28.10.2008 - 13:31 - Sport
Klar belegt - ABS-Lawinenairbags retteten mehr als 170 Leben
Pressemitteilung von: ABS Peter Aschauer GmbHPR Agentur: Mayr Nell Public Relations
Freeride heißt es heute, Tiefschneefahren war es schon immer – die Freude daran ist unbeschreiblich und die Skiindustrie macht es immer einfacher den Traum vom Tiefschneefahren zu verwirklichen. Doch vom Tiefschneetraum zum Lawinenalbtraum sind es oft nur ein paar Schwünge. Jeder zweite
Skifahrer oder Snowboarder, der in eine Lawine gerät, wird total verschüttet und jeder zweite total Verschüttete kann nur noch tot geborgen werden. Dagegen überleben circa 98 Prozent aller Lawinenopfer mit einem ausgelösten ABS-Lawinenairbag, die meisten unverletzt.
Das Funktionsprinzip
Der ABS-Lawinenairbag basiert auf dem Prinzip der Segregation: Befinden sich Massen in Bewegung, sinken Körper hoher Dichte* nach unten, Teilchen niedriger Dichte bewegen sich an die Oberfläche. Dieses Prinzip kann man zum Beispiel beim Schütteln einer Müsli-Packung beobachten: Zutaten geringer Dichte wie Nüsse und Pops kommen durchs Schütteln nach oben, die dichteren Flocken und Schokostückchen sammeln sich am Boden. Im Vergleich zum Schnee hat der menschliche Körper eine hohe Dichte – daher versinkt er in einer Lawine. Wie kann man nun die Dichte eines Menschen verringern? Ganz einfach: Indem man – bei gleich bleibendem Gewicht – das Volumen erhöht. Hier setzt der Lawinenairbag an: Wird er ausgelöst, vergrößern die luftgefüllten Säcke das Volumen eines Lawinenopfers um 170 Liter, womit ein 100 Kilogramm schwerer Skifahrer sicher an der Oberfläche gehalten wird.
Auslösen des Airbags
Um den Lawinenairbag zu aktivieren, zieht der Wintersportler am Auslösegriff. Dadurch entfalten sich innerhalb von zwei Sekunden die Airbags links und rechts des Rucksacks. Diese seitliche Position schützt nicht nur den Körper. Das Lawinenopfer kann sich weiterhin frei bewegen, kann die Arme einsetzen und wird in einer flachen Position stabilisiert, was ganz wesentlich hilft schwere Sturzverletzungen zu vermeiden.
Die Füllung der Airbags erfolgt zu zwei Drittel durch angesaugte Umgebungsluft mittels einer kleinen, 400 Gramm leichten und wiederbefüllbaren Stickstoffkartusche. Damit ist das ABS-Airbag-System durch einfaches Wechseln der Kartusche sofort wieder einsetzbar.
Überlebensrate von ABS-Nutzern
Das Eidgenössische Institut für Schnee- und Lawinenforschung in Davos (SLF) hat 167 Lawinen mit insgesamt 241 Lawinenopfern ausgewertet. 180 Personen hatten ihren ABS-Airbag ausgelöst. 177 Personen haben überlebt, die meisten unverletzt.
ABS-Airbags sind im Sportfachhandel erhältlich. Die Webadresse lautet: www.abs-airbag.com
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
ABS Peter Aschauer GmbH
An der Dornwiese 3
82166 Gräfelfing
T: +49 89 898 789 0
F: +49 89 889 789 60
E:
Informationen für die Presse
Mayr Nell Public Relations
Sandra Nell/Antje Wagner
Linprunstraße 44
80335 München
T: +49 89 14 33 02 20
E:
1985 stellte die ABS Peter Aschauer GmbH ihren ersten Lawinenairbag vor. Durch 25-jährige Forschung und Weiterentwicklung wurden ABS-Lawinenairbags zum erfolgreichsten Lawinenrettungssystem am Markt. Daher empfiehlt der Deutsche Alpenverein allen Wintersportler, die in ungesichertem Gelände unterwegs sind, ABS-Rucksäcken als Notfallausrüstung dabei zu haben.
Skifahrer oder Snowboarder, der in eine Lawine gerät, wird total verschüttet und jeder zweite total Verschüttete kann nur noch tot geborgen werden. Dagegen überleben circa 98 Prozent aller Lawinenopfer mit einem ausgelösten ABS-Lawinenairbag, die meisten unverletzt.
Das Funktionsprinzip
Der ABS-Lawinenairbag basiert auf dem Prinzip der Segregation: Befinden sich Massen in Bewegung, sinken Körper hoher Dichte* nach unten, Teilchen niedriger Dichte bewegen sich an die Oberfläche. Dieses Prinzip kann man zum Beispiel beim Schütteln einer Müsli-Packung beobachten: Zutaten geringer Dichte wie Nüsse und Pops kommen durchs Schütteln nach oben, die dichteren Flocken und Schokostückchen sammeln sich am Boden. Im Vergleich zum Schnee hat der menschliche Körper eine hohe Dichte – daher versinkt er in einer Lawine. Wie kann man nun die Dichte eines Menschen verringern? Ganz einfach: Indem man – bei gleich bleibendem Gewicht – das Volumen erhöht. Hier setzt der Lawinenairbag an: Wird er ausgelöst, vergrößern die luftgefüllten Säcke das Volumen eines Lawinenopfers um 170 Liter, womit ein 100 Kilogramm schwerer Skifahrer sicher an der Oberfläche gehalten wird.
Auslösen des Airbags
Um den Lawinenairbag zu aktivieren, zieht der Wintersportler am Auslösegriff. Dadurch entfalten sich innerhalb von zwei Sekunden die Airbags links und rechts des Rucksacks. Diese seitliche Position schützt nicht nur den Körper. Das Lawinenopfer kann sich weiterhin frei bewegen, kann die Arme einsetzen und wird in einer flachen Position stabilisiert, was ganz wesentlich hilft schwere Sturzverletzungen zu vermeiden.
Die Füllung der Airbags erfolgt zu zwei Drittel durch angesaugte Umgebungsluft mittels einer kleinen, 400 Gramm leichten und wiederbefüllbaren Stickstoffkartusche. Damit ist das ABS-Airbag-System durch einfaches Wechseln der Kartusche sofort wieder einsetzbar.
Überlebensrate von ABS-Nutzern
Das Eidgenössische Institut für Schnee- und Lawinenforschung in Davos (SLF) hat 167 Lawinen mit insgesamt 241 Lawinenopfern ausgewertet. 180 Personen hatten ihren ABS-Airbag ausgelöst. 177 Personen haben überlebt, die meisten unverletzt.
ABS-Airbags sind im Sportfachhandel erhältlich. Die Webadresse lautet: www.abs-airbag.com
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1985 stellte die ABS Peter Aschauer GmbH ihren ersten Lawinenairbag vor. Durch 25-jährige Forschung und Weiterentwicklung wurden ABS-Lawinenairbags zum erfolgreichsten Lawinenrettungssystem am Markt. Daher empfiehlt der Deutsche Alpenverein allen Wintersportler, die in ungesichertem Gelände unterwegs sind, ABS-Rucksäcken als Notfallausrüstung dabei zu haben.
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