13.01.2009 - 12:28 - Gesundheit & Medizin

Lebensgefahr Parodontose?

Pressemitteilung von: Praxisklinikaachen

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Gewebserkrankungen im Mundraum:

Parodontose ist eine bakterielle Infektionserkrankung durch die Zähne verloren gehen – und die auch ein großes Risiko für die Allgemeingesundheit darstellt. Es gibt zwar weitere Faktoren, die solch eine Krankheit unterstützen, aber sie hat nur eine Ursachen: Bakterien, die zum Teil im Übermaß im Mund vorhanden sind. Diese Bakterien wandern dann in die Rille zwischen zahn und Zahnfleisch und verursachen dort die Entzündungen, die zu Zahnfleischrückgang und Knochenverlust führen. Die Zähne lockern sich und gehen verloren. Der Risikofaktor, an einer Parodontose zu erkranken, ist bei Rauchern (eine Packung am Tag) um ein Mehrfaches höher.



Die Parodontose-Therapie gliedert sich in drei Bereiche:

1. Vorbehandlung. Bei den so genannten Mundhygiene- oder Prophylaxebehandlungen werden die Bakterien und Beläge, die ansonsten kaum erkennbar sind, mit Farbstoffen sichtbar gemacht und dem Patienten gezeigt. Fast alle Patienten, die diese Behandlung das erste Mal erleben, sind sehr überrascht, so viele Bakterien und Beläge im Mund zu haben – die schließlich die Ursache für Karies und Parodontose sind. Dann werden die angefärbten Beläge mit speziellen Polierpasten von der Zahnoberfläche entfernt und dem Patienten eine für ihn optimale Putztechnik demonstriert, die verhindert, dass sich neue Bakterien an der Zahnoberfläche anlagern

Diese so simpel erscheinende Behandlung ist die wichtigste, denn nur durch die optimale Pflege des Patienten, unterstützt vom Zahnarztteam, besteht überhaupt die Aussicht die Bakterienkonzentration im Mund so zu reduzieren, dass alle weiteren Behandlungsschritte eine Chance habe und man einen dauerhaften Erfolg erzielen kann.

Diese Mundhygienebehandlungen werden im Wochenabstand etwa drei Mal wiederholt. Nur wenn der Patient gut mitarbeitet und einen guten Mundhygienewert erreicht, kann die Behandlung fortgesetzt werden.



2. Hauptbehandlung: Weitere diagnostische Maßnahmen sind die Erstellung von Röntgenbildern, das Ausmessen der Entzündungen, sowie Anfertigung von Modellen um den Ausgangszustand zu dokumentieren. Zu einem späteren Zeitpunkt wird das Zahnfleisch des Patienten betäubt und die entzündeten Zahnfleischtaschen von Bakterien gesäubert.



Es gibt weitere unterstützende Maßnahmen. So ist es in speziellen Fällen sinnvoll, die Art der Bakterien in den Zahnfleischtaschen zu bestimmen, um unterstützend ein Antibiotikum zu verordnen oder den verlorenen gegangen Knochen oder das Weichgewebe wieder aufzubauen. Diese und andere Behandlungen in der modernen Parodontologie werden jedoch nur von privaten und nicht von gesetzlichen Krankenkassen bezahlt.


3. Nachbehandlung und Nachsorge: Da Parodontose eine bakterielle Infektionserkrankung ist, kann diese immer wieder auftreten. Um dieses Risiko zu minimieren sollte der Patient alle drei bis sechs Monate zur Kontrolle in die Praxis gehen und seine Zähne professionell reinigen lassen. Auch dies zahlt die gesetzliche Krankenkasse allerdings nicht. Die Entfernung von Zahnstein alleine reicht aber nicht aus!



Gesundheitsrisiko

Wenn diese Kontrollen und Mundhygienebehandlungen nicht regelmäßig durchgeführt werden, ist das Risiko für den Patienten sehr hoch, erneut eine Parodontose zu bekommen und dadurch letztendlich seine Zähne zu verlieren oder seine Allgemeingesundheit zu gefährden.

Ungefähr 80% der Bevölkerung (>40 Jahre) leiden unter Parodontitis. Die Parodontitis ist eine bakteriell bedingte Entzündung, die sich in einer weitgehend irreversiblen Zerstörung des Zahnhalteapparates (Parodontium) zeigt. Es existieren zahlreiche Studien, welche einen Zusammenhang zwischen parodontalen Erkrankungen (z.B. Parodontitis, Zahnfleischentzündung) und Gefäßerkrankungen (v.a. Arteriosklerose) nachweisen konnten.

Besonders das Risiko einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, erhöht sich um bis zu das 5-fache.

Die Gefährlichkeit dieser Mundraumerkrankung besteht darin, dass sie im Allgemeinen für den Patienten nicht sichtbar verläuft.


Zu diesem Thema, und was man dagegen tun kann findet am 29.04.2009 um 18.00 Uhr in der

Praxisklinik der Zahnheilkunde am Luisenhospital
Boxgraben 99
52064 Aachen

ein kostenloser Vortrag durch Dr. Martin Emmerich (Msc) statt. In diesem Vortrag erfahren Sie aus erster Hand welche Möglichkeiten der Diagnose und der Behandlung für Sie bestehen und was Sie selbst machen können, um sich vor dieser Erkrankung zu schützen.



Anmeldungen bitte über

email:

oder

Tel.: 0241 400 72 77

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Kontakt:
Bastian Wessing
Praxisklinik der Zahnheilkunde am Luisenhospital Aachen, Dr. Martin Emmerich und Partner
Boxgraben 99
52064 Aachen
email:
Tel.: 0241 4007277
Fax: 0241 4007278

Die Praxisklinik der Zahnheilkunde am Luisenhospital in Aachen
besteht seit Oktober 2007 und kann durch ein fortgebildetes Team von Zahnärzten und Prophylaxehelferinnen das gesamte Spektrum der Zahnmedizin an 6 Tagen der Woche anbieten. Diese Praxis mit eigenem OP- Bereich nach Krankenhausstandart gehört zu den modernsten Zahnarztpraxen in der Euregio und wird geleitet von Dr. Martin Emmerich. Dr. Emmerich vertritt in der Praxisklinik sowohl den Bereich der Zahnfleischerkrankungen (Parodontitis) in dem er einen postgradualen Zusatz-Studienabschluss "Master of Science" für Parodontologie besitzt, als auch die Behandlung mit zahnärztlichen Implantaten. Im Bereich der Implantologie hat Dr. Emmerich durch eine Fülle von Fortbildungen den Titel "Spezialist für Implantologie" erworben. Weiotere Spezialgebiete welche durch seine Partner vertreten werden sind: Vollnarkosebehandlungen, Endodontie (Wurzelkanalbehandlung), Kinderzahnheilkunde, Schnarchtherapie mit Protrusionsschienen

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