19.02.2009 - 16:38 - Gesundheit & Medizin

Zahnärzte der Amedis Klinik in Hannover begrüßen das geplante Quecksilber Verbot

Pressemitteilung von: Amedis Zahnklinik Hannover

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Zahnklinik Amedis Hannover
Seit mehr als 150 Jahren werden in der Zahnheilkunde hoch quecksilberhaltige Amalgam Füllungen eingesetzt. Die Befürworter behaupten, dass dadurch schon bewiesen sei, dass Amalgam harmlos sein müsse. Die Diskussion über den Einsatz dieses Materials wird jedoch seit Jahren kontrovers geführt. Technisch ist der Ersatz der quecksilberhaltigen Amalgam Füllungen in der Zahnheilkunde kein Problem. Die Alternativen sind jedoch teurer. Da es leider auch im Gesundheitsbereich das „Geiz ist geil Phänomen“ gibt, ist das ein gewichtiges Argument für Amalgam. Hinzu kommt, dass sich das Material für den Zahnarzt sehr bequem verarbeiten lässt.
Die Zahnärzte der Amedis Zahnklinik Hannover habe dennoch nie Amalgam eingesetzt und freuen sich über das Ergebnis des Umweltgipfels in Nairobi. Bundesumweltminister Gabriel erklärte heute vor Journalisten der ARD, dass das Verbot von Quecksilber, einem der giftigsten Metalle auf unserem Planeten, eine beschlossene Sache sei. Damit dürfte sich das Thema der hoch quecksilberhaltigen Amalgam Füllungen erledigt haben. Dr. Dr. Heissler der im Rahmen seiner Promotion in einer Forschungsgruppe an der LMU München gearbeitet hat, die nachweisen konnte, dass die Konzentration von Silber und Quecksilber in Abhängigkeit von der Zahl der Amalgam Füllungen in inneren Organen des Menschen zunimmt, ist über diese Entwicklung begeistert. Er sagt: „ Amalgam konnte sich überhaupt nur so lange halten, weil es natürlich außerordentlich schwierig ist mit wissenschaftlichen Methoden eine „Amalgamkrankheit“ nachzuweisen. Die erhöhten Schwermetallkonzentrationen, konnten wir aber eindeutig belegen. Warum soll man ein Material verwenden, das eindeutig eines der giftigsten Elemente auf unserer Erde enthält, wenn es Alternativen gibt, die unbedenklich sind. Das nur aus Kostengründen und Bequemlichkeit. Schließlich muss man bedenken, dass wir einem giftigen „Cocktail“ von einer Reihe von Schwermetallen, die industriell eingesetzt wurden und werden, ausgesetzt sind. Die sich daraus ergebenden Folgen sind derart komplex, dass sie immer sehr schwer naturwissenschaftlich belegbar sind. Es entspricht aber dem einfachen gesunden Menschenverstand vermeidbare Gifte nicht einzusetzen und Amalgam ist ein vermeidbares Gift.“
Die Zahnärzte in Europa setzen ca. 70.000-90.000 kg Quecksilber pro Jahr ein. In den Gebissen der Europäer „lagern“ ca. 2000 Tonnen Quecksilber. Die Zahnärzte sind damit die zweitgrößten Anwender von Quecksilber in der EU. (Quelle: Sondervotum zu „Amalgam: Stellungnahme aus umweltmedizinischer Sicht“ Mitteilung der Kommission „Methoden und Qualitätssicherung in der Umweltmedizin“ des Robert Koch-Instituts, Berlin; F. Daschner, J. Mutter; Bundesgesundheitsblatt – Gesundheitsschutz 2007- 50:1432-1433 DOI 10.1007/s00103-007-0399-z). Es handelt sich also um keine Größe, die zu vernachlässigen ist.
Diese Nachrichten von der Jahreskonferenz der UNO-Umweltorganisation UNEP in Nairobi sind daher gute Nachrichten. Erfreulich auch, dass die neue amerikanische Administration des Präsidenten Obama diesen Fortschritt mit trägt, wie der Bundesumweltminister Gabriel berichtet hat.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

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Amedis Zahnklinik Hannover
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