02.12.2008 - 14:26 - Kunst & Kultur
Als Botschafter der Wiener Kaffeehaus-Kultur in den »Klub Wiener Kaffeehausbesitzer 1683« aufgenommen
Pressemitteilung von: Kaffeehaus MorgenrotPR Agentur: Axel R. Bollmann | Kommunikation
Seit dem 30. September 2008 ist das Kaffeehaus Morgenrot ordentliches Mitglied im »Klub Wiener Kaffeehausbesitzer 1683« - damit der erste offizielle »Botschafter« der Wiener Kaffeehaus-Kultur.
Der Klub Wiener Kaffehausbesitzer 1683 ist ein Zusammenschluss der wichtigsten traditionellen und innovativen Kaffeehäuser Wiens. Das Hauptaugenmerk des Klubs der Wiener Kaffeehausbesitzer ruht auf der Förderung kultureller Projekte in den Kaffeehäusern. Zu den wichtigsten Aufgaben gehört darüber hinaus die Vertretung des Klubs und seiner Mitglieder bei Medien, Verwaltung und Interessenten aus der Wirtschaft. Die Schaffung eines Netzwerkes und Förderung des Erfahrungsaustauschs sowie die gegenseitige Unterstützung in Notsituationen gehört ebenfalls zu den Fundamenten des Klubs. Durch Weiterbildungsmöglichkeiten, wie Kurse oder Exkursionen soll das allgemeine Niveau erhalten und gesteigert werden.
Auf der Klub-Website (www.kaffeesieder.at/jart/prj3/kwk/main.jart?rel=de&conten...) werden jetzt erstmalig Wiener Kaffeehäuser weltweit vorgestellt. Das Kaffeehaus Morgenrot (www.kaffeehaus-morgenrot.de) ist der erste offizielle Botschafter, der so legitimiert den Geist, Esprit und Charme des Wiener Kaffeehauses in die Welt trägt. Cafetier Eva Tiffany Bollmann: »Ich bin sehr stolz auf die Aufnahme in den Wiener Klub. Für uns ist das eine Adelung, die ihre Vorteile hat, die uns aber auch verpflichtet. Und das spornt uns weiter an.«
„Sie haben‘s gut, sie können im Kaffeehaus sitzen.“, sagte einst schon Kaiser Franz Joseph. Dies ist nur eines von vielen Zitaten, das zeigt, dass das Wiener Kaffeehaus untrennbar mit der Geschichte und Mentalität Wiens und der Wiener verbunden ist. Wo kann man besser als in dieser unverwechselbaren Atmosphäre seinen Gedanken nachhängen, angeregte Diskussionen über Gott und die Welt führen, soziologische Beobachtungen anstellen und natürlich dem Kaffeegenuss nachgehen?
Nach wie vor ist das Kaffeehaus Treffpunkt und Kommunikationszentrum sowie eine Oase der Entspannung inmitten des hektischen Stadtlebens. Es ist mit Worten schwer zu beschreiben, was den melancholischen Charme der Wiener Kaffeehäuser und ihre generationen- und herkunftsübergreifende Anziehungskraft ausmacht. In den Herzen der Wiener und seiner Freunde in aller Welt hat sich das Wiener Kaffeehaus mit seiner Lebensqualität und seinem Stück liebgewonnener Tradition jedenfalls mit Sicherheit einen festen Platz erobert.
1683
Historisch Interessierten ist es vielleicht schon aufgefallen - das Geburtsdatum des Wiener Kaffeehauses fällt mit der zweiten Wiener Türkenbelagerung zusammen. Dies ist kein Zufall.
Wie der genaue Ablauf der Geschichte war - darüber gibt es zwar viele Überlieferungen, folgende ist als urbane Legende ins Allgemeinwissen übergegangen: Als die Truppen von Großwesir Kara Mustafa im Jahr 1683 die Wienerstadt belagerten, wagte sich Georg Franz Kolschitzky, als Türke verkleidet, durch die Linien der Belagerer und kehrte mit einer militärisch wichtigen Meldung zurück, wodurch er maßgeblich zum guten Ausgang für die Wiener beitrug. Daraufhin wurde er in den Rang eines kaiserlichen Dolmetschers erhoben, erhielt eine ständige Besoldung und bekam ein Hofquartier zugeteilt. An ihn erinnert bis heute die Kolschitzkygasse im vierten Wiener Gemeindebezirk. Sein weit größeres Vermächtnis an die Wiener war allerdings das Kaffeehaus das er - der Legende nach als Erster - eröffnete. Die merkwürdigen grünen Bohnen, die im verlassenen Lager der Türken gefunden und ihm als Lohn für seine Dienste übergeben wurden, haben wohl das ihre zur Erfolgsgeschichte des Wiener Kaffeehauses beigetragen und fanden, entsprechend zubereitet und mit Milch und Zucker verfeinert, schnell ihren Weg in die Herzen der Wiener.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Kaffeehaus Morgenrot
in der Villa Hundeshagen
Scharfschwerdtstraße 1
16540 Hohen Neuendorf
T. 03303.40 98 04

Klub der Wiener Kaffeehausbesitzer
Judenplatz 3-4
A-1010 Wien
T. ++43 (0)1/51 450-4112
www.kaffeesieder.at
Pressekontakt
Axel R. Bollmann

Das Kaffeehaus Morgenrot hat sich der Alt-Wiener-Kaffeehaustradition verschrieben. Entsprechend erhalten Sie im »Morgenrot« eine große Auswahl an Alt-Wiener Kaffeespezialitäten, süßen Mehlspeisen, pikanten Jausen, ein großes Angebot an Tageszeitungen, Magazinen & Büchern sowie an kulturellen Veranstaltungen.
