Aufbruchsstimmung beim deutsch-kanadischen Wirtschaftstreffen der Stadt Coburg – Der Blick geht nach vorn

Pressemitteilung von: Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Coburg mbH

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Oberbürgermeister Norbert Kastner (l.) begrüßte die kanadische Delegation mit Dr. Terrie Romano, Konsulin für Wirtschaftsangelegenheiten, Provinz Ontario (2.v.l) und Detlef Engler, von der kanadischen Botschaft (r.).
Coburg: Die Vorzeichen waren nicht idealtypisch für ein solches Wirtschaftstreffen. Dennoch wollte die Stadt Coburg und ihre Wirtschaftsförderung ein positives Zeichen für die Zukunft setzen mit dem zweiten deutsch-kanadischen Wirtschaftstreffen, zu dem sie Vertreter der kanadischen Provinz Ontario eingeladen hatte. Der Einladung waren auch 15 Unternehmer gefolgt, darunter auch Vertreter aller großen produzierenden Betriebe der Region und der Präsident der IHK zu Coburg, Friedrich Herdan.
Es war Aufbruchsstimmung zu spüren. Im Rathaussaal der Stadt Coburg. Dr. Terrie Romano, Konsulin für Wirt-schaftsangelegenheiten der Provinz Ontario, brachte die Stimmung dieses Treffens zum Ausdruck: „Wir wollen in die Zukunft blicken.“ Selbst die stark betroffene Automobilindustrie habe eine Zukunft. Dieser Sektor werde für das Grundbedürfnis des Menschen nach Mobilität immer wichtig bleiben.
Auch Oberbürgermeister Norbert Kastner stellte klar: „Ich weigere mich im Augenblick von Krise zu sprechen. Wir erleben schwierige Zeiten.“ Doch gerade jetzt dürfe man den Kopf nicht in den Sand stecken. „Sonst verliert man leicht den Überblick.“
Um diesen Überblick nicht zu verlieren, informierten sich viele bedeutende Coburger Unternehmen über die Möglichkeiten in Wirtschaftsbeziehungen mit der Provinz Ontario zu treten. Hervorragend ausgebildete Ar-beitskräfte, eine gute Logistikanbindung an den nordamerikanischen Markt über Straße, Schiene und mit dem Flugzeug, das sind nur einige Vorzüge der kanadischen Partnerprovinz.
Detlef Engler, leitender Beauftragter für Investitionen der kanadischen Botschaft in Berlin, bezeichnete „Kanada als Geheimtipp für deutsche Unternehmer auch wegen niedriger Steuern, einfachen Möglichkeiten zur Firmen-gründung und interessanten Sozialversicherungsbeiträgen“. „Unsere Botschaft begleitet Unternehmen auf dem Weg der Firmen-Ansiedlung in Kanada.“ Neben einer Kosten- und Standortanalyse vermittelt sie zum Beispiel auch Kontakte und informiert über Steuer- und Zollbestimmungen.
Stephan Horn, Leiter der Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Coburg, bewertete das auf kommunaler Ebene bayernweit einmalige Treffen und die Gespräche als äußerst fruchtbar. „Einige Unternehmen haben die Gelegenheit genutzt und erste Kontakte geknüpft.“

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Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Coburg mbH ist als neutrales Bindeglied zwischen Unternehmen und der Stadtverwaltung Coburg die Anlaufstelle für Verwaltungsfragen der Wirtschaft. Sie ist Ansprechpartner in allen Fragen zur wirtschaftlichen Stadtentwicklung und sichert somit eine schnelle Umsetzung der Unternehmerziele.

Wirtschaftsfreundliche Rahmenbedingungen beeinflussen die positive Entwicklung von Stadt und Region; eine starke Wirtschaft garantiert sichere Arbeitsplätze und eine hohe Beschäftigungsrate.

Siehe auch: www.stadt.coburg.de/wirtschaft06.asp?uid=418&mid=205&iid=587

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