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Zukunftsweisende Wohnkonzepte für „Generation 50plus“ gefragt

15.01.200916:35 UhrIndustrie, Bau & Immobilien

(openPR) Nachfrage in Stuttgart nach hochwertigen Stadtwohnungen für „Best Agers“ übersteigt das Angebot

Frankfurt, 15. Januar 2009 – Das Makler- und Beratungsunternehmen Dr. Lübke GmbH registriert in Stuttgart eine steigende Nachfrage nach hochwertigen Stadtwohnungen, die auf die Bedürfnisse der "Generation 50 plus" zugeschnitten sind. Doch Jürgen Treiber, Regionalleiter Stuttgart der Dr. Lübke GmbH konstatiert, dass das Thema insgesamt bislang nur zögerlich angegangen wird und nicht zentral und dauerhaft verankert ist.



„Entwickler und Investoren reagieren zwar auf die gestiegene Nachfrage mit aktuellen Projekten, aber das Angebot deckt die Nachfrage nicht ab“, erläutert Treiber. Derzeit gibt es im Raum Stuttgart 36 Neubauprojekte renommierter Bauträger mit insgesamt 768 Wohneinheiten. In Neubauten mit mehr als vier Wohnungen müssen alle Wohnungen eines Geschosses barrierefrei erreichbar und die Wohnräume für Rollstuhlfahrer zugänglich sein, was bei 35 dieser Projekte zutrifft.

Geringe Neubautätigkeit lässt Kaufpreise weiter steigen
Der Nachfrage entsprechend sind die Preise für Wohnimmobilien, auch bei Bestandsobjekten, in den Bestlagen Stuttgarts in den vergangenen Jahren zum Teil kräftig gestiegen. Da alle demographischen Faktoren dafür sprechen, dass die starke Nachfrage anhält und die projektierten Wohnflächen gut vom Markt aufgenommen werden, rechnet Treiber mit weiter steigenden Preisen. Käufer, die sich mit dem Gedanken beschäftigen, eine altersgerechte Wohnung zu erwerben, rät Treiber deshalb nicht allzu lange mit der Entscheidung zu warten. Eigentümer von innerstädtischen, gewerblich genutzten Bestandsobjekten mit Leerstandsproblematik sollten vor dem Hintergrund der soliden Renditeerwartung Umnutzungspotenziale für den Bereich Wohnen prüfen.

Vielfältige Beweggründe
Viele Hausbesitzer stehen irgendwann vor der Entscheidung, ihr Eigenheim zu Gunsten einer „pflegeleichten“ Wohnung, die auf die Bedürfnisse älterer Menschen zugeschnitten ist, zu verkaufen. Doch die Beweggründe für die Aufgabe des Eigenheims sind sehr vielfältig. „Neben dem Wunsch nach einem umfassenden Dienstleistungsangebot, wie Wäscheservice, Fahrdienst oder Einkaufservice sowie medizinischer Nahversorgung bewegt viele Verkäufer der Aufwand und die hohen Kosten für einen barrierefreien und grundrissoptimierten Umbau ihres Eigenheims zu diesem Schritt“, erklärt Jürgen Treiber. Diese belaufen sich bei einem 1-Familien-Haus mit 250 Quadratmeter Wohnfläche beim Einbau eines Treppenliftes, dem Umbau von Bad und Küche, der Verbreiterung der Türen und dem Anbau einer Rampe schnell auf einen mittleren fünfstelligen Bereich.

Insgesamt können sich die Kosten einer nachträglichen Anpassung bei Wohnbauten durchschnittlich auf 5 bis 10 Prozent des Gebäudewertes belaufen müssen Denkmalauflagen beachtet werden, steigt die Investition nochmals um rund 10 bis 15 Prozent. Dass heißt, bei einem 1-Familien-Haus mit einem Verkehrswert von 700.000 Euro muss man 35.000 bis 70.000 Euro für die Umbauarbeiten kalkulieren. So kann sich der Umzug auch wenn der Kaufpreis einer barrierefreien Wohnung um 15 bis 20 Prozent über dem einer "normalen" liegt durchaus rechnen.

Wohnen im Alter wird facettenreicher
Nicht für alle kommt jedoch der Umzug in eine Eigentumswohnung in Frage. So erfreuen sich auch die bislang vier Mehrgenerationenhäuser im Raum Stuttgart großer Beliebtheit. „Zudem schließen sich immer häufiger Gleichgesinnte zu einer Bauherrengemeinschaft zusammen, um gemeinsam ihre Vorstellung vom Wohnen im Alter umzusetzen,“ beobachtet Treiber einen Trend. Dies erfordert neue und nachhaltige Immobilienkonzepte sowie städtebauliche Rahmenbedingungen für eine immer attraktiver werdende Zielgruppe. So haben viele Städte bereits einen Masterplan „Wohnen“ und „Wohnen im Alter“. Mit dem Stadtentwicklungskonzept STEK setzt Stuttgart ebenfalls hohe Prioritäten auf Wohnen in der Innenstadt.

Hohe Kaufkraft und Standorttreue
Die Pro-Kopf-Kaufkraft der Generation 50plus liegt nach Untersuchungen der Gesellschaft für Konsumforschung bei rund 21.200 Euro pro Jahr, gut 2.000 Euro mehr als bei den bis zu 49-Jährigen. Dies sollte neben der tendenziell geringeren Abwanderungsgefahr Grund genug für die schwäbische Landeshauptstadt sein, die Best Ager mit entsprechenden Stadtentwicklungskonzepten in der Metropole zu halten. Darüber hinaus bedarf es eines langfristigen Konzeptes, das dem demographischen Wandel in der Schwabenmetropole Rechnung trägt: Gemäß dem Statistischen Amtes der Landeshauptstadt Stuttgart stellen in 2020 die geburtenstarken Jahrgänge der 60er-Jahre mit den dann 53-Jährigen den stärksten Jahrgang. Zudem wird sich die Zahl der 80-Jährigen und Älteren im Jahr 2050 nahezu verdreifachen.

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