(openPR) München, 30. Januar 2009. Psychotherapeut, Psychiater oder Diplom-Psychologen. Psychoanalyse, Verhaltenstherapie, systemische, transpersonale oder humanistische Psychotherapie. Welche Ausbildung steckt hinter diesen Berufsbezeichnungen und welche Form der Therapie hilft bei welchen Problemen und Erkrankungen? Für den Laien verbergen sich hinter all diesen Begriffen große Rätsel, die viele Fragen aufwerfen. Mit fachkundigen, aber verständlichen Antworten und Erläuterungen will der gemeinnützige Verein Pro Psychotherapie e. V. die Suche nach dem richtigen Therapeuten erleichtern.
Sven hat Burnout. Weil er sich völlig egoistisch verhalten und nicht mehr aktiv am Familienalltag beteiligt hat, gab es zu Hause nur noch Streit. Wenn er mit seinen Problemen alleine geblieben wäre, hätte wahrscheinlich seine Ehe auf dem Spiel gestanden. Doch Sven ist sich bewusst geworden, dass mit ihm etwas nicht stimmte. Über Empfehlung eines Freundes hat er einen Psychotherapeuten gefunden, mit dem er einen guten Weg eingeschlagen hat. Inzwischen kann Sven sich als "krank" annehmen, hat mit seiner Frau ein Mediationsverfahren begonnen, nimmt sich Zeit für die Kinder und kann voraussichtlich in einem Vierteljahr seine Arbeit wieder aufnehmen.
Der Verein Pro Psychotherapie e. V. zeigt auf www.therapie.de, wie man den geeigneten Therapeuten finden kann und was bei der Suche bzw. auch vor Aufnahme der Behandlungen zu beachten ist. Das Portal weist darauf hin, dass noch immer die meisten psychischen Störungen unerkannt bleiben und nie behandelt werden. Bislang mangelt es noch an Früherkennungsverfahren und offiziellen Präventionsprogrammen. Und das, obwohl eine große Zahl an Personen betroffen ist, obwohl aus deren Erkrankung hohe Kosten resultieren und obwohl mit einer adäquaten Therapie gute Erfolgsaussichten bestünden. Im Durchschnitt vergehen sieben Jahre, vom Entschluss, eine Psychotherapie zu machen, bis zum tatsächlichen Beginn einer Behandlung! Etwa die Hälfte aller psychischen Störungen haben ihre Ursache bereits in Kindheit und Jugend. Ohne rechtzeitige Therapie werden sie oft chronisch und wirken sich negativ auf das soziale und berufliche Leben der Betroffenen aus. Experten sagen, dass in Industriestaaten im Jahr 2020 Depressionen die zweithäufigste Erkrankung sein werden.
Eine bundesweite Umfrage des Vereins zu Bedürfnissen und Erfahrungen im Zusammenhang mit Psychotherapie im September 2008 hatte ergeben, dass es schwer sei, einen Therapeuten bzw. einen Therapieplatz zu finden. Pro Psychotherapie e. V. schafft auf www.therapie.de Abhilfe durch vielfältige Suchmöglichkeiten gegliedert nach Arbeitsschwerpunkten oder Behandlungsmethoden. Zudem werden Therapierichtungen beschrieben, man findet weiterführende Links zu Selbsthilfe, Informationen zur Ausbildung in Psychotherapie und vieles mehr.








