(openPR) Das Marienkrankenhaus setzt neue medizinische Schwerpunkte und stärkt seine Position als modernes Gesundheitszentrum für den norddeutschen Raum: Mit dem Ausbau der Wirbelsäulenchirurgie und der Handchirurgie entsteht ein zusätzliches wichtiges Angebot für Patienten aus Hamburg und dem Umland und eine neue Versorgungssäule in Hamburg. Im Focus dieser Neuausrichtung steht die Traumatologie der Wirbelsäule – und somit die Behandlung von Frakturen ein oder mehrerer Wirbelkörper durch einen Verkehrsunfall, einen Sturz oder andere Unfälle.
Für diese anspruchsvollen Eingriffe hat das Marienkrankenhaus Dr. med. Roman Feil verpflichtet. Der 42jährige Unfallchirurg und Orthopäde ist seit Anfang diesen Monats neuer Chefarzt der Klinik und ist neben den Schwerpunkten Gelenkchirurgie, Endoprothetik Hüfte, Knie und Schulter im Bereich der Wirbelsäulenchirurgie besonders versiert.
Dr. Feil war zuvor viele Jahre als Oberarzt am renommierten Berufsgenossenschaftlichen Unfallkrankenhaus Berlin tätig. Er folgt auf Dr. med. Ulf Lütjohann, der 25 Jahre lang als Leiter dieser Fachabteilung tätig war und sich nun in den Ruhestand verabschiedet hat.
Mit Dr. Roman Feil konnte ein Experte mit einem großen Erfahrungspotential in der Behandlung von Brüchen der Wirbelsäule gewonnen werden, der auch in diesem Bereich die minimalinvasive Technik zur Versorgung der unfallbedingten instabilen Brüche nach Hamburg bringt. Diese sogenannte Schlüsselloch-Technik mit kleinen Hautschnitten ersetzt das herkömmliche offene Verfahren. Der Vorteil für Patienten: Weniger Belastung durch die erforderliche Operation, ein geringer Blutverlust und eine schnelle Mobilisation bereits am Tag der OP.
„Unser Ziel ist die primäre Versorgung der verletzten Wirbelsäule bei alten und jungen Menschen, sofern die konservative Behandlung keine schnelle schmerzfreie Mobilisierung zulässt“, erklärt der neue Chefarzt. Mit nachfolgender Frührehabilitation und Physiotherapeutischer Unterstützung gewährleistet ein interdisziplinäres Team eine individuell auf den Patienten abgestimmte Behandlungskette. „Wir wollen dem Patienten so schnell wie möglich mit unserer stationären und ambulanten Rehabilitation den Weg in die Selbstständigkeit ebnen“.
Die vor einem Vierteljahrhundert von Dr. Ulf Lütjohann aufgebaute Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie setzt unter neuer Leitung weiterhin auf bewährte operative Verfahren. Dazu gehört die Stabilisierung von Wirbelkörpern mittels Knochenzement (Vertebroplastie). Diese schmerzhaften Frakturen als Folge von Osteoporose betreffen besonders ältere Menschen.
Die Handchirurgie als bedeutender Baustein dieser Fachabteilung wird ebenfalls ausgebaut. Der Bedarf an komplexen Eingriffen an der Hand zur Wiederherstellung der Beweglichkeit hat in den vergangenen Jahren stetig zugenommen. Durch eine geplante personelle Aufstockung wird das Marienkrankenhaus auch dieses Kompetenzfeld stärker besetzen und so weitere medizinische Akzente in Hamburg setzen können.


