(openPR) DRK Kliniken Berlin als einzige Klinikgruppe in Deutschland erneut nach internationalen Maßstäben durch die Joint Commission International, der weltweit führenden Organisation für Qualitätssicherung in Krankenhäusern, zertifiziert.
Am 05.11.2008 wurde den DRK Kliniken Berlin die begehrte Urkunde zur zweiten Re-Zertifizierung durch die Joint Commission International (JCI) überreicht.
Die JCI ist die weltweit größte Organisation für die Zertifizierung von Krankenhäusern, Sie arbeitet zusammen mit den akkreditierten Krankenhäusern an einer ständigen Verbesserung von Patientensicherheit und Qualität der Gesundheitsversorgung. Derzeit tragen weltweit 240 Krankenhäuser das anerkannte Qualitätssiegel der JCI. Als Tochtergesellschaft ihrer amerikanischen Mutter (JCAHO) verfügt sie über weit mehr als 50 Jahre Erfahrung in der Beurteilung, Überprüfung und Zertifizierung von Gesundheitseinrichtungen.
Seit dem Gesundheitsreformgesetzt im Jahr 2000 sind alle Krankenhäuser in Deutschland verpflichtet, ein einrichtungsinternes Qualitätsmanagement nachzuweisen.
Die fünf gemeinnützigen Krankenhäuser der DRK Kliniken Berlin (Westend, Köpenick, Mitte, Park-Sanatorium Dahlem und Wiegmann Klinik) haben sich dieser Aufgabe von Anfang an sehr engagiert gestellt. Eine Analyse der eigenen Stärken und Schwächen nach dem EFQM-Modell (European Foundation for Quality Management) bildete den Ausgangspunkt und führte zu den ersten Schritten auf dem Weg zu einer kontinuierlichen und systematischen Entwicklung von Qualität bei der Patientenversorgung und Patientensicherheit.
Da es im Jahre 2000 weder in Deutschland noch in Europa ein bewährtes Zertifizierungsverfahren für Krankenhäuser gab, richteten die DRK Kliniken Berlin Ihren Blick nach Amerika, wo aufgrund des unterschiedlichen Versicherungs- und Rechtssystems weitaus höhere Qualitätsanforderungen an Krankenhäuser gestellt wurden. Schließlich entschieden sie sich für die freiwillige Überprüfung durch die unabhängige Joint Commission International, die schon damals über eine Jahrzehnte lange Erfahrung bei der Zertifizierung und Qualitätsentwicklung im Gesundheitswesen verfügte.
Um die Einhaltung der strengen JCI-Standards zu erfüllen, etablierten die DRK Kliniken Berlin noch im gleichen Jahr eine standortübergreifende Qualitätskoordination, die das gesamte Unternehmen auf die hohen Anforderungen der JCI vorbereitete und den Fortschritt durch regelmäßige interne Überwachungsaudits überprüfte.
Die sog. Surveys (Überprüfungen) der JCI werden durch ein Team von fünf erfahrenen Experten der JCI durchgeführt. Zwei Ärzte, zwei Pflegekräfte und ein Betriebswirt, die allesamt hauptamtlich für die JCI tätig sind, begutachten während sechs Tagen alle Abläufe in der direkten und indirekten Patientenversorgung nach ca. 370 verschiedenen Kriterien. Von besonderer Bedeutung sind dabei die Einhaltung von Verfahren, die die Patientensicherheit betreffen, wie z.B. zur Verhinderung der Verwechselung von Patienten oder Medikamenten.
2002 erhielten die DRK Kliniken Berlin nach erheblichen Anstrengungen das begehrte Zertifikat zum ersten Mal. Sie waren die erste Klinikgruppe in Deutschland, die durch die Joint Commission zertifiziert wurde. 2005 und nun auch wieder in 2008 haben die DRK Kliniken Berlin die Re-Zertifizierung erfolgreich bestanden.
Bei der gestrigen Übergabe der Urkunde konnte sich die Aufsichtsratsvorsitzende der DRK Kliniken Berlin, Frau Oberin Schäfer-Frischmann sowie die beiden Geschäftsführer, Professor Kersting und Herr Pillokat, zusammen mit allen Mitarbeitern herzlich über die internationale Auszeichnung freuen.
„Wir sind stolz auf die Zertifizierung unserer Krankenhäuser durch die Joint Commission, denn damit haben wir bewiesen, dass sich unsere intensiven Bemühungen der Qualitätsverbesserung zur Patientensicherheit gelohnt haben, denn letztlich ist es der Patient, der davon den höchsten Nutzen hat. Dieser kann nun auf den ersten Blick feststellen, dass wir mit dieser internationalen Zertifizierung den nachweislich höchsten Standard in der medizinischen Versorgung innerhalb Berlins vorweisen können.“ sagte Professor Kersting und brachte den anschaulichen Vergleich mit einem Sportwagen, der - wenn auch hochglänzend und mit allen Extras ausgestattet -,dem Besitzer erst dann wahre Freude bereitet, wenn er den TÜV-Stempel hat, der die Fahrtüchtigkeit und Leistungsfähigkeit des Vehikels offiziell beurkundet.














