20.02.2009 - 16:48 - Freizeit, Buntes, Vermischtes
Fotografieren wo die deutsche Ostseeküste vielleicht am Schönsten ist - Ein Bericht der Fotoschule des Sehens
Pressemitteilung von: Fotoschule des Sehens
Für viele gibt es kaum etwas Schöneres, als am Meer zu sein. Da wird man schnell wieder zu Kind, kann entdecken oder verträumt in die Ferne schauen und im Sand und Spülsaum nach Muscheln oder anderen angespülten Überraschungen suchen. Die Zeit und alle All-tagshektik ist vergessen und man ist ganz bei sich.
Für viele hat das Meer aber noch einen anderen Reiz. Hier kann man sich in aller Ruhe dem Fotografieren zuwenden. Es finden sich überall wo man hinschaut interessante Motive: Strandmuster, Meer, Wellen, angespülte Muscheln, Schnecken, Quallen, einsame Boote in weiter Ferne – also alles, was das Fotoherz begehrt. Wenn da bloß die vielen anderen Leute nicht wären, die einem immer wieder ins Bild laufen. Und überhaupt, muss ein Strand immer so aussehen, wie ein Wohnzimmer – aufgeräumt und vollgepackt mit Sesseln?
In Deutschland ist es zwar nicht ganz so einfach, einen menschenleeren Strand zu finden, aber nicht unmöglich. Ebenso möglich ist es, einen Strand zu finden, der nicht allzu „ordentlich“ wirkt, sondern wo die Natur ihrem Rhythmus freien Lauf lassen kann. Bspw. an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns, nämlich der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst, dank Nationalpark-Status.
Auch wenn der Nationalpark „Vorpommernsche Bodenlandschaft“ inzwischen ein beliebtes Reiseziel geworden ist, hat man hier gute Chancen, auch mal ganz allein am Strand zu sein. Insbesondere wenn man außerhalb der Hauptzeiten anreist und wenn man gezielt die Strandabschnitte aufsucht, die mit dem Auto nicht erreicht werden können, z.B. den Weststrand auf dem Darß. Hier kann man Natur mehr oder weniger pur genießen.
Der Darßer Ort gilt als größtes Anlandungsgebiet in Mitteleuropa. In den letzten 300 Jahren ist er etwa 2,5 Kilometer in Richtung Ostsee gewachsen. Die ungewöhnliche Wachstumsrichtung, die sich nach Norden ausbildet, ist Resultat aus sowohl westlichen als auch östlichen Meeresströmungen. Die Küste ist geprägt durch eine starke Dynamik, die uns durch ständigen Ab- und Aufbauprozesse eine ständig sich verändernde Landschaft beschert. Baumteile werden ins Meer hinausgezogen, andere wieder an den Strand gespült. Die Zeit im Wasser hat sie verändert. Am auffälligsten sind die vielen kleinen Löcher im Holz, verursacht durch den Schiffsbohrwurm, der allerdings gar kein Wurm, sondern eine Muschel ist. Obwohl man an der Ostsee grundsätzlich weniger Anspülungen von Muscheln und Krebsen hat, als an der Nordsee, gibt es also auch hier genügend fotografische Motive. Als kleine Entschädigung gibt es zusätzlich noch die für die Ostsee typischen Feuersteine. Und mit etwas Glück sind auch Hühnergötter dabei.........
An einzelnen Abschnitten des Westrandes, aber auch an den Stränden von Prerow und Zingst wurden einst Holzbuhnen in den Meeresboden getrieben. Buhnen verhindern den Sandverlust ans Meer, ja, sie sammeln sogar Sand an. Dieser sedimentiert und macht dadurch den Uferbereich flacher, so dass die Wellen sich schon weiter draußen brechen und in Folge davon noch weniger Strand abtragen können. Buhnen dienen somit dem Küstenschutz und den Fotografen als abwechslungsreiches Motiv. Egal, ob man versucht, die sich an den Buhnen brechenden und sie umspülenden Wellen mit dem Fotoapparat „einzufrieren“ oder einfach nur den am Strand aus dem Sand herausragenden Holzstamm mit den sich dehnenden und aufplatzenden Holzmustern aufnimmt, egal wie, Buhnen bieten eine Menge interessanter Motive. Oft sieht man auch Möwen oder gar Kormorane darauf sitzen. Letztgenannte aber meist nur in einiger Entfernung, am Ende der Buhnenreihe, wo sie ihre Flügel zum Trocknen ausgespannt halten.
