28.12.2008 - 19:55 - Kunst & Kultur

Molière am 16. und 17. Januar - Der eingebildete Kranke eröffnet die Spielsaison des neuen Jahres im kreartell

Pressemitteilung von: kreartell

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Foto: Marco Kaufmann
Mit dem Finalschuss „Le Malade imaginaire“ setzte Jean-Baptiste Molière sein jähes Ende ungewollt in Szene. Die Randnotizen, ehemals GymClass, begrüßen nach ihrem im Herbst 2008 frenetisch gefeierten „Kranken“ das noch junge Jahr und verkünden ihren neuen Namen.

Die aktuelle Produktion der Randnotizen präsentiert ihre Wiederaufnahme am Freitag, den 16. Januar 2009 und Samstag, den 17. Januar 2009 um 20 Uhr. Ort: kreartell, Torstraße 216, 10115 Berlin. Türgeld 8 €, ermäßigt 6 €.

Molière zimmert seine Themen diesmal um die Hypochondrie Argans – der Autor selbst in der Titelrolle verlor während der vierten Aufführung nach einem Blutsturz sein Leben.

Die Randnotizen, das sind: Anne-Kathrin Schmidt, Julia Neumann, Rieke Süßkow, Luisa Hengstebeck, Friederike Schellhardt, Nora Jolitz, Olivia Stadali, Arvid Hofmann, Kuno Günzel, Julian Kahlcke, Miro Nieselt, und Ilya Barrett, spielt unter der Leitung von Oliver Brosmann. Leitende Projektassistenz: Sus Beese, künstlerische Mitarbeit und Kostüme: Pedro Rubio, Bühnenbild: Kerstin Windt, Maske: Elena Rodriguez Castaño, Saule Moldakulova.

www.jugendtheater.blogspot.com
www.randnotizen.com

Hintergrund des Stückes: Der eingebildet Kranke Argan sehnt sich nach Absicherung seiner Behandlungen, zu jener Zeit vornehmlich über das Gedärm vollzogen. Tochter Angélique soll dafür hergeben, was ihr das Zarteste ist: ihre Liebe. Den ausgewiesenen Hypochonder stört das wenig, ist sein Blick doch stets von dem getrübt, was er sehen will. Dass die Seine, Béline, es mehr auf sein Salär denn auf Argans Lieblichkeit abgesehen hat, will ihm ebenso verborgen bleiben wie die Klarsicht seines Bruders Béralde, der sich anschickt die Dinge, wenn auch spät, beim Namen zu nennen. Zwischen baumlangen Arztsöhnen und Klistierbewaffneten Apothekern treibt das Faktotum Toinette, dank ihrer Position von allen ins Vertrauen gezogen, ihr eigenes Spiel und gibt den Dingen jene Wendung, die es dem Publikum warm ums Herz und feucht in den Augen werden lässt. Dass der Autor selbst, im Kostüm der Hauptfigur, am 17. Februar 1673 während der vierten Vorstellung einen Blutsturz erlitt und kurz danach verschied ist tragisch, wenngleich es einer gewissen Komik nicht entbehrt.

Jeder ist herzlich eingeladen, die Aufführungen im Januar zu besuchen. Die Verkehrsanbindung ist optimal – das kreartell hat Quartier in der Mitte Berlins – U-Bahn Oranienburger Tor und S-Bahn Oranienburger Straße liegen unmittelbar in der Nähe.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Oliver Brosmann (Pressearbeit)
das kreartell e. V.
Torstraße 216, QG 3. Etage
10115 Berlin
Tel.:030-67467646
E-Mail :

Die Jugendtheatergruppe „Randnotizen“, als GymClass im Herbst 2005 von Oliver Brosmann und zwölf Gymnasiasten im Alter von 15 bis 18 Jahren gegründet, arbeitet in der Mitte Berlins mit viel professioneller Unterstützung und ebensolchem Anspruch. Die Produktionen, welche den Rahmen gängigen Kinder- und Jugendtheaters verlassen, richten sich an Jugendliche und Erwachsene, an erfahrene Theatergänger und solche, die es werden wollen.

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