28.12.2008 - 22:02 - Politik, Recht & Gesellschaft

Bruder Paulus im Gespräch mit Monika Hauser - Sonntag 04.01.09, 8.30 Uhr, N24 Ethik „Um Gottes Willen"

Pressemitteilung von: Provinzialat der Kapuziner

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Foto: N24
Monika Hauser ist eine Frau, die kämpft. Die Gynäkologin setzt sich seit 15 Jahren unermüdlich für Frauen ein, die im Krieg schwerste Vergewaltigungen über sich ergehen lassen mussten. Begonnen hat der Einsatz der in Köln lebenden Ärztin 1992, als sie über die Medien von den Massenvergewaltigungen in Bosnien erfuhr. „Es hat mich wütend gemacht, dass niemand etwas für die Frauen tat. Also bin ich runter gefahren, um zu schauen, was ich tun kann.“

Monika Hauser weiß um das Leid und die Nöte der vergewaltigten Frauen. „Die Frauen werden in ihrer Würde und Persönlichkeit getroffen. Es ist ein kompletter Kontrollverlust, der nur schwer zu verkraften ist.“ Insbesondere die Kriegstaktik, die teilweise hinter den sexuellen Übergriffen steht, sei besonders perfide, sagt Monika Hauser „die Frauen werden immer noch als Besitz betrachtet. Die Botschaft der Täter ist also, dass sie sich die Frauen einfach nehmen können und damit die Macht über den Gegner erlangen.“

Mit dem von Monika Hauser gegründeten Verein Medica Mondiale e.V. kämpft die 49-jährige Ärztin in Kriegsgebieten auf der ganzen Welt für mehr Gerechtigkeit für Frauen. Sei es Bosnien, Afghanistan oder Sudan, Monika Hauser zieht unerschütterlich mit ihren Mitstreitern für die Not leidenden Frauen ins Feld. Einer der größten Erfolge ist für den Verein die Anerkennung der Vergewaltigungen als Kriegsverbrechen. „Es hat fast 50 Jahre gedauert, bis Männer für Verbrechen gegen Frauen wie z.B. in Bosnien am Gerichtshof verurteilt worden sind.“

Bei N24 „Um Gottes Willen“ trifft Bruder Paulus die Frau, die mit Mut und Hoffnung für vergewaltigte Frauen kämpft, Monika Hauser. Den Frauen ein neues Leben inmitten der jeweiligen Gesellschaft zurückzugeben, ist das erklärte Ziel der Ärztin und Mutter. Gerechtigkeit.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Provinzialat der Kapuziner
Br. Christophorus Goedereis
Schärfengäßchen 3
60311 Frankfurt am Main
Fon +49 (0)69 / 297 296 - 10
Mobil +49 (0)151 / 1492 0133


Bruder Paulus ist Deutschlands erster Priester und Ordensmann, der eine eigene Talksendung hat. Gerne wird eingeladen zu Vorträgen im Raum von Wirtschaft und Gesellschaft zu Fragen der Ethik. Als Buchautor erreicht er viele, die nach neuer Orientierung in dieser Zeit suchen. Mit seiner Homepage bietet er ein breites Spektrum an Information und Diskussionsthemen.

Nach Erfahrungen in der Pfarrei und in einer Kapuzinerwohnung bei Obdachlosen in Gera war Bruder Paulus sieben Jahre in Frankfurt am Main. Dort leitete er das Kapuzinerkloster Liebfrauen und war als Beicht- und Gesprächsseelsorger eingesetzt. Während seiner Tätigkeit fand er den Weg zum seelsorgerlichen Engagement in Internet, Radio und Fernsehen. Seit 2006 leitet er das Kapuzinerkloster Dieburg bei Darmstadt in Südhessen. Seine Gemeinschaft hat ihn dafür freigestellt, mit Menschen über das Thema "Berufung" ins Gespräch zu kommen. Durch sein Engagement soll er jene Männer finden, die von Gott dafür vorbereitet sind, als Kapuziner ein erfülltes Leben zu führen.

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