(openPR) Die Brennnesseln bilden eine Gattung in der Familie der Brennnesselgewächse (Urticaceae) und gehören somit zu den Bedecktsamern (Magnoliophyta). In Mitteleuropa kommen vier Arten dieser Gattung vor. Die Brennessel ist eine teils medizinische, teils auch in der Ernährung genutzte Pflanze, die sich in zwei Unterarten einteilen lässt. Zum einen gibt es die große Brennessel, die bis zu 1,50m hoch werden kann - und zum anderen die kleine Brennnessel, die nur eine Höhe von 45cm erreicht. Aber zwischen den beiden Arten gibt es noch weitere Unterschiede, so verfügt die große Brennnessel ausschließlich über weibliche ODER männliche Blüten, die kleine über beide.
Apotheker Karlheinz Ilius der Luitpold Apotheke Bad Steben - medikamente-per-klick.de:
"Besonders gerne werden Brennnesseltees und –Säfte für rheumatische Beschwerden, entzündliche Gelenkerkrankungen oder Nierengrieß verwendet. Extrakte aus der Brennnesselwurzel dagegen helfen beispielsweise bei Prostatabeschwerden, indem sie die Schmerzen beim Wasserlassen verhindern bzw. lindern. Allerdings können diese Extrakte das Wachstum der Prostata nicht positiv beeinflussen, so dass der regelmäßige Arztbesuch weiterhin Pflicht ist.
Bei Blutarmut soll die kurmäßige Einnahme von Brennnesselsaft helfen. Daneben setzt die Volksmedizin die Brennnessel zur Anregung des Milchflusses bei Stillenden, bei Haarausfall, Hautausschlägen, Allergien, Osteoporose und Wechseljahrsbeschwerden sowie bei Blutarmut und Erschöpfung ein. In Milch gekochte Wurzeln werden gegen Ruhr und Durchfall empfohlen. Früher kam die Brennnessel auch zur Bekämpfung und Vorbeugung von Skorbut zum Einsatz."
Tobias Boltze - Geschäftsführer der Firma Health Basics GmbH & Co. KG und Entwickler des Portals arzneimittel.de: "Unter http://www.arzneimittel.de/verbraucher/arzneimittel-medikamente/naturheilkunde/brennessel.html finden Sie umfangreiche weiterführende Informationen und Produkte rund um die Brennnessel."


















