18.02.2009 - 12:09 - Wissenschaft, Forschung, Bildung
Universität Würzburg abonniert für alle Graduierten-schulen Wissenschaftlerportal scholarz.net
Pressemitteilung von: scholarz.netPR Agentur: keine
Würzburg, 18. Februar 2009 - Als erste Hochschule in Deutschland hat die die Julius-Maximilians-Universität Würzburg die Wissenschaftler-Software „scholarz.net“ für alle Doktoranden ihrer Graduiertenschulen abonniert.
Stephan Schröder-Köhne, Head of Office der Graduate Schools an der Universität Würzburg (UWGS) ist von den Vorteilen des Wissenschaftlerportals überzeugt: „Unsere Universität ist bei der Entwicklung von Graduiertenschulen bundesweit ganz vorne dabei. Individuelles und vernetztes Wissensmanagement sind da wichtige Erfolgsfaktoren. Wir führen Scholarz.net als erste in Deutschland ein, weil es unseren Doktorandinnen und Doktoranden hilft, Ihre Ideen zu ordnen und sich lokal und weltweit mit anderen Wissen-schaftlern auszutauschen."
Seit Anfang Mai dem wissenschaftlichen Personal der neun deutschen „Elite-Universitäten“ als erste ein exklusiver Test-Zugang für „scholarz.net“ (zu deutsch: „Wis-senschaftlernetz“) eröffnet wurde, wächst die Zahl der Anmeldungen kontinuierlich an. „Vielen jungen Wissenschaftler gefällt es einfach, eine unkonventionelle Literaturverwal-tung mit Networking unter Wissenschaftlern zu verbinden“ sagt Daniel Koch, der scho-larz.net im Zuge des Forschungsprojekts „Wissenschaftlich Arbeiten im Web 2.0“ an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg entwickelte. Und die Zahlen geben ihm recht: Fast 3.000 wissenschaftlich Arbeitende sind bereits angemeldet. „Jetzt macht das Netz-werken und Austauschen erst Spaß“, ist sich Koch sicher.
Unter der Domain www.scholarz.net wird die weltweit erste integrierte Wissenschaftler-Plattform betrieben, über die man auf sein gesammeltes Wissen und seine Kontakte Zugriff hat. Über einen Login stehen dem wissenschaftlich Arbeitenden dann ein virtuelles Arbeitszimmer und die Summe seiner Daten und Literatur in einem auf Bookmarks (Stich-wörter) basierten Datenmanagement zur Verfügung. Zudem kann der Nutzer sein Profil mit Lebenslauf, Forschungsschwerpunkten und Publikationsverzeichnis anlegen und mit anderen Wissenschaftlern vernetzt arbeiten.
„Scholarz.net ist der Web 2.0-Werkzeugkasten für die alltägliche Arbeit des Wissenschaft-lers. Wer promoviert, gerne in StudiVZ netzwerkt und bei Mr. Wong Bookmarks anlegt – der fühlt sich in scholarz.net sofort zuhause.“, erklärt der technische Leiter der Plattform Marc Willwacher, der als Mitarbeiter im Rechenzentrum der Technischen Universität Il-menau reichlich Erfahrungen mit wissenschaftlichen Software-Lösungen gesammelt hat.
Interviewausschnitt mit Daniel Koch (28), Erfinder von scholarz.net und Geschäfts-führer der Better Research SDG GmbH.
Herr Koch, was ist eigentlich scholarz.net?
"scholarz.net" ist eine Online-Software für wissenschaftliches Arbeiten und Netzwerken. Eine Art virtuelles Arbeitszimmer für Forscher, Doktoranden und Studenten. Es bietet ei-nen Werkzeugkasten mit verschiedenen Funktionen, die Nutzern helfen besser und effi-zienter zu forschen. Kern ist ein persönliches Wissensmanagement. Vergleichbar mit ei-nem Notizbuch, in dem Sie jede Information an beliebig vielen Stellen gleichzeitig ablegen können. Dadurch haben Sie alle Daten immer in dem Kontext, in dem Sie sie brauchen. Außerdem können sie diese mit anderen gemeinsam bearbeiten, in der öffentlichen Wis-sensbibliothek recherchieren, Arbeitsgruppen gründen und organisieren und sich mit an-deren Forschern vernetzen. Natürlich gibt es auch eine Funktion zur Literaturverwaltung. Das Ganze online, ortsunabhängig und geschützt durch strenge Sicherheitsvorkehrungen und Privatsphäreneinstellungen. "scholarz.net" ist endlich wieder mal eine innovative Web-Idee aus Deutschland, die nicht nur ein US-Vorbild nachahmt.
