(openPR) Am 7. - 8. November fand die 17. Jahrestagung der Deutschen Dermatologischen Lasergesellschaft (DDL) in Zusammenarbeit mit dem Weiterbildungsstudiengang „Diploma in Aesthetic Laser Medicine – D.A.L.M.“ der Universität Greifswald in Berlin statt. Im Rahmen der Tagung wurde Dr. med. Syrus Karsai mit dem Innovationspreis 2008 für die Arbeit „Treatment of resistant tattoos using a new generation Q-switched ND:YAG laser“ ausgezeichnet.
Fast 20 namhafte nationale und internationale Redner referierten vor mehr als 65 Teilnehmern über Innovationen aus dem Laserbereich und hielten Workshops. Inhaltliche Schwerpunkte waren u.a. die fraktionierte Laserbehandlung, Akne- und Narbenbehandlung mit Laserverfahren, Lasertherapie von Tätowierungen, Rejuvenation-Methoden, Bodyshaping und moderne Hämangiomtherapien. Die DDL nutzte ihre Jahrestagung auch dazu, die Zusammenarbeit und den Erfahrungsaustausch zwischen klinisch tätigen und frei praktizierenden Ärzten im In- und Ausland zu fördern.
Neben allen Innovationen steht bei der DDL auch immer der Aspekt der Qualitätssicherung im Vordergrund. „Leider ist es bisher nicht immer leicht gewesen, einen erfahrenen Laserexperten auf dem Gebiet der Dermatologie zu finden. Fortbildungsveranstaltungen wie diese sollen dazu beitragen, dass Bilder von nicht gelungenen Laserbehandlungen aus den Medien verschwinden und sich Frauen wie Männer mit medizinischen oder ästhetischen Problemen vertrauensvoll und ohne Angst an den Arzt ihrer Wahl wenden können. Diesem Qualitätsversprechen werden wir weiter treu bleiben“, so der Präsident der DDL, Dr. med. Wolfgang Kimmig. Das vorrangige Ziel der DDL wird daher auch weiterhin die Aus- und Fortbildung ihrer Mitglieder bezüglich Lasersicherheit sowie Anwendungen der verschiedenen Lasertypen und –therapien sein.
Vor dem Hintergrund der Qualitätssicherung fordert die DDL auch eine gesetzliche Grundlage zum Einsatz von Lasern und hochenergetischen Blitzlampen (IPL) für ästhetisch-kosmetische Eingriffe, mit dem Ziel, dass diese Eingriffe zukünftig nur von ausgebildeten Ärzten bzw. unter ärztlicher Aufsicht stattfinden. Eine ähnliche Gesetzesgrundlage wurde kürzlich in Dänemark erlassen.
Derzeit umfasst der gemeinnützige Verein 135 Mitglieder in Deutschland und den deutschsprachigen Nachbarländern.
www.ddl.de




















