(openPR) Ob in der märchenhaften Landschaft der Sächsischen Schweiz oder in der Renaissancestadt Torgau, der Schauspieler Andreas Jung ist zusammen mit seinem Filmteam von adhoc Film & Fernsehproduktion zu Dreharbeiten unterwegs. Mit Unterstützung des Dresdner Unternehmens und dem Kameramann Patrick Löb entsteht nach seiner Idee ein Lehrfilm über die „Bibel der Homöopathie“. Im schwarzen Gelehrtenmantel schreitet er als der Arzt Dr. Samuel Hahnemann durch die Wälder des Elbsandsteingebirges und spricht über wild wachsende Heilpflanzen wie beispielsweise „Pulsatilla“, die Wiesenkuhschelle. Dieses Hahnenfußgewächs ist in der Homöopathie ein wichtiges Schnupfen- und Hustenmittel, das auch bei Ohrenschmerzen Anwendung findet. Sein Engagement, das Werk Hahnemanns zu verfilmen, hat auch ideelle Gründe: „Der Originaltext ist recht schwer zu lesen. Ich möchte den Menschen durch moderne Medien die Grundlagen der Homöopathie näher bringen“, erklärt der Schauspieler. 291 Paragraphen umfasst das Werk von Hahnemann, welches nach 200 Jahren immer noch die Grundlage der homöopathischen Ausbildung und Behandlung ist. Jeder einzelne Paragraph wird filmisch umgesetzt und zwar „an den Orten, an denen Hahnemann tatsächlich gewirkt hat“, erklärt Jung. Neben Torgau, Dresden, Meißen und Köthen ist das auch die Sächsische Schweiz. Dabei wendet sich Jung teilweise direkt in die Kamera und spricht die schwierigen Sätze des sächsischen Arztes im Originaltext. Dass diese durch Zuhören verständlicher werden, hat schon der südamerikanische Organon-Übersetzer Kurt Hochstetter in den 70er Jahren vermutet: „Viele schriftliche Formulierungen Hahnemanns können als niedergeschriebene Reden bezeichnet werden, die durch Wiederholungen und Erklärungen ein besseres Einprägen beim Hörer ermöglichen.“ Daher dürfte auch die derzeit entstehende Hörbuch-CD für viele, die mehr über diese Form der Komplementärmedizin wissen möchten, eine interessante Wissensquelle darstellen. Die Regie führt Jung zusammen mit Kathleen Biermann, die mit dem Imagefilm „Bad Schandau“ als Regisseurin zusammen mit dem gesamten Team den 3. Platz bei einem internationalen Filmwettbewerb gewinnen konnte. 2010, pünktlich zum 200. Geburtstag der ersten Auflage des Organons, soll der gesamte Lehrfilm fertig sein. Das Hörbuch ist schon für Ende 2008 geplant. Anfang nächsten Jahres werden die ersten 70 verfilmten Paragraphen präsentiert. Und das nicht nur in deutscher Sprache. Neben englischen Untertiteln wird es auch Spanische, Französische oder Japanische geben. Denn Ziel ist nicht nur der nationale, sondern ebenfalls der internationale Markt. So wurde das Organon-Buch seit seiner 1. Auflage, 1810, in fast alle Sprachen der Welt übersetzt. „Auch im Winter werden wir viele eindrucksstarke Filmaufnahmen machen können“, schwärmt Andreas Jung und steuert schon auf die nächste Arzneipflanze, die Tollkirsche“, zu. Diese wird nach der homöopathischen Aufbereitung vor allem Kindern in akuten Krankheitsfällen verordnet. Diese Bilder seiner sächsischen Wahlheimat werden um die Welt wandern. Vor drei Jahren erschien bereits das von Andreas Jung produzierte Hörspiel „Die Entdeckung der Homöopathie“. Zudem spielt er immer wieder auf der Theaterbühne das Ein-Mann-Stück „Hahnemann & Klockenbring“. Weitere Informationen finden Sie unter www.hahnemann-dashoerbuch.de oder www.adhocfilm.de.












