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Wirtschaftspsychologie - Misstrauen und Kontrolle in Unternehmen führen zur "inneren Kündigung"

(openPR) Eine ausgeprägte Misstrauenskultur in Unternehmen führt häufig zu einer "inneren Kündigung" der Beschäftigten. Produktivität, Dynamik und Stabilität sinken, dokumentiert Dr. Kai Krämer (Universität Mainz) in einer Studie.

"Unter der Annahme, dass Mitarbeiter extrinsisch motiviert und stark kontrolliert werden müssen, kommen autoritäre Führungsstile und kontrollzentrierte Managementinstrumente zum Tragen. Inadäquate Führungsstile zeigen sich etwa in der Zurückhaltung relevanter Informationen, in intransparenten Entscheidungsprozessen von oben, fehlenden Mitwirkungsmöglichkeiten, mangelnder Gesprächs- und Diskussionsbereitschaft. Dies bewirkt bei betroffenen Mitarbeitern ein Gefühl des Kontrollverlusts und der Machtlosigkeit.

Außerdem kann sich durch fehlende Transparenz der Unternehmenszusammenhänge, ständig wechselnde Geschäftspolitik, unklare Ziele und häufige oder unerwartete Umorganisationen eine gewisse Visionslosigkeit verbreiten, die einen Mangel an Sinnstiftung bei den Arbeitenden bewirkt."

Die Studie erschien in dem interdisziplinären Sammelband
"Stress im Erwerbsleben:
Perspektiven eines integrativen Gesundheitsmanagements"
herausgegeben von Stefan Leidig, Klaus Limbacher, Manfred Zielke
Pabst, Lengerich/Berlin, 324 Seiten, ISBN-10:3-89967-313-1

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