(openPR) Kassel. „Es muss einfach alles stimmen – fachlich, organisatorisch und menschlich“. Diesen Anspruch hat der neue Chefarzt für Kinderradiologie im Kinderkrankenhaus Park Schönfeld und im Klinikum Kassel, Dr. Karoly Lakatos (48). Im Hinblick auf die auch räumliche Zusammenlegung der beiden Kasseler Kinderkliniken im Jahr 2011 verantwortet er den Bereich der Kinderradiologie bereits an beiden Standorten.
„Als einzige Kinderklinik in Hessen können wir im Kinderkrankenhaus Park Schönfeld und der Kinderklinik im Klinikum sämtliche gängigen bildgebenden Verfahren für Kinder anbieten, einschließlich Kernspintomographie“, so Klinikum-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Schwarz. Man sei sehr froh, mit Dr. Lakatos einen von nur rund 45 kinderradiologischen Fachleuten in Deutschland für Kassel gewonnen zu haben. Wie sehr sein Fachwissen und seine Erfahrung geschätzt werde, zeige sich unter anderem daran, dass das Klinikum gerade mit seinem früheren Arbeitgeber einen Vertrag über Teleradiologie geschlossen haben.
Der weitaus größte Teil der Untersuchungen in der Kinderradiologie – rund 80 Prozent – erfolgt strahlungsfrei mittels Ultraschall oder Kernspintomographie, sowohl bei den stationären als auch den ambulanten Patienten. Diese beiden Verfahren bilden auch die fachlichen Schwerpunkte von Dr. Lakatos, der Ausbilder und Stufe II-Diagnostiker bei der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) ist. Sein besonderes Interesse gilt der Diagnostik von angeborenen Fehlbildungen, insbesondere des Skelettsystems, des Gehirns, der Harnwege und inneren Organe, mit denen er fast täglich konfrontiert ist. „Je früher Fehlbildungen oder Krankheiten erkannt werden, desto einfacher ist in der Regel die Therapie“, so Lakatos. Daher legt er großen Wert darauf, dass bei den jüngsten Patienten im Kinderkrankenhaus Park Schönfeld und der Kinderklinik im Klinikum routinemäßig Hüfte und Nieren per Ultraschall auf Fehlbildungen untersucht werden.
Nach dem Studium der Humanmedizin in Mainz und Ulm hat Dr. Lakatos als Assistenzarzt am Radiologischen Zentralinstitut des St. Elisabethen-Krankenhauses in Ravensburg gelernt und gearbeitet. Von 1995 bis 1999 war er als Oberarzt in der Abteilung Pädiatrische Radiologie der Johannes-Gutenberg-Universitätskinderklinik in Mainz tätig. In diese Zeit fiel seine Anerkennung als Facharzt für Diagnostische Radiologie und die Genehmigung zum Führen der Schwerpunktbezeichnung Kinderradiologie. Zwei Jahre war er Oberarzt und stellvertretender Leiter des Bereiches Pädiatrische Radiologie am Zentrum für Diagnostische und Interventionelle Radiologie der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt/Main. 2001 wurde er zum Leitenden Arzt für Pädiatrische Radiologie in der Oberschwabenklinik in Ravensburg berufen. Diese Tätigkeit umfasste neben der stationären Versorgung auch die regionale und überregionale ambulante Versorgung.
Sein bisheriger Arbeitgeber greift weiterhin gern auf die profunden Kenntnisse von Dr. Lakatos zurück. So haben das Klinikum Kassel und die Oberschwabenklinik gerade einen Vertrag über teleradiologischen Leistungen geschlossen. „Mit diesem Projekt nehmen wir in der Kinderradio-logie eine Vorreiter-Rolle in Deutschland ein“, so Dr. Lakatos. Von fast jedem Patienten der Ravensburger Klinik bekomme er die Aufnahmen zu sehen, in Telefonkonferenzen bespricht er mit den dortigen Kollegen die Befunde.