Warum sollte ich als Wissenschaftler ein Profil in scholarz.net anlegen?
Weil Sie damit besser und schneller forschen können. Wir schätzen die Zeitersparnis auf etwa 20%. Weil Sie nicht mehr im Datenchaos versinken, sich mit anderen austau-schen können, Arbeitsgruppen effizienter organisieren können und vieles mehr. Wir haben inzwischen mehrere Tausend Anmeldungen und erste Kooperationen. Einige Unis inte-ressieren sich dafür, unsere Software in ihre IT-Struktur zu integrieren und die allgemei-nen Reaktionen aus der akademischen Welt sind sehr positiv.
Scholarz.net wurde an der Universität Würzburg entwickelt. Wie kamen Sie auf die Idee, Forscher und Wissen im Internet zu vernetzen?
Für meine eigene Promotion habe ich genau so ein Instrument gesucht. Als ich merkte: "Das gibt es noch nicht", habe ich eben angefangen eines zu entwickeln. So entstand die Kernidee. Natürlich hat sich die Idee dann weiterentwickelt und verändert. Es gab viele Anregungen von Nutzern, Kollegen und Universitäten, die wir aufgegriffen und eingebaut haben. Wir haben zu dem Thema auch ein Forschungsprojekt gegründet und untersucht, wie die Leute im Netz arbeiten und was für Bedürfnisse sie haben.
Während die Finanzkrise besonders junge Firmen in die Insolvenz treibt, hat scholarz.net gerade erst eine große Kapitalspritze erhalten. Wie haben Sie das ge-schafft?
Ja, die Finanzkrise erschwert die Finanzierung erheblich. Viele tolle Gründungen gehen dadurch ein. Auch uns hat sie das Leben deutlich erschwert. Umso mehr sind wir stolz mit Tim Schumacher einen hervorragenden Business Angel gewonnen zu haben. Tim Schu-macher ist ein erfolgreicher Gründer (Sedo AG) und "Unternehmer des Jahres 2007". Ausschlaggebend war, dass wir ihn von unserer Vision begeistern und das Gefühl geben konnten, das richtige Team zu sein, um diese Vision auch umzusetzen. Während überall Leute entlassen werden, suchen wir dringend Verstärkung: eine/n Verantwortliche/n für den Bereich Marketing & Vertrieb. Das heißt: wir schaffen Arbeitsplätze – hier in der
Region.
Pressekontakt:
Daniel Koch - Scholarz.net
Tel. 0 93 52 / 26 34
Tel. 0160 / 248 5003
E-Mail:
Über „scholarz.net“:
“scholarz.net” ist die erste integrierte Online-Software für wissenschaftliches Arbeiten. Entwickelt im Zuge des Forschungsprojektes “Wissenschaftlich Arbeiten im Web 2.0″ der Julius-Maximilians-Universität Würzburg verknüpft das Portal eine Bookmark-basierte Da-tenablage mit einem Wissenschaftler-Netzwerk. Ziel ist es, wissenschaftliches Arbeiten effizienter zu machen: Statt unter Ordnertürmen oder inmitten eines Zettelchaos befinden sich alle Ideen und Daten in einem mit Schlagworten strukturierten virtuellen Raum, sind sofort über diese Bookmarks auffindbar und zur Verarbeitung bereit.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Better Research SDG GmbH
Am Zeckengraben 6
97816 Lohr am Main
Tel. 0 93 52 / 26 34
Tel. 0160 / 248 5003
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Über „scholarz.net“:
“scholarz.net” ist die erste integrierte Online-Software für wissenschaftliches Arbeiten. Entwickelt im Zuge des Forschungsprojektes “Wissenschaftlich Arbeiten im Web 2.0″ der Julius-Maximilians-Universität Würzburg verknüpft das Portal eine Bookmark-basierte Da-tenablage mit einem Wissenschaftler-Netzwerk. Ziel ist es, wissenschaftliches Arbeiten effizienter zu machen: Statt unter Ordnertürmen oder inmitten eines Zettelchaos befinden sich alle Ideen und Daten in einem mit Schlagworten strukturierten virtuellen Raum, sind sofort über diese Bookmarks auffindbar und zur Verarbeitung bereit.
