21.01.2009 - 15:50 - Gesundheit & Medizin

Endlich Mindestlohn in der Pflege

Pressemitteilung von: für-einander

für-einander begrüßt die Einführung eines Mindestlohnes für Pflegekräfte in der Pflegebranche und somit die Aufnahme der Pflegebranche in das Entsendegesetz. Menschen, die mit viel Engagement Dienste am Menschen erbringen, dürfen nicht ausgebeutet werden. Jeder Arbeitnehmer hat Anspruch auf einen gesicherten sozialen Status, denn sonst lässt auch die Motivation im Beruf nach. Dies ist nicht gut für die Pflegebedürftigen, denn sie brauchen viel menschliche Zuwendung.
Der Wettbewerb um immer geringere Löhne gefährdet die Qualität in der Pflege. Faire Arbeitsbedingungen schützen deshalb Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Sie sind erforderlich, damit es nicht zu Wettbewerbsverzerrungen kommt und diejenigen, die angemessene Löhne zahlen, einem Vernichtungswettbewerb ausgesetzt sind. Mindestlöhne in der gesamten Pflegebranche sind deshalb ein wichtiges Instrument gegen Ausbeutung und Sozialdumping.
Die SPD hat sich im zähen Ringen mit der CDU und der CSU dafür eingesetzt, dass es nun eine Grenze nach unten gibt. Mindestlöhne zwischen 6 und 8 Euro sind das Ergebnis dieser Verhandlungen. "So ist man auch dem Ziel näher gekommen, den Wettbewerb um die Qualität anstatt um den niedrigsten Preis zu fördern", meint Schmidt. "Wir wollen menschenwürdige Bedingungen für alle an der Pflege Beteiligten. Auch für die Angehörigen, die finanziell und mit persönlichem Einsatz Großes in der Pflege leisten. Wir brauchen mehr und bessere ambulante Pflege

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für-einander e.V.
Leopoldstr. 46a
80802 München
www.fuer-einander.de/Pflegedienst_Muenchen

für-einander Pflegedienst und Nachbarschaftshilfe hat sich Anfang der 80ger Jahre aus Mitgliedern der Anthroposophischen Gesellschaft, der Christengemeinschaft und Eltern der Waldorfschulen in München gegründet. Es wurde eine Organisation geschaffen, um den sozialen Problemen begegnen zu können, die sich durch eine zunehmend abzeichnende Individualisierung der Gesellschaft ergeben. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemein-nützige Zwecke und sieht seine Aufgabe darin, hilfsbedürftigen Menschen Unterstützung zu geben. für-einander orientiert sich in seiner gesamten Tätigkeit an den sozialen und therapeutischen Ideen der Anthroposophie Rudolf Steiners und prägt sich in vier Bereichen aus:

• Nachbarschaftshilfe
• Ambulanter Pflegedienst/Sozialstation
• Ambulante betreute Wohngemeinschaft
• Seminare und Fortbildung für anthroposophisch orientierte Pflege

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