit und Bedeutung der Prävention psychischer Störungen aufmerksam machen.
Psychotherapeutische Experten stellen in Fachvorträgen ein breites Spektrum an Themen vor und präsentieren Best-Practice-Beispiele für wissenschaftlich fundierte Präventionsprogramme. Die Fachvorträge befassen sich mit den Themen „Prävention psychischer Störungen – eine Herausforderung für die Zukunft“, „Ressourcenorientiertes Stressmanagement“, „Frühprävention von Angst und Depression“ sowie „Prävention kindlicher Verhaltensstörungen: Bevor das Kind in den Brunnen fällt“.
Die PTK Bayern konnte darüber hinaus mehrere Krankenkassen, Verbände und Institutionen gewinnen, die an Informationsständen umfangreiches Informationsmaterial anbieten. So wird die Techniker Krankenkasse zum Thema „Stressprävention“ beraten, der Landesverband Bayern der BKK stellt das „HILFE“-Konzept der Betriebskrankenkassen vor, das sich an Führungskräfte und Mitarbeiter von psychisch kranken Menschen im Unternehmen wendet. Das Münchner Bündnis gegen Depression gibt an seinem Stand Auskunft über vorbeugende Möglichkeiten gegen depressive Erkrankungen. Frühe Hilfen in der Erziehungsberatung sowie der richtige Umgang mit Schreibabies und Kindern bis zum dritten Lebensjahr, die an Ess- und Schlafstörungen leiden, präsentiert die Landesarbeitsgemeinschaft und Fachverband für Erziehungs-, Jugend- und Familienberatung Bayern (LAG). Die Landeszentrale für Gesundheit in Bayern (LZG) informiert an ihrem Stand zur Prävention von Sucht und stellt ihre Nichtraucherinitiative „Bayern atmet durch“ vor. Der Landesverband Bayerischer Schulpsychologen (LBSP) zeigt Wege zur Förderung sozialer Kompetenzen in der Schule, gibt Tipps bei Mobbing und erklärt, wie die Gesundheit von Lehrern gefördert werden kann. Die Universität München, Department Psychologie, stellt das Konzept „Freiheit in Grenzen“ vor, drei interaktive DVDs zur Stärkung elterlicher Erziehungskompetenzen. An einem zweiten Stand informiert die Universität München gemeinsam mit dem Institut für Forschung und Ausbildung in Kommunikationstherapie, wie man die Kommunikationskompetenz in Partnerschaft und Familie stärken kann.
Wer an der Veranstaltung teilnehmen möchte, kann sich bis spätestens Freitag, 13. März per Fax unter 089 515555-25, per Brief an PTK Bayern, Postfach 151506, 80049 München oder per E-Mail unter







