(openPR) Auch 2009 stehen Krankenhäuser wie bereits im Vorjahr vor der großen Herausforderung, eine beachtliche Finanzierungslücke zu schließen.
Angesichts der in allen Bundesländern rückläufigen Fördermittel, bei gleichzeitigem Anstieg des Investitionsbedarfs in den Krankenhäusern, gewinnt die Prüfung alternativer Beschaffungsvarianten zunehmend an Bedeutung. Besonders interessant ist hierbei das Beschaffungsmodell Public Private Partnership (PPP), das den Kapitalbedarf nicht nur für die anstehende bauliche Investition optimieren kann, sondern unter geeigneten Rahmenbedingungen auch zu einer deutlichen Erzielung von Effizienzen im Bereich der Betriebskosten der Immobilie beitragen kann. Selbstverständlich ist PPP jedoch kein „Allheilmittel“ und nicht für jede Baumaßnahme im Krankenhaus geeignet. Die mit dieser Beschaffungsvariante verbundenen projektspezifischen Chancen und Risiken sind im Vorfeld eines solchen Projekts sorgfältig im Rahmen einer Machbarkeitsstudie abzuwägen.
Die Bundesländer NRW und Hessen sind bei diesem Thema die Vorreiter. Hessens Landesregierung beispielsweise schrieb die Finanzierungsvariante PPP als Erste und bisher Einzige in ein Landeskrankenhausgesetz. Das für die Spezialimmobilie Krankenhaus zu empfehlende vertragliche Grundmodell ist das sogenannte Inhabermodell. Dabei behält der Träger das Eigentum an Grundstück und Gebäude, wobei Planung, Bau, Betrieb sowie i.d.R. auch die Finanzierung der Immobilie der private Partner übernimmt.
In Hessen gibt es derzeit eine Vielzahl von PPP-Projekten, die sich entweder in der Entwicklungs – oder sogar schon in der Realisierungsphase befinden. Als aktuelles Projekt sind auch die Neubauten für die Hochtaunus-Kliniken gGmbH zu benennen, das als Pilotprojekt des Landes Hessen für die erstmalige Förderung eines PPP-Modells im Krankenhausbau ausgewählt wurde. „Wir begleiten dieses spannende Pilotprojekt schon seit der Entwicklungsphase und freuen uns, hier einen Meilenstein in Deutschland setzen zu können“, sagt Stephanie Wenz, Spezialistin für PPP Projekte der Krankenhausberatung ANDREE CONSULT.
„Krankenhausmanager benötigen bei einem solch komplexen Projekt professionelle Unterstützung, um nebenher noch das anspruchsvolle Tagesgeschäft führen zu können“, sagt Stephanie Wenz. „Als Marktführer in Hessen sind wir auf solche komplexen Projekte spezialisiert. Auf Grundlage der Erfahrungen der durch uns durchgeführten Machbarkeitsstudien – aber auch der Erfahrungen der zwischenzeitlich in Deutschland an anderer Stelle bereits gescheiterten PPP-Modelle im Krankenhausbau - haben wir aktuell eine Praxisempfehlung entwickelt. Diese soll Krankenhäusern und Krankenhausträgern in Gestalt von einfachen Checklisten den Ablauf einer PPP-Machbarkeitsstudie transparent darstellen sowie eine Übersicht über die im Rahmen einer solchen Studie zu bearbeitenden Fragestellungen geben. Es handelt sich somit um eine praxisbezogene und auf die Bedürfnisse von Krankenhäusern abgestellte Umsetzung der auf Bundesebene entwickelten allgemeinen Leitfäden zu dem Thema PPP.“
Ein kostenloses Exemplar des Leitfadens kann durch Interessenten ab sofort unter www.andreeconsult.de bestellt werden.



