(openPR) Dresden, 12.-13.11.2008, unter dem Motto „Qualität als Schlüssel zum Erfolg“ lud PPM PRO PflegeManagement nun bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr zu der Tagung speziell für Qualitätsbeauftragte und leitende Angestellte in der Altenhilfe ein. In Dresden hatten sich rund 100 Experten aus der stationären und ambulanten Altenhilfe zusammengefunden, um sich über die aktuellsten Entwicklungen der Qualitätsarbeit zu informieren und sich zu den wichtigsten Fachthemen auszutauschen.
Ihre besondere Brisanz und Aktualität erhielt die Tagung durch die intensive Auseinandersetzung mit den neuen Regelungen des Pflegeweiterentwicklungsgesetzes zur Veröffentlichung der Prüfberichte und der gesetzlichen Festschreibung der Expertenstandards. Die Fragerunde im Anschluss an jeden Vortrag ermöglichte den Teilnehmern, ihre Fragen für die eigene Praxis eingehend zu klären.
Aktuelle Informationen aus erster Hand erhielten die Teilnehmer u.a. vom Medizinischen Dienst der Spitzenverbände der Krankenkassen. e.V. – vertreten durch den Fachgebietsleiter Pflegerische Versorgung Uwe Brucker. So wurde bekannt, dass die Entscheidung nun zu Gunsten eines Notensystems für die Bewertung der Qualitätsberichte getroffen wurde. Zukünftig werden die Qualitätsberichte demnach in einer Skala von 1 bis 5 bewertet. Potentielle Kunden und Interessierte können sich fortan im Internet ein Bild über das Qualitätsniveau einer Einrichtung machen.
Neben der intensiven Auseinandersetzung mit aktuellen politischen Entwicklungen, gaben die hochkarätigen Experten zudem praxisnahe Tipps und Ratschläge für das eigene interne Qualitätsmanagement in den Einrichtungen. So zeigte Karla Kämmer, Dipl.-Organisationsberaterin und Erwachsenenbildnerin, in einem ebenso informativem wie erfrischenden Vortrag Wege auf, wie Einrichtungen und Dienste eine unangemeldete Prüfung des MDK ruhig und gelassen meistern können. Einen fachlich fundierten und motivierenden Beitrag lieferte auch der freiberufliche Pflegedozent und Berater Paul Schran, indem er die neuesten Entwicklungen der Expertenstandards aufzeigte und deren Implementierung in die praktische Arbeit vorstellte.
Hilfreiche Anregungen für ihren Leitungsalltag erhielten die Führungskräfte aus dem Besucherkreis durch die Beiträge über die Anforderungen an die Qualitätsbeauftragten und Strategien, um Mitarbeiter für das Qualitätsmanagement zu motivieren. Karin Berghäuser – Einrichtungsleiterin aus dem sächsischen Annaberg-Buchholz – schlug mit ihrem Praxisbericht über die Implementierung des Qualitätsmanagementsystems E-Qalin die Brücke zwischen Theorie und Praxis.
Ergänzend zu den Vorträgen profitierten viele Teilnehmer von der Möglichkeit des direkten Fachaustauschs mit den Referenten. Eine Vielzahl individueller Fragestellungen konnte mit den Referenten in einem persönlichen Gespräch vor Ort geklärt werden. So leisteten die 2. QualitätsManagement-Tage nicht nur einen wertvollen Beitrag zur Vertiefung des Fachwissens, sondern boten gleichzeitig viele neue Anregungen für die Arbeitspraxis im Pflegealltag.