Der Klub Wiener Kaffehausbesitzer 1683 ist ein Zusammenschluss der wichtigsten traditionellen und innovativen Kaffeehäuser Wiens. Das Hauptaugenmerk des Klubs der Wiener Kaffeehausbesitzer ruht auf der Förderung kultureller Projekte in den Kaffeehäusern. Zu den wichtigsten Aufgaben gehört darüber hinaus die Vertretung des Klubs und seiner Mitglieder bei Medien, Verwaltung und Interessenten aus der Wirtschaft. Die Schaffung eines Netzwerkes und Förderung des Erfahrungsaustauschs sowie die gegenseitige Unterstützung in Notsituationen gehört ebenfalls zu den Fundamenten des Klubs. Durch Weiterbildungsmöglichkeiten, wie Kurse oder Exkursionen soll das allgemeine Niveau erhalten und gesteigert werden.
Auf der Klub-Website (www.kaffeesieder.at/jart/prj3/kwk/main.jart?rel=de&conten...) werden jetzt erstmalig Wiener Kaffeehäuser weltweit vorgestellt. Das Kaffeehaus Morgenrot (www.kaffeehaus-morgenrot.de) ist der erste offizielle Botschafter, der so legitimiert den Geist, Esprit und Charme des Wiener Kaffeehauses in die Welt trägt. Cafetier Eva Tiffany Bollmann: »Ich bin sehr stolz auf die Aufnahme in den Wiener Klub. Für uns ist das eine Adelung, die ihre Vorteile hat, die uns aber auch verpflichtet. Und das spornt uns weiter an.«
„Sie haben‘s gut, sie können im Kaffeehaus sitzen.“, sagte einst schon Kaiser Franz Joseph. Dies ist nur eines von vielen Zitaten, das zeigt, dass das Wiener Kaffeehaus untrennbar mit der Geschichte und Mentalität Wiens und der Wiener verbunden ist. Wo kann man besser als in dieser unverwechselbaren Atmosphäre seinen Gedanken nachhängen, angeregte Diskussionen über Gott und die Welt führen, soziologische Beobachtungen anstellen und natürlich dem Kaffeegenuss nachgehen?
Nach wie vor ist das Kaffeehaus Treffpunkt und Kommunikationszentrum sowie eine Oase der Entspannung inmitten des hektischen Stadtlebens. Es ist mit Worten schwer zu beschreiben, was den melancholischen Charme der Wiener Kaffeehäuser und ihre generationen- und herkunftsübergreifende Anziehungskraft ausmacht. In den Herzen der Wiener und seiner Freunde in aller Welt hat sich das Wiener Kaffeehaus mit seiner Lebensqualität und seinem Stück liebgewonnener Tradition jedenfalls mit Sicherheit einen festen Platz erobert.
1683
Historisch Interessierten ist es vielleicht schon aufgefallen - das Geburtsdatum des Wiener Kaffeehauses fällt mit der zweiten Wiener Türkenbelagerung zusammen. Dies ist kein Zufall.
Wie der genaue Ablauf der Geschichte war - darüber gibt es zwar viele Überlieferungen, folgende ist als urbane Legende ins Allgemeinwissen übergegangen: Als die Truppen von Großwesir Kara Mustafa im Jahr 1683 die Wienerstadt belagerten, wagte sich Georg Franz Kolschitzky, als Türke verkleidet, durch die Linien der Belagerer und kehrte mit einer militärisch wichtigen Meldung zurück, wodurch er maßgeblich zum guten Ausgang für die Wiener beitrug. Daraufhin wurde er in den Rang eines kaiserlichen Dolmetschers erhoben, erhielt eine ständige Besoldung und bekam ein Hofquartier zugeteilt. An ihn erinnert bis heute die Kolschitzkygasse im vierten Wiener Gemeindebezirk. Sein weit größeres Vermächtnis an die Wiener war allerdings das Kaffeehaus das er - der Legende nach als Erster - eröffnete. Die merkwürdigen grünen Bohnen, die im verlassenen Lager der Türken gefunden und ihm als Lohn für seine Dienste übergeben wurden, haben wohl das ihre zur Erfolgsgeschichte des Wiener Kaffeehauses beigetragen und fanden, entsprechend zubereitet und mit Milch und Zucker verfeinert, schnell ihren Weg in die Herzen der Wiener.
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