(openPR) Die Asklepios Klinik Lindenlohe GmbH (Schwandorf) hat im Februar 2009 ein Endoprothesen-Register eingeführt, das zu einer deutlich verbesserten Qualitätskontrolle und der langfristigen weiteren Verbesserung der Versorgung mit künstlichen Gelenken beitragen soll. Der Endoprothesenhersteller DePuy Orthopädie GmbH hat maßgeblich an der Erstellung des Registerkonzepts mitgewirkt und die Entwicklung der benötigten Datenbanksoftware übernommen. Nach Abschluss der Pilotphase in Schwandorf soll das Register für alle endoprothetisch tätigen Krankenhäuser der Asklepios-Gruppe eingeführt werden. Mit dem Register gehen sowohl die Klinik als auch DePuy als Medizinprodukthersteller weit über die gesetzlichen Vorgaben für die Qualitätssicherung hinaus.
Bisher sind zahlreiche Versuche, ein nationales Register in Deutschland zu installieren, gescheitert. DePuy und die Klinik haben sich deshalb entschlossen, die Chancen dieses Instruments in eigener Verantwortung zu installieren. In dem Register werden alle künstlichen Knie-, Hüft- und Schultergelenke mit allen wichtigen klinischen Daten erfasst, die in Lindenlohe implantiert werden.
Dazu gehören auch die Ergebnisse regelmäßiger Nachuntersuchungen, die bei den niedergelassenen Ärzten stattfinden. Die Registerdaten werden ausschließlich in der Klinik verwaltet und bleiben anonym. Anhand ihrer Auswertung können wichtige Hinweise auf die Qualität der Endoprothesen sowie der Operationstechniken gewonnen und für deren stetige Verbesserung eingesetzt werden. Für die Hersteller der Endoprothesen bietet das Register wichtige Hinweise auf die Produktqualität und Ansätze für weitere Verbesserungen. Die Daten, die im Endoprothesen-Register von DePuy und der Klinik Lindenlohe erfasst werden, sind wesentlich detaillierter als die der skandinavischen Endoprothesen-Register, die bisher die umfassendsten Datensammlungen auf diesem Gebiet darstellen.





