29.12.2008 - 13:00 - Kunst & Kultur
Ausstellung - Zelle im Fluchtweg - Gustav Kluge, Kathrin Haaßengier
Pressemitteilung von: FEIGPR Agentur: FEIG Kommunikation
Am 9. Januar 2009 beginnt die Ausstellung „Zelle im Fluchtweg“ der Werke von Gustav Kluge und Kathrin Haaßengier im Hospitalhof Stuttgart mit der Performance „Vertauschte Zunge“ zu einem Text von Petra Kluge.
„Vertauschte Zunge“
Im Zentrum der Performance „Vertauschte Zunge“ steht das „Traktat vom Essen“ von Petra Kluge. Der Text hat den Charakter einer Selbstsezierung in Form eines inneren Monologes. Die Autorin ist in einem feinmaschigen Drahtkäfig von Kathrin Haaßengier eingeschlossen. Nur ein kleines Rinnsal fließt durch die Gitter nach außen. Gelesen wird der Text von Gustav Kluge. Er wird von ihm an das Publikum adressiert.
„Zelle im Fluchtweg“
Die beiden Druckstöcke von Gustav Kluge „Im schwarzen Spiegel“ und „Blut – Ich und Nervenbaum“ bilden den Bogen zwischen der Performance zur folgenden Ausstellung. „Im schwarzen Spiegel“ zeigt drei Figuren in Anamorphose in einem Kegelspiegel. „Blut – Ich und Nervenbaum“ verarbeitet eine Darstellung des Nervengeflechts von Leonardo da Vinci. Beide Arbeiten visualisieren die Selbstspiegelung und Selbstsezierung des „Traktats vom Essen“.
Zwei weitere Drucke „Kreatives Feuer“ und „Marter der Metalle“ haben ihre Wurzeln in der Alchemie und Kabbala. Die bipolaren Kräfte Mann und Frau sowie Sonne und Mond stehen sich hier gegenüber. Der Druck „Fleckige Engel“ verbindet diese Kräfte im Bildnis siamesischer verwachsener Figuren, dem platonischen Ideal. In dem Holzschnitt „Fütterung eines ungestalteten Kindes“ (1984) dominiert eine Form der lieblosen Fürsorge.
Dieser inneren Analyse stellt die Bildhauerin Kathrin Haaßengier das Außen, den Raum, gegenüber. Ihre kinetische Installation Aklinea (2007) lässt den organischen Lebensimpuls des Inneren nach Außen dringen. Der Rhythmus der inneren Organe wird von einer Unruhe angetrieben und erschafft den Klang. Das meist hingenommene Rauschen des Körpers dringt in den Raum und in den Körper. Es wird wiederentdeckt.
Daten:
Vertauschte Zunge – Performance, Freitag, den 9. Januar 2009, 20:15 Uhr
Zelle im Fluchtweg – Ausstellung, Eröffnung: Freitag, den 9. Januar 2009, um 20:00 Uhr Ausstellungsdauer: 11. Januar 2009 bis 8. Februar 2009
Hospitalhof, Gymnasiumstraße 36 / Büchsenstraße 33, 70174 Stuttgart
Öffnungszeiten
Montag - Freitag 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Sonn- + Feiertag von 11:00 Uhr bis 12:30 Uhr
Eintritt ist frei
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Pressekontakt
Alexander Feig
FEIG Berlin
Stargarder Str. 9
10437 Berlin
Fon: 030 21 46 00 62
Mobil: 0163 87 01 636

www.feig-pr.de
Der Hospitalhof Stuttgart ist ein einzigartiges Zentrum für Bildung, Begegnung und Kultur. Jährlich kommen 50.000 Menschen. Das Ensemble aus mittelalterlicher Kirche und ruhigem Garten, großen Vortragssälen und kleineren Gruppenräumen wurde auf dem Gelände des ersten und einzigen Klosters der Stadt gebaut. Vorträge, Seminare, Workshops, Ausstellungen, Konzerte - die Art der Begegnung zum offenen Diskurs über nahezu jedes Thema zwischen Himmel und Erde ist vielfältig. www.hospitalhof.de
„Vertauschte Zunge“
Im Zentrum der Performance „Vertauschte Zunge“ steht das „Traktat vom Essen“ von Petra Kluge. Der Text hat den Charakter einer Selbstsezierung in Form eines inneren Monologes. Die Autorin ist in einem feinmaschigen Drahtkäfig von Kathrin Haaßengier eingeschlossen. Nur ein kleines Rinnsal fließt durch die Gitter nach außen. Gelesen wird der Text von Gustav Kluge. Er wird von ihm an das Publikum adressiert.
„Zelle im Fluchtweg“
Die beiden Druckstöcke von Gustav Kluge „Im schwarzen Spiegel“ und „Blut – Ich und Nervenbaum“ bilden den Bogen zwischen der Performance zur folgenden Ausstellung. „Im schwarzen Spiegel“ zeigt drei Figuren in Anamorphose in einem Kegelspiegel. „Blut – Ich und Nervenbaum“ verarbeitet eine Darstellung des Nervengeflechts von Leonardo da Vinci. Beide Arbeiten visualisieren die Selbstspiegelung und Selbstsezierung des „Traktats vom Essen“.
Zwei weitere Drucke „Kreatives Feuer“ und „Marter der Metalle“ haben ihre Wurzeln in der Alchemie und Kabbala. Die bipolaren Kräfte Mann und Frau sowie Sonne und Mond stehen sich hier gegenüber. Der Druck „Fleckige Engel“ verbindet diese Kräfte im Bildnis siamesischer verwachsener Figuren, dem platonischen Ideal. In dem Holzschnitt „Fütterung eines ungestalteten Kindes“ (1984) dominiert eine Form der lieblosen Fürsorge.
Dieser inneren Analyse stellt die Bildhauerin Kathrin Haaßengier das Außen, den Raum, gegenüber. Ihre kinetische Installation Aklinea (2007) lässt den organischen Lebensimpuls des Inneren nach Außen dringen. Der Rhythmus der inneren Organe wird von einer Unruhe angetrieben und erschafft den Klang. Das meist hingenommene Rauschen des Körpers dringt in den Raum und in den Körper. Es wird wiederentdeckt.
Daten:
Vertauschte Zunge – Performance, Freitag, den 9. Januar 2009, 20:15 Uhr
Zelle im Fluchtweg – Ausstellung, Eröffnung: Freitag, den 9. Januar 2009, um 20:00 Uhr Ausstellungsdauer: 11. Januar 2009 bis 8. Februar 2009
Hospitalhof, Gymnasiumstraße 36 / Büchsenstraße 33, 70174 Stuttgart
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