Stephan Schröder-Köhne, Head of Office der Graduate Schools an der Universität Würzburg (UWGS) ist von den Vorteilen des Wissenschaftlerportals überzeugt: „Unsere Universität ist bei der Entwicklung von Graduiertenschulen bundesweit ganz vorne dabei. Individuelles und vernetztes Wissensmanagement sind da wichtige Erfolgsfaktoren. Wir führen Scholarz.net als erste in Deutschland ein, weil es unseren Doktorandinnen und Doktoranden hilft, Ihre Ideen zu ordnen und sich lokal und weltweit mit anderen Wissen-schaftlern auszutauschen."
Seit Anfang Mai dem wissenschaftlichen Personal der neun deutschen „Elite-Universitäten“ als erste ein exklusiver Test-Zugang für „scholarz.net“ (zu deutsch: „Wis-senschaftlernetz“) eröffnet wurde, wächst die Zahl der Anmeldungen kontinuierlich an. „Vielen jungen Wissenschaftler gefällt es einfach, eine unkonventionelle Literaturverwal-tung mit Networking unter Wissenschaftlern zu verbinden“ sagt Daniel Koch, der scho-larz.net im Zuge des Forschungsprojekts „Wissenschaftlich Arbeiten im Web 2.0“ an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg entwickelte. Und die Zahlen geben ihm recht: Fast 3.000 wissenschaftlich Arbeitende sind bereits angemeldet. „Jetzt macht das Netz-werken und Austauschen erst Spaß“, ist sich Koch sicher.
Unter der Domain www.scholarz.net wird die weltweit erste integrierte Wissenschaftler-Plattform betrieben, über die man auf sein gesammeltes Wissen und seine Kontakte Zugriff hat. Über einen Login stehen dem wissenschaftlich Arbeitenden dann ein virtuelles Arbeitszimmer und die Summe seiner Daten und Literatur in einem auf Bookmarks (Stich-wörter) basierten Datenmanagement zur Verfügung. Zudem kann der Nutzer sein Profil mit Lebenslauf, Forschungsschwerpunkten und Publikationsverzeichnis anlegen und mit anderen Wissenschaftlern vernetzt arbeiten.
„Scholarz.net ist der Web 2.0-Werkzeugkasten für die alltägliche Arbeit des Wissenschaft-lers. Wer promoviert, gerne in StudiVZ netzwerkt und bei Mr. Wong Bookmarks anlegt – der fühlt sich in scholarz.net sofort zuhause.“, erklärt der technische Leiter der Plattform Marc Willwacher, der als Mitarbeiter im Rechenzentrum der Technischen Universität Il-menau reichlich Erfahrungen mit wissenschaftlichen Software-Lösungen gesammelt hat.
Interviewausschnitt mit Daniel Koch (28), Erfinder von scholarz.net und Geschäfts-führer der Better Research SDG GmbH.
Herr Koch, was ist eigentlich scholarz.net?
"scholarz.net" ist eine Online-Software für wissenschaftliches Arbeiten und Netzwerken. Eine Art virtuelles Arbeitszimmer für Forscher, Doktoranden und Studenten. Es bietet ei-nen Werkzeugkasten mit verschiedenen Funktionen, die Nutzern helfen besser und effi-zienter zu forschen. Kern ist ein persönliches Wissensmanagement. Vergleichbar mit ei-nem Notizbuch, in dem Sie jede Information an beliebig vielen Stellen gleichzeitig ablegen können. Dadurch haben Sie alle Daten immer in dem Kontext, in dem Sie sie brauchen. Außerdem können sie diese mit anderen gemeinsam bearbeiten, in der öffentlichen Wis-sensbibliothek recherchieren, Arbeitsgruppen gründen und organisieren und sich mit an-deren Forschern vernetzen. Natürlich gibt es auch eine Funktion zur Literaturverwaltung. Das Ganze online, ortsunabhängig und geschützt durch strenge Sicherheitsvorkehrungen und Privatsphäreneinstellungen. "scholarz.net" ist endlich wieder mal eine innovative Web-Idee aus Deutschland, die nicht nur ein US-Vorbild nachahmt.
