(openPR) Ob in den Bergen oder am Meer, in der Stadt oder in der freien Natur – ohne Sonne ist die Welt nur halb so schön. Sonnenbrillen sind im Trend und das soll auch so bleiben. Neueste Erkenntnisse zu verschiedenen Augenerkrankungen zeigen auf: Es ist nicht nur schick, sondern – in Zusammenhang mit unserer steigenden Lebenserwartung und dem positiv sonnenorientierten Lebensstil – extrem sinnvoll, auf guten Schutz der Augen zu achten.
Von uns allen fast unbemerkt, hat sich unser Umgang mit Licht und dem Sehen in den letzen 15 Jahren vehement geändert. Nicht nur, dass wir noch häufiger im Freien sind, die Sonne durch Umwelteinflüsse intensiver geworden ist, auch im Kunstlichtbereich hat sich viel getan. Bei den Autos in der Nacht fällt es am stärksten auf: Scheinwerfer werden immer mehr dem Tageslicht angeglichen und sind eher blau als gelb. Das ist angenehm für uns Menschen, wir haben den Eindruck, besser zu sehen und sparen dabei meistens noch Energie. Für die Netzhaut jedoch, ist diese Änderung eine sehr starke Belastung. In Hinsicht auf die neuesten Erkenntnisse sollte der Schutzbereich der Gläser idealerweise über das vorgeschriebene Spektrum von 380 nm (Nanometer /EG-Gesetz) hinausgehen. Eine Sicherheit bis 400 nm wird zum Beispiel von Wissenschaftlern des Instituts für Organische Chemie in Würzburg, zum Schutz vor Spätwirkungen empfohlen.
Dr. Helga Linke, Partner in der Facharztpraxis für Augenheilkunde Dres. med. Helga u. Andreas Linke, aus München erklärt: „Wer heute länger in die Sonne geht, in das Hochgebirge oder an das Meer, der schützt seine Haut mit dem passenden Sonnenschutzfaktor. Was bei der Haut selbstverständlich ist, dringt erst langsam für das Auge in das Bewusstsein. Sonnenbrillen sehen nicht nur toll aus, sie haben auch eine wichtige Schutzfunktion für unsere Augen. Wer seine Sonnenbrille nicht ausschließlich nach modischen Gesichtspunkten auswählt, der hat für alle Ignoranten ein paar wirklich gute Argumente zur Hand.“
Fakt ist, die Netzhaut ist empfindlich. Ab einer bestimmten Frequenz wirken gerade die kurzwelligen blauen Strahlen, die unser Tageslicht so toll und das Arbeitslicht so günstig und effektiv machen, schädlich für die Retina (Netzhaut). Diese auch Blue Hazard genannte Wirkung stellt sich erst in einigen Jahren ein. Gerade die typischen Augenerkrankungen unserer Zeit - der „Graue Star“ (Katarakt), also die Trübung der Augenlinse, und die altersbedingte Makuladegeneration (AMD), das heißt eine Unterversorgung des Bereiches der Netzhaut mit den meisten Sehzellen (Makula oder gelber Fleck), kommen im Alter und scheinen von diesem Lichtspektrum besonders ausgebildet zu werden. Eine modische Sonnenbrille mit den richtigen Gläsern hilft Ihnen, natürliche, später greifende Einschränkungen abzuschwächen.
Was müssen Sie beachten? Kaufen Sie sich Ihre Sonnenbrille nicht irgendwo. Gehen Sie in den Fachhandel. „Normale“, gute Sonnenbrillen im Fachhandel entsprechen mindestens der EU-Norm. Wenn Sie sich besser schützen möchten, fragen Sie nach Sonnenschutzgläsern mit 400 nm Schutzspektrum.









