04.12.2008 - 11:08 - Gesundheit & Medizin
Zehn Jahre Staionäre Neurologie im Klinikum Hanau
Pressemitteilung von: Klinikum Hanau GmbH
Oberbürgermeister Claus Kaminsky hat das zehnjährige Bestehen der stationären Patientenversorgung in der städtischen Klinik für Neurologie gewürdigt. „Hier war von Anfang an eine beachtliche Dynamik drin“, bescheinigte er Chefarzt Privatdozent Dr. Horst Baas in einer Feierstunde im Klinikum Hanau. Baas wertete es als Erfolg, dass die Zahl von anfangs jährlich tausend Fällen sich mittlerweile verdreifacht habe.
Mit zwei Assistenten, einer MTA und 20 Betten auf einer Station in der Medizinischen Klinik übernahm Dr. Baas am 1. Dezember 1998 den neurologischen Konsiliardienst im Klinikum Hanau. Der Neubau der Neurologischen Klinik mit 42 Betten auf zwei Stationen ging 2000 in Betrieb. 2004 kamen 18 Betten in der Parkinson-Station hinzu; sie versorgt Patienten sogar überregional. 2006 folgte die Eröffnung einer spezialisierten neuen Schlaganfall-Station mit insgesamt 20 Betten, darunter sechs der sogenannten Stroke Unit für akute Fälle, die von der Deutschen Schlaganfallgesellschaft als überregionale Stroke Unit zertifiziert wurde. Diese Einheit will Baas erweitern, wenn 2011 der neue M-Bau des Klinikums fertig gestellt ist.
Was die Zukunft bringt, darauf ging auch Oberbürgermeister Kaminsky als Klinikdezernent ein. Er kündigte an, dass nach dem zu erwartenden Stadtverordnetenbeschluss vom 15. Dezember ein neurologisch ausgerichtetes Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) als Klinik-Tochter seine Arbeit aufnehme. Wenn wie geschehen Arztsitze von Neurologen aufgegeben und nicht von anderen niedergelassenen Ärzten übernommen würden, dann liege es nahe, dass das Klinikum sich um diese Sitze für ein eigenes MVZ bemühe. Dieses Neuro-MVZ soll unter anderem Spezialsprechstunden für Epilepsie- und Multiple Sklerose-Kranke anbieten.
Kaminsky will sich auch dafür einsetzen, die Wartezeiten für Parkinson-Kranke im Klinikum Hanau zu verkürzen. Die Nachfrage sei gestiegen, so dass es zusätzlicher Behandlungs- und Bettenkapazitäten bedürfe.
In seinem Rückblick erinnerte er daran, dass vor dem Bau der Neurologie neben der Psychiatrischen Klinik „ein ziemlich unansehnlicher Parkplatz“ bestanden habe. Ergänzt um den später erfolgten Umbau der Eberhardschule zu einem Altenhilfezentrum sei die Ecke Grüner Weg/Julius-Leber-Straße über die Jahre städtebaulich aufgewertet worden.
Kaminsky bescheinigte der Neurologischen Klinik „sehr gute Arbeit“. Das könne er schon allein daran abmessen, dass aus diesem Bereich keine Beschwerden auf seinem Schreibtisch landeten.
Chefarzt Dr. Baas beschrieb den Werdegang der Neurologie so: „Aus dem anfangs kümmerlichen Pflänzchen ist ein schöner Busch geworden. Vielleicht wird daraus eines Tages sogar ein ansehnlicher Baum.“
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Klinikum Hanau, Leimenstraße 5, 63450 Hanau
GF. Monika Thiex-Kreye, Tel. 06181/2963310
Presse: Joachim Haas-Feldmann
Tel. 06181295266
Das Klinikum Hanau ist ein Krankenhaus der Zentralversorgung und Akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Gleichzeitig ist es als Onkologischer Schwerpunkt (Krebsdiagnostik und -therapie) und Perinatalzentrum anerkannt. Die Perinatalmedizin befasst sich mit der Heilkunde rund um die Geburt. Das Klinikum verfügt über 761 Betten. Es versorgt und betreut Menschen aus einem Einzugsgebiet mit rund 400.000 Einwohnern.
Rund 1.500 Mitarbeiter sind für jährlich 30.800 stationäre und 50.000 ambulante Patienten da. Das Klinikum ist ein öffentliches Krankenhaus in der Rechtsform einer GmbH unter der Trägerschaft der Stadt Hanau. Das Klinikum Hanau ist diagnostisch auf hohem Niveau und modern ausgestattet. So verfügt es unter anderem über zwei Kernspintomographen, zwei Computertomographen, Gamma-Kameras, einen Herzkatheter-Messplatz und ein so genanntes Digitales Substraktionsangiographiegerät.
Mit zwei Assistenten, einer MTA und 20 Betten auf einer Station in der Medizinischen Klinik übernahm Dr. Baas am 1. Dezember 1998 den neurologischen Konsiliardienst im Klinikum Hanau. Der Neubau der Neurologischen Klinik mit 42 Betten auf zwei Stationen ging 2000 in Betrieb. 2004 kamen 18 Betten in der Parkinson-Station hinzu; sie versorgt Patienten sogar überregional. 2006 folgte die Eröffnung einer spezialisierten neuen Schlaganfall-Station mit insgesamt 20 Betten, darunter sechs der sogenannten Stroke Unit für akute Fälle, die von der Deutschen Schlaganfallgesellschaft als überregionale Stroke Unit zertifiziert wurde. Diese Einheit will Baas erweitern, wenn 2011 der neue M-Bau des Klinikums fertig gestellt ist.
Kaminsky will sich auch dafür einsetzen, die Wartezeiten für Parkinson-Kranke im Klinikum Hanau zu verkürzen. Die Nachfrage sei gestiegen, so dass es zusätzlicher Behandlungs- und Bettenkapazitäten bedürfe.
In seinem Rückblick erinnerte er daran, dass vor dem Bau der Neurologie neben der Psychiatrischen Klinik „ein ziemlich unansehnlicher Parkplatz“ bestanden habe. Ergänzt um den später erfolgten Umbau der Eberhardschule zu einem Altenhilfezentrum sei die Ecke Grüner Weg/Julius-Leber-Straße über die Jahre städtebaulich aufgewertet worden.
Kaminsky bescheinigte der Neurologischen Klinik „sehr gute Arbeit“. Das könne er schon allein daran abmessen, dass aus diesem Bereich keine Beschwerden auf seinem Schreibtisch landeten.
Chefarzt Dr. Baas beschrieb den Werdegang der Neurologie so: „Aus dem anfangs kümmerlichen Pflänzchen ist ein schöner Busch geworden. Vielleicht wird daraus eines Tages sogar ein ansehnlicher Baum.“
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Rund 1.500 Mitarbeiter sind für jährlich 30.800 stationäre und 50.000 ambulante Patienten da. Das Klinikum ist ein öffentliches Krankenhaus in der Rechtsform einer GmbH unter der Trägerschaft der Stadt Hanau. Das Klinikum Hanau ist diagnostisch auf hohem Niveau und modern ausgestattet. So verfügt es unter anderem über zwei Kernspintomographen, zwei Computertomographen, Gamma-Kameras, einen Herzkatheter-Messplatz und ein so genanntes Digitales Substraktionsangiographiegerät.
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