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Die neue Farbenlehre

01.12.200816:53 UhrKunst & Kultur
Bild: Die neue Farbenlehre
Ingo Nussbaumer - Farbenlehre
Ingo Nussbaumer - Farbenlehre

(openPR) Ingo Nussbaumer in seiner neuesten Publikation: Zur Farbenlehre – Entdeckung der unordentlichen Spektren setzt sich der Künstler Ingo Nussbaumer mit prismatischen Phänomenen auseinander, die bisher unbekannt waren.
Prof. Olaf L. Müller (Institut für Philosophie an der Humboldt-Universität/Berlin) bezeichnet im Vorwort des Buches die Resultate dieser Versuche als kleine Sensation und schreibt dazu:


„Die Ergebnisse dieser Versuchsreihen können einem den Atem verschlagen. In jedem dieser neuen Experimente bilden sich Spektren, jedes Mal andere nur – daß sich bei diesen neuartigen Spektren stets mindestens eine von zwei neuen ‚Farben’ einschleicht: Weiß oder Schwarz. So liefert ein gelber Fleck vor blauem Hintergrund ein Spektrum aus Purpur-Weiß-Türkis-Grün-Schwarz. Und ein blauer Fleck vor gelbem Hintergrund liefert ein Spektrum aus Grün-Schwarz-Rot-Purpur-Weiß.“
Bisher bekannt waren das Regenbogenspektrum – auch Newtonspektrum oder normales Spektrum genannt – und das umgekehrte Spektrum oder Goethespektrum, welches die komplementären Farben zum normalen Spektrum präsentiert. Die Farben dieser Spektren bilden sich, wenn Licht entweder durch einen Spalt oder an einem Steg vorbei durch ein Prisma fällt. Aus entsprechender Beobachtungsgeometrie oder Entwurfsdistanz zeigen sich dem Auge je drei primäre Farbfelder, so genannte Vollspektren.

Neben der komplementären Farberscheinung des Goethespektrums zum Newtonspektrum zeigt sich zudem eine andere Ablenkung der in diesem Spektrum enthaltenen Farben. Wie aus der Abbildung ersichtlich, wird im Goethespektrum Gelb am meisten abgelenkt (eben so wie Blau im Newtonspektrum) und Türkis oder Cyanblau am geringsten (wie Rot im Newtonspektrum). Dies berechtigt – unabhängig von einer physikalischen Erklärung –, von einer irregulären Verhaltensweise der Farben (in einem
Goethespektrum) – rein phänomenologisch konstatiert – zu sprechen.
In seinen Versuchen stellt Ingo Nussbaumer eine Reihe ungewöhnlicher Verhaltensweisen von primären Farben fest und nennt die sechs von ihm entdeckten Spektren „unordentliche Spektren“, welche der Struktur nach dem normalen wie umgekehrten Spektrum ähnlich sind. Unordentliche Spektren entstehen, wenn (bunt)farbige Komplementärbedingungen zum Ausgang der Versuche genommen werden. Betrachtet man etwa eine schmale blaue Figur in einem (dazu komplementären) gelben Feld durch ein Prisma, so zeigen sich die Farben Grün, Rot und Weiß. Verkehrt man die Verhältnisse, so dass eine gelbe Figur von gleicher Breite in einem blauen Feld zu liegen kommt, so zeigen sich die Farben Magenta, Türkis und Schwarz in gleicher Anordnung wie im normalen Spektrum.

In diesem Sinne werden die unbunten Farben Weiß und Schwarz bzw. werden farbloses oder weißes Licht und farblose oder schwarze Finsternis zu Teilen der spektralen Gesamterscheinungen. Das verblüffende an diesen Versuchen unter anderem ist, dass sich weißes Licht in einer solchen irregulären Feldsituation nicht „zerlegen“ oder fächern lässt, wenn man es durch ein Prisma betrachtet, sondern sich phänomenologisch vergleichbar verhält wie die bunten Farben des normalen Spektrums oder Newtonspektrums (in einer farblosen Schattensituation).

Das Buch von Ingo Nussbaumer gliedert sich in zwei Teile.
Im ersten Teil setzt sich Ingo Nussbaumer detailliert mit den kontroversen Ansichten Newtons und Goethes auseinander und liefert damit ein für die Sekundärliteratur ungewöhnlich genaue Gegenüberstellung der historischen Thesen beider Forscher. Die Erklärung Goethes hält dabei nicht stand, seine experimentelle Methode wird aber im Sinne einer weiterführenden Strukturphänomenologie als wertvoll erachtet.
Der zweite Teil befasst sich mit der Entdeckung der unordentlichen Spektren in einer Reihe von methodisch durchgeführten Experimenten. Diese Experimente demonstrieren – wie oben angedeutet –, dass sich das Verhalten von Farben phänomenologisch feststellbar ändert, wenn sie in verschiedene Farbfelder eingebettet werden.
Aus den von Ingo Nussbaumer entwickelten Versuchen verdeutlicht sich eine Wechselbeziehung prismatischer Erscheinungen und eine Relativität prismatischen Verhaltens von Spektralfarben wie man sie in einfachen prismatischen Versuchen anhand von Röhrenmonitoren selbst beobachten kann.
Nussbaumer versucht eine geordnete Struktur in der Mannigfaltigkeit dieser neuartigen Phänomene aufzuzeigen. Der Text des Buches wird von zweiunddreißig Farbtafeln und siebenunddreißig Zeichnungen begleitet und ermöglicht so, die Ungewöhnlichkeit dieser Experimente anschaulich nachzuvollziehen.

Angaben zum Buch
Preis 38,00 EUR
Englisch Broschur mit 240 Seiten
Gewicht: 0,70 kg Format: 17 x 24 cm
www.luubooks.de/product_info.php/info/p2880
Aus der Edition Splitter

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