23.02.2009 - 08:09 - Kunst & Kultur

CASH FLOW

Pressemitteilung von: White Trash Contemporary
PR Agentur: WTC

Bild im Großformat
Tom Schmelzer, show-off, silicone, edition of3,2008
“Alle reden von Krise, wir reden von Kunst!”

Wie riecht eigentlich Geld? Welche Währung bevorzugen Islamisten? Wem gehört der Brilliantring am Finger eines abgetrennten Arms? Bringen Hühnerknochen Glück? Sind Galeristen die besseren Banker? Und Türken die kaltblütigeren Auktionatoren? Und was sagt Herr Morgengrau dazu?

Mit solch hoch brisanten Fragen und einer furiosen, vielschichtigen Ausstellung zum Thema “Kunst, Geld und Krise” meldet sich White Trash Contemporary nach längerer, umbaubedingter Pause zurück. Die große Eröffnungsschau am neuen (alten) Galeriestandort an der Willy-Brandt-Straße, Ecke Nikolaikirche nimmt Bezug auf die aktuelle Krisenstimmung.

Bankencrashs, Firmenpleiten und Zwangsverstaatlichungen haben das Vertrauen in unser Wirtschafts-system erschüttert. Statt ebenfalls in den Chor der einfallslosen Untergangspropheten einzustimmen, bieten wir einen attraktiven Ausweg aus der Krise: Investieren Sie in Kunst, lassen Sie sich von Kunst irritieren und stimulieren!

Als kreatives Kreditunternehmen bietet White Cash Contemporary Denk-, Schnüffel- und Investment-angebote für kritische Konsumenten: Nehmen Sie zum Beispiel eine Nase “Cash”, eine Parfum-Kreation der österreichischen Künstlergruppe Sabotage Communications, die nach frisch gedruckten Dollarnoten duftet. Oder verlieren Sie sich in Oliver Ross’ filigran-collagierten Systemanalysen – absolut krisensichere Wertpapiere. Wie hohl und zynisch die Kundenwerbung von Banken klingt, entlarvt das dänische Künstlerteam SURREND mit einer neuen Plakatserie und ihrem Cartoonhelden “Moll Morgengrau”. US-Künstler Stephan Barnwell hat schon mal die künftige Währung Washingtons entworfen. Und wie der vielbeschworene Tanz ums goldene Kalb in Krisenzeiten aussehen kann, demonstriert Fernando de Brito mit seinem Denkmal für Sparschweine und Mariella Mosler mit einem mysteriösen Fetischobjekt aus Hühnerknochen.

Insgesamt sind 17 Künstler aus fünf Ländern (Liste umseitig) an der Gruppenausstellung CASH FLOW beteiligt. Wir freuen uns, Sie pünktlich zur Krise in unseren neuen Räumen am alten Standort Willy-Brandt-Straße, Ecke Nikolaikirche zu begrüßen.

Dauer der Ausstellung: 27. Februar – 26. April 2009
Vernissage: Donnerstag, 26. Februar 2009, 19 bis 22 Uhr

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Hr. Grossien
040.36099935
0170.9631682

www.whitetrashcontemporary.com

White Trash Contemporary
Galerie für zeitgenössische Kunst
Neue Burg 2
D-20457 Hamburg

White Trash Contemporary (WTC) wurde 2004 in New York mit dem Ziel gegründet, ein aussergewöhnliches, transatlantisches Künstler-Netzwerk zu organisieren. Die Galerie vertritt junge und unterrepräsentierte Künstler und gibt ihnen eine internationale Plattform. Das Galerieprogramm ermutigt kalkulierte Grenzüberschreitungen und kreative Transgressionsstrategien, die im Dialog mit etablierten Positionen stehen. Hauptaugenmerk hierbei liegt auf der Betonung “schwieriger” Kunst, wie Installation, Skulptur und Video.

Galerie Geschichte:

In New York positionierte sich WTC als Newcomer-Galerie bewusst jenseits der traditionellen Galerienszene in wechselnden Locations im Financial District, im East Village und in Spanish Harlem. Nach ihrem Umzug nach Deutschland im Frühjahr 2005 wählte die Galerie den Standort Hamburg, dort jedoch Räume direkt im Zentrum der Stadt. Die 200-qm Ladenfront an der Ost-West-Strasse neben Nikolaikirche und Altem Rathaus wurde im Dezember mit der unkonventionellen Gruppenausstellung “VideoNow!” mit brandneuen und bahnbrechenden Werken von Künstlern aus Bulgarien, Deutschland, Finnland und den USA.

Hierzu Auszug aus einem Artikel in ART-Das Kunstmagazin 6/2007:

“Auch in den angrenzenden, lange in Sachen Kunst und Leben vernachlässigten Stadtteilen, tut sich einiges. Man braucht nur an der Elbe entlang bis in die Altstadt zu gehen. Dort veranstaltet Nils Grossien gegenüber der alten Nikolai-Kirche in seiner Galerie "White Trash Contemporary" seit anderthalb Jahren ein spannendes Programm mit internationaler Fotokunst, Video, Installation, Skulptur und Malerei. Seine Eröffnungen - mal mit "mobilem Blues Club", mal mit temporärer "American Bar" - haben legendären Ruf. Und auch Museumskuratoren von ortsfremden Häusern wie dem Kunstmuseum Stuttgart oder der Kunsthalle Wien machen hier Entdeckungen.”

2007 fand die Galerie ihren jetzigen Standort im Hamburger Kunstquartier Fleetinsel.

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