(openPR) Am 27.11.2008 stellte der Ärztliche Direktor und Gründer der Artemed Fachklinik Bad Oeynhausen, Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Kurt Salfeld, seinen Nachfolger Herrn Priv.-Doz. Dr. med. Bruno Geier der Öffentlichkeit vor, einen ausgewiesenen Spezialisten auf dem Gebiet der Gefäßchirurgie und der Phlebologie (Venenerkrankungen). Herr Priv.-Doz. Dr. Geier wird ab dem 01.01.2009 in seiner neuen Stellung an der Artemed Fachklinik Bad Oeynhausen tätig sein.
Herr Priv.-Doz. Dr. med. Bruno Geier, Facharzt für Chirurgie, Gefäßchirurgie und Phlebologie, war seit 2005 leitender Oberarzt der Klinik für Gefäßchirurgie der Universitätsklinik St. Josef-Hospital Bochum (Leiter: Prof. Dr. med. Mumme). Zentren seiner Spezialausbildung waren neben der Uniklinik in Bochum auch die Uni-Klinik in Düsseldorf und North Carolina (USA). Er ist Autor zahlreicher wissenschaftlicher Veröffentlichungen und erhielt 2001 den 1. Preis der Vereinigung Niederrheinisch-Westfälischer Chirurgen.
Herr Priv.-Doz. Dr. med. Geier wird als Chefarzt mit seinem Chefarzt-Kollegen Herrn Dr. med. Matthias Schacht das bestehende Spektrum der Artemed Fachklinik weiter ausbauen – insbesondere in den folgenden drei Bereichen:
1. Innovative Verfahren zur Behandlung der venösen Insuffizienz: Hier ist insbes. die extraluminale Valvuloplastie zu nennen. Dabei handelt es sich um ein venenerhaltendes Verfahren als Alternative zum „Venenstripping“. Es wird über einen kleinen Schnitt in der Leiste die dort befindliche, krankhaft erweiterte Vena saphena magna mit einem vorgefertigten Plastikstück umschlungen und das Gefäß einengend vernäht. Durch diese „Ummantelung“ wird der ursprüngliche Gefäßdurchmesser wiederhergestellt und die Funktion der Venenklappen wieder normalisiert. So werden die Beschwerden der Patienten (z.B. Beinschmerzen, Beinschwellung, Schweregefühl) behoben, die Entstehung von unschönen Krampfadern verhindert sowie die Venen erhalten, falls sie z.B. für koronare Bypassoperationen im höheren Alter benötigt werden.
2. Rekonstruktion tiefer Bein- und Beckenvenen: Bei einer vorangegangenen Thrombose der tiefen Beinvenen bleiben trotz Therapie in vielen Fällen Einengungen bzw. Klappen-Funktionsstörungen zurück. Diese führen zu einem „Stau“ des rückfließenden Blutes, das sich in oberflächliche Blutgefäße verlagert. Die Folgen können z.B. Krampfadern, Beinschwellungen und Beinschmerzen sein („Postthrombotisches Syndrom“). Aufweitung („Bougierung“) der Engstellen und/oder patientenindividuelle Rekonstruktion von Venenklappen sind möglicherweise der Goldstandard für die Behandlung eines Postthrombotischen Syndroms.
3. Behandlung des Ulcus cruris („Offenes Bein“): Neben der klassischen konservativen Ulcusbehandlung - Wundpflege, Kompression -, soll insbesondere die Vakuumtherapie eingeführt werden. Die operativen Maßnahmen sollen differenziert ausgebaut werden – Spalthautdeckung, Fasziektomie-. Die große Palette der Ulcusbehandlungsmöglichkeiten kann hier im einzelnen verständlicherweise nicht aufgeführt werden.
Ein weiterer Bereich der Klinik ist das DermaPolikum (Dermatologie, Ästhetische Dermatologie, Plastische Operationen). Diese wird zukünftig durch Frau Simone Fünkele, Fachärztin und Oberärztin und Frau Dr. med. Young-Ran Markota verstärkt. Mit der Eröffnung des DermaPolikums Ende Oktober 2008 sind Spezialsprechstunden eingerichtet worden, die sich u.a. mit folgenden Schwerpunkten befassen:
-den Störungen des Haar- und Nagelwachstums,
-den unterschiedlichen Unverträglichkeiten und Allergien sowie
-den sehr unterschiedlich sich entwickelnden Hautkrebsen und deren Vorstufen (Hautkrebs-Sprechstunde) befassen.
Operative Leistungen, wie beispielsweise die Entfernung von Hauttumoren, die kosmetische operative Behandlung von Narben und altersbedingten Hautveränderungen ergänzen das therapeutische Angebot des DermaPolikums.