Warum sollte ich als Wissenschaftler ein Profil in scholarz.net anlegen?
Weil Sie damit besser und schneller forschen können. Wir schätzen die Zeitersparnis auf etwa 20%. Weil Sie nicht mehr im Datenchaos versinken, sich mit anderen austau-schen können, Arbeitsgruppen effizienter organisieren können und vieles mehr. Wir haben inzwischen mehrere Tausend Anmeldungen und erste Kooperationen. Einige Unis inte-ressieren sich dafür, unsere Software in ihre IT-Struktur zu integrieren und die allgemei-nen Reaktionen aus der akademischen Welt sind sehr positiv.
Scholarz.net wurde an der Universität Würzburg entwickelt. Wie kamen Sie auf die Idee, Forscher und Wissen im Internet zu vernetzen?
Für meine eigene Promotion habe ich genau so ein Instrument gesucht. Als ich merkte: "Das gibt es noch nicht", habe ich eben angefangen eines zu entwickeln. So entstand die Kernidee. Natürlich hat sich die Idee dann weiterentwickelt und verändert. Es gab viele Anregungen von Nutzern, Kollegen und Universitäten, die wir aufgegriffen und eingebaut haben. Wir haben zu dem Thema auch ein Forschungsprojekt gegründet und untersucht, wie die Leute im Netz arbeiten und was für Bedürfnisse sie haben.
Während die Finanzkrise besonders junge Firmen in die Insolvenz treibt, hat scholarz.net gerade erst eine große Kapitalspritze erhalten. Wie haben Sie das ge-schafft?
Ja, die Finanzkrise erschwert die Finanzierung erheblich. Viele tolle Gründungen gehen dadurch ein. Auch uns hat sie das Leben deutlich erschwert. Umso mehr sind wir stolz mit Tim Schumacher einen hervorragenden Business Angel gewonnen zu haben. Tim Schu-macher ist ein erfolgreicher Gründer (Sedo AG) und "Unternehmer des Jahres 2007". Ausschlaggebend war, dass wir ihn von unserer Vision begeistern und das Gefühl geben konnten, das richtige Team zu sein, um diese Vision auch umzusetzen. Während überall Leute entlassen werden, suchen wir dringend Verstärkung: eine/n Verantwortliche/n für den Bereich Marketing & Vertrieb. Das heißt: wir schaffen Arbeitsplätze – hier in der
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Daniel Koch - Scholarz.net
Tel. 0 93 52 / 26 34
Tel. 0160 / 248 5003
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“scholarz.net” ist die erste integrierte Online-Software für wissenschaftliches Arbeiten. Entwickelt im Zuge des Forschungsprojektes “Wissenschaftlich Arbeiten im Web 2.0″ der Julius-Maximilians-Universität Würzburg verknüpft das Portal eine Bookmark-basierte Da-tenablage mit einem Wissenschaftler-Netzwerk. Ziel ist es, wissenschaftliches Arbeiten effizienter zu machen: Statt unter Ordnertürmen oder inmitten eines Zettelchaos befinden sich alle Ideen und Daten in einem mit Schlagworten strukturierten virtuellen Raum, sind sofort über diese Bookmarks auffindbar und zur Verarbeitung bereit.
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“scholarz.net” ist die erste integrierte Online-Software für wissenschaftliches Arbeiten. Entwickelt im Zuge des Forschungsprojektes “Wissenschaftlich Arbeiten im Web 2.0″ der Julius-Maximilians-Universität Würzburg verknüpft das Portal eine Bookmark-basierte Da-tenablage mit einem Wissenschaftler-Netzwerk. Ziel ist es, wissenschaftliches Arbeiten effizienter zu machen: Statt unter Ordnertürmen oder inmitten eines Zettelchaos befinden sich alle Ideen und Daten in einem mit Schlagworten strukturierten virtuellen Raum, sind sofort über diese Bookmarks auffindbar und zur Verarbeitung bereit.
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