(openPR) DENTCOLLEGE untersucht Online-Marketing der Zahnärzte anno 2001
- Große Analyse des Internetauftrittes von Zahnarztpraxen
- Präsenz der Zahnärzte im Internet um den Faktor 1.000 gestiegen
- PR-Potenzial von Langzeit-Homepages häufig ungenutzt
Berlin (dentcollege/31.10.2008) „Wer bei den Zahnärzten zu den Pionieren des Internets gehörte, hat seinen Pioniergeist diesbezüglich in den Jahren danach oft aufgegeben“, stellt Kerstin Schulz von DENTCOLLEGE fest. Das Marketing- und PR-Büro für Zahnärzte hat in einer aufwendigen Untersuchung analysiert, was aus den allerersten Praxiswebseiten im Internet geworden ist. Dafür machte DENTCOLLEGE über die Suchmaschine Google Webseiten-Einträge von Zahnärzten und Zahnarztpraxen in allen großen bundesdeutschen Städten ausfindig und verglich die Zahlen von 2001 mit denen von 2008. Es stellte sich heraus, dass die Anzahl der Suchergebnisse im genannten Zeitraum um etwa das Tausendfache stieg. Auch die Relevanz der Einträge veränderte sich gravierend. Wer allerdings 2001 bei den Suchergebnissen die Nase vorn hatte, büßte seine gute Position in den Folgejahren häufig ein. Darüber hinaus muten mehr als 35 % der heutigen Praxishomepages von Internetpionieren an, als hätten sie in den vergangenen sieben Jahren keinerlei Veränderungen erfahren.
Die grundsätzliche Steigerung zahnärztlicher Online-Aktivitäten ist nachvollziehbar für Kerstin Schulz. „Die eigene Praxishomepage hat für Zahnärzte enorm an Bedeutung gewonnen. Sie ist das virtuelle Praxisschild, auf das niemand mehr verzichten kann.“ Während in Neubrandenburg und Worms unter dem Stichwort Zahnarztpraxis vor sieben Jahren nur ganze 20 Einträge zu finden waren, hatten sich die Kölner Zahnärzte mit 710 Einträgen bundesweit als Spitzenreiter positioniert und blieben es bis heute, aktuell mit mehr als 700.000 Einträgen. Diese Zahl steht gleichzeitig für das veränderte Online-Marketing-Verhalten der Zahnärzte. Inzwischen sorgen Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenmarketing dafür, dass sich die Suchergebnisse nach Zahnärzten und Zahnarztpraxen bezüglich ihrer Relevanz deutlich anders darstellen. 2001 konnte man bei der Eingabe des Stichwortes Zahnarztpraxis in Verbindung mit einer Ortsbezeichnung unter den ersten Sucheinträgen Immobilienfirmen, Pfarrgemeinden und sogar einen Artikel über den Einbruch in eine Zahnarztpraxis finden. 2008 haben Zahnärzte und Praxen selbst die Nase vorn, sehr zum Vorteil für das Informationsbedürfnis der Patienten.
Trotz der positiven Entwicklung in Sachen Praxishomepage Unzufriedenheit bei PR-Profi Kerstin Schulz. „Das Nutzenpotenzial von Internetseiten, die seit Jahren online sind, dürfte weit über dem liegen, was Praxisinhaber tatsächlich ausschöpfen“, vermutet sie. Die Tatsache, dass auf mehr als 35 % dieser Langzeit-Homepages in den letzten sieben Jahren offensichtlich gar keine oder nur geringfügige Änderungen vorgenommen wurden, spricht für sich. Noch immer stammt das Layout vieler Seiten aus den Anfangsjahren des Internets. Das zumindest verraten damals übliche tabellarische Darstellungen, Hintergrundfarben, Schriftbild und blinkende, hämmernde oder sonst wie animierte Zähne. Da die Programmierung darüber hinaus in vielen Fällen nicht eben suchmaschinenfreundlich war, sind die Praxishomepages vieler Internetpioniere von der einstmaligen Pool-Position in die unergründlichen Weiten des World Wide Web entglitten. „Als PR-Instrument ist eine solche Praxishomepage verloren“, meint Kerstin Schulz. Weitere Informationen zum Thema unter www.dentcollege.de.














