06.03.2009 - 11:36 - Handel, Wirtschaft, Finanzen, Banken & Versicherungen
Doping für den Job für mehr Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz
Pressemitteilung von: AdPartner Stellenmarkt AG
In Deutschland macht sich ein neuer Trend bemerkbar: Doping am Arbeitsplatz. Wie das Nachrichtenmagazin „Spiegel“ in seiner Internet-Ausgabe berichtet, haben bereits zwei Millionen Menschen in der Bundesrepublik Psychopharmaka genommen, um im Job fit zu sein. Laut einer aktuellen Umfrage greifen 800.000 Menschen sogar regelmäßig zur Pille. Zugleich ist die Anzahl der Psycho-Erkrankungen in den letzten Jahren überproportional angestiegen. Daher warnen Experten vor einer massiven Zunahme des so genannten Hirndopings. Momentan schlucken bereits etwa 800.000 Beschäftigte täglich oder zumindest mehrmals pro Woche verschreibungspflichtige Arzneimittel. Damit glauben sie, den Stress im Job besser bewältigen, ihre Konzentration steigern oder länger arbeiten zu können.
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In einer Umfrage der Krankenkasse DAK gaben fünf Prozent der Befragten an, dass sie schon einmal mit Medikamenten versucht hätten, ihre Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz zu steigern. Hochgerechnet ergibt dies eine stolze Gesamtsumme von immerhin zwei Millionen Menschen. Jeder fünfte Befragte hält die mit der Medikamenteneinnahme verbundenen Risiken im Vergleich zu ihrem Nutzen für vertretbar. „Das ist für uns ein Alarmsignal“, erklärt dazu der DAK-Vorstandschef Herbert Rebscher. Es sieht die Gefahr, „dass wenigstens ein Teil der Menschen in dieselbe Dopingfalle tappen wie Sportler, die sich für einen Wettkampf fit machen“. Auf lange Sicht bergen die Medikamente nämlich ein hohes Nebenwirkungs- und Suchtpotential.
Ausdrücklich ausgenommen war von der Studie so genanntes Alltagsdoping wie Kaffee, Zigaretten oder Vitaminpillen. Im Blickpunkt standen Medikamente, die normalerweise bei ernsten Erkrankungen wie beispielsweise ADHS, Herzinsuffizienz oder Depressionen verschrieben werden. Welche Langzeitwirkung diese Mittel auf Gesunde haben, ist derzeit noch nicht erforscht. Bislang betreiben zwar nur ein bis zwei Prozent der Deutschen Hirndoping, doch wird diese Zahl nach Expertenmeinung zunehmen. „Es ist zu beobachten, dass es hier eine gewisse Aufgeschlossenheit gibt“, sagt Hans-Dieter Nolting, Geschäftsführer des IGES-Instituts, das die Studie durchgeführt hat. Eine große Menge der Berufstätigen hätte inzwischen den Eindruck, „in der 24-Stunden-Dienstleistungsgesellschaft stets fit und leistungsfähig sein“ zu müssen. Außerdem werde der Zugang zu Arzneimitteln übers Internet oder den Versandhandel immer einfacher.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
AdPartner Stellenmarkt AG
Goethestraße 35
60313 Frankfurt
Autor: Matthias Kagerbauer
Ansprechpartner: Johannes Kaiser

stellenmarkt.de ging im Mai 1997 als eine der ersten Jobbörsen in Deutschland online. Im Dezember 1999 wurde die AdPartner Stellenmarkt AG gegründet, die seither neben noch weitere Internetpräsenzen betreibt. Im April 2000 übernahm Luippold die Position des Vorstands der AG. Dr. Luippold war nach seinem Studium in der Industrie tätig und zuletzt Managing Director der Lufthansa-Tochter LSG-Skychefs in Hongkong.
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In einer Umfrage der Krankenkasse DAK gaben fünf Prozent der Befragten an, dass sie schon einmal mit Medikamenten versucht hätten, ihre Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz zu steigern. Hochgerechnet ergibt dies eine stolze Gesamtsumme von immerhin zwei Millionen Menschen. Jeder fünfte Befragte hält die mit der Medikamenteneinnahme verbundenen Risiken im Vergleich zu ihrem Nutzen für vertretbar. „Das ist für uns ein Alarmsignal“, erklärt dazu der DAK-Vorstandschef Herbert Rebscher. Es sieht die Gefahr, „dass wenigstens ein Teil der Menschen in dieselbe Dopingfalle tappen wie Sportler, die sich für einen Wettkampf fit machen“. Auf lange Sicht bergen die Medikamente nämlich ein hohes Nebenwirkungs- und Suchtpotential.
Ausdrücklich ausgenommen war von der Studie so genanntes Alltagsdoping wie Kaffee, Zigaretten oder Vitaminpillen. Im Blickpunkt standen Medikamente, die normalerweise bei ernsten Erkrankungen wie beispielsweise ADHS, Herzinsuffizienz oder Depressionen verschrieben werden. Welche Langzeitwirkung diese Mittel auf Gesunde haben, ist derzeit noch nicht erforscht. Bislang betreiben zwar nur ein bis zwei Prozent der Deutschen Hirndoping, doch wird diese Zahl nach Expertenmeinung zunehmen. „Es ist zu beobachten, dass es hier eine gewisse Aufgeschlossenheit gibt“, sagt Hans-Dieter Nolting, Geschäftsführer des IGES-Instituts, das die Studie durchgeführt hat. Eine große Menge der Berufstätigen hätte inzwischen den Eindruck, „in der 24-Stunden-Dienstleistungsgesellschaft stets fit und leistungsfähig sein“ zu müssen. Außerdem werde der Zugang zu Arzneimitteln übers Internet oder den Versandhandel immer einfacher.
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