Bereits am Tag der Abreise freut man sich schon auf den nächsten Besuch auf dem Darß, wo man wieder verträumt in die Ferne schauen und im Sand und Spülsaum nach Muscheln oder anderen angespülten Überraschungen suchen werden. Es lohnt sich auf jeden Fall wieder hinzufahren - nicht nur der vielen schönen Motive wegen.
Die Fotoschule des Sehens bietet ein 5-tägiges Fotoseminar „Strandgut und viel Mee(h)“r auf dem Darß an.
Weitere Infos unter:
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Peter Uhl
Fotoschule des Sehens
Brandensteinstraße 49
30519 Hannover
Tel.: 0 172 89 271 21

www.fotoschule-des-sehens.de
Über Fotoschule des Sehens:
Der Fotografenmeister und Fotodesigner Peter Uhl bietet mit seiner „Fotoschule des Sehens“ deutschlandweit Fotokurse, Fotoseminare und Fotoworkshops an. Verbindendes Thema in allen Seminaren und übergeordnetes Ziel der Fotoschule ist es, die Teilnehmer anzuregen, sich mit ihren Foto-Objekten auseinander zu setzten und diese vor dem Ablichten erst einmal „sehen“ zu lernen. Denn das wichtigste Instrument beim Fotografieren ist nicht die hochwertigste Fotoausrüstung, sondern der „klare Blick“. Oft ermöglicht erst das genaue Hinsehen und Erkunden des „Objektes“ wichtige Details wahrzunehmen.
Natürlich werden in allen Fotokursen der Fotoschule des Sehens auch die nötigen fototechnischen Voraussetzungen für gute Aufnahmen vermittelt.
Das Seminarangebot erstreckt sich über Tier-, Pflanzen- und Landschaftsfotografie. Eine Vielzahl der Seminare wird zusammen mit der Diplom-Biologin und Fotografin Martina Walther durchgeführt, so dass neben Fotofachwissen auch immer biologisches Wissen in die Seminare einfließt.
Die Seminare der Fotoschule zeichnen sich aus durch individuelle fachliche Beratung, kleine Gruppen, klares Seminarkonzept, ausgewogene Mischung aus Theorie und Praxis, interne Community sowie viel Spaß und gute Laune.
Für viele hat das Meer aber noch einen anderen Reiz. Hier kann man sich in aller Ruhe dem Fotografieren zuwenden. Es finden sich überall wo man hinschaut interessante Motive: Strandmuster, Meer, Wellen, angespülte Muscheln, Schnecken, Quallen, einsame Boote in weiter Ferne – also alles, was das Fotoherz begehrt. Wenn da bloß die vielen anderen Leute nicht wären, die einem immer wieder ins Bild laufen. Und überhaupt, muss ein Strand immer so aussehen, wie ein Wohnzimmer – aufgeräumt und vollgepackt mit Sesseln?
In Deutschland ist es zwar nicht ganz so einfach, einen menschenleeren Strand zu finden, aber nicht unmöglich. Ebenso möglich ist es, einen Strand zu finden, der nicht allzu „ordentlich“ wirkt, sondern wo die Natur ihrem Rhythmus freien Lauf lassen kann. Bspw. an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns, nämlich der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst, dank Nationalpark-Status.
Auch wenn der Nationalpark „Vorpommernsche Bodenlandschaft“ inzwischen ein beliebtes Reiseziel geworden ist, hat man hier gute Chancen, auch mal ganz allein am Strand zu sein. Insbesondere wenn man außerhalb der Hauptzeiten anreist und wenn man gezielt die Strandabschnitte aufsucht, die mit dem Auto nicht erreicht werden können, z.B. den Weststrand auf dem Darß. Hier kann man Natur mehr oder weniger pur genießen.
Der Darßer Ort gilt als größtes Anlandungsgebiet in Mitteleuropa. In den letzten 300 Jahren ist er etwa 2,5 Kilometer in Richtung Ostsee gewachsen. Die ungewöhnliche Wachstumsrichtung, die sich nach Norden ausbildet, ist Resultat aus sowohl westlichen als auch östlichen Meeresströmungen. Die Küste ist geprägt durch eine starke Dynamik, die uns durch ständigen Ab- und Aufbauprozesse eine ständig sich verändernde Landschaft beschert. Baumteile werden ins Meer hinausgezogen, andere wieder an den Strand gespült. Die Zeit im Wasser hat sie verändert. Am auffälligsten sind die vielen kleinen Löcher im Holz, verursacht durch den Schiffsbohrwurm, der allerdings gar kein Wurm, sondern eine Muschel ist. Obwohl man an der Ostsee grundsätzlich weniger Anspülungen von Muscheln und Krebsen hat, als an der Nordsee, gibt es also auch hier genügend fotografische Motive. Als kleine Entschädigung gibt es zusätzlich noch die für die Ostsee typischen Feuersteine. Und mit etwas Glück sind auch Hühnergötter dabei.........
An einzelnen Abschnitten des Westrandes, aber auch an den Stränden von Prerow und Zingst wurden einst Holzbuhnen in den Meeresboden getrieben. Buhnen verhindern den Sandverlust ans Meer, ja, sie sammeln sogar Sand an. Dieser sedimentiert und macht dadurch den Uferbereich flacher, so dass die Wellen sich schon weiter draußen brechen und in Folge davon noch weniger Strand abtragen können. Buhnen dienen somit dem Küstenschutz und den Fotografen als abwechslungsreiches Motiv. Egal, ob man versucht, die sich an den Buhnen brechenden und sie umspülenden Wellen mit dem Fotoapparat „einzufrieren“ oder einfach nur den am Strand aus dem Sand herausragenden Holzstamm mit den sich dehnenden und aufplatzenden Holzmustern aufnimmt, egal wie, Buhnen bieten eine Menge interessanter Motive. Oft sieht man auch Möwen oder gar Kormorane darauf sitzen. Letztgenannte aber meist nur in einiger Entfernung, am Ende der Buhnenreihe, wo sie ihre Flügel zum Trocknen ausgespannt halten.
Bereits am Tag der Abreise freut man sich schon auf den nächsten Besuch auf dem Darß, wo man wieder verträumt in die Ferne schauen und im Sand und Spülsaum nach Muscheln oder anderen angespülten Überraschungen suchen werden. Es lohnt sich auf jeden Fall wieder hinzufahren - nicht nur der vielen schönen Motive wegen.
Die Fotoschule des Sehens bietet ein 5-tägiges Fotoseminar „Strandgut und viel Mee(h)“r auf dem Darß an.
Weitere Infos unter:
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Peter Uhl
Fotoschule des Sehens
Brandensteinstraße 49
30519 Hannover
Tel.: 0 172 89 271 21
www.fotoschule-des-sehens.de
Über Fotoschule des Sehens:
Der Fotografenmeister und Fotodesigner Peter Uhl bietet mit seiner „Fotoschule des Sehens“ deutschlandweit Fotokurse, Fotoseminare und Fotoworkshops an. Verbindendes Thema in allen Seminaren und übergeordnetes Ziel der Fotoschule ist es, die Teilnehmer anzuregen, sich mit ihren Foto-Objekten auseinander zu setzten und diese vor dem Ablichten erst einmal „sehen“ zu lernen. Denn das wichtigste Instrument beim Fotografieren ist nicht die hochwertigste Fotoausrüstung, sondern der „klare Blick“. Oft ermöglicht erst das genaue Hinsehen und Erkunden des „Objektes“ wichtige Details wahrzunehmen.
Natürlich werden in allen Fotokursen der Fotoschule des Sehens auch die nötigen fototechnischen Voraussetzungen für gute Aufnahmen vermittelt.
Das Seminarangebot erstreckt sich über Tier-, Pflanzen- und Landschaftsfotografie. Eine Vielzahl der Seminare wird zusammen mit der Diplom-Biologin und Fotografin Martina Walther durchgeführt, so dass neben Fotofachwissen auch immer biologisches Wissen in die Seminare einfließt.
Die Seminare der Fotoschule zeichnen sich aus durch individuelle fachliche Beratung, kleine Gruppen, klares Seminarkonzept, ausgewogene Mischung aus Theorie und Praxis, interne Community sowie viel Spaß und gute Laune.